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Karlsruhe Goldwäscher am Rhein: Vortrag im Karlsruher Stadtarchiv

Der Leiter des Mannheimer Stadtarchivs, Dr. Ulrich Nieß, kommt am Mittwoch, 26. Oktober, ins Karlsruher Stadtarchiv, Markgrafenstraße 29, und berichtet über die Goldwäscherei am Rhein. Der Eintritt zu dem Vortrag um 18 Uhr ist frei.

Schon in der Antike wurde am Rhein Goldwäscherei betrieben. Im Wormser Raum und nahe des damaligen Dorfes Mannheim wurde um 1539 Gold gewaschen. Kurpfälzische Fürsten ließen im 17. und 18. Jahrhundert Prunkgeschirr, Medaillen und Münzen aus Rheingold fertigen. Im Zuge der Tulla'schen Rheinregulierung erlebte die Goldgewinnung aus dem Rhein ab 1817 ihren Höhepunkt. Nach 1850 eingestellt, wurde sie in der NS-Zeit wieder aufgenommen. Da bis 1943 gerade einmal 300 Gramm gefunden wurden, von denen Hermann Göring alleine 30 Gramm für einen Nibelungen-Ring abzweigen ließ, wurde die professionelle Goldgewinnung aus dem Rhein endgültig eingestellt.

Bei dem Vortrag des Fördervereins Karlsruher Stadtgeschichte geht es um den mysthischen Aspekt des Themas "Rheingold", befeuert durch die Wiederentdeckung des Nibelungenliedes und Wagners musikalisches Werk, aber auch um ökonomisch-technische Fragen.

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Kommentare (2)
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  •   tessarakt
    (2356 Beiträge)

    29.11.2011 11:14 Uhr
    Und was
    machen die da in Rheinland-Pfalz, bzw. wo ist das? Da hat man doch irgendwo jemanden nach Bergrecht enteignet, um Gold zu gewinnen. Ist das am Rhein oder woanders?

    (Eigentlich geht es natürlich darum, an den grundeigenen Bodenschatz Kies zu kommen - das mit dem Gold ist eher ein Vorwand, damit man enteignen konnte.)
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  •   Gelbsocke
    (3959 Beiträge)

    25.10.2011 05:11 Uhr
    Der
    Goldgrund

    heisst nicht umsonst so.
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