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Karlsruhe Gesperrter Citypark-See: Zeitpunkt der Wiedereröffnung unklar

Der neue See im Quartier Citypark bleibt auf unbestimmte Zeit gesperrt. Die Reparaturen der See-Anlage dauern weiterhin an. Die Bauzäune werden das Gewässer vermutlich noch einige Monate umstellen. Einen genauen Zeitpunkt zur Freigabe will die Stadt Karlsruhe nicht nennen.

Wie lange die Reparaturmaßnahmen am neuen Stadtsee andauern werden, ist zur Zeit nicht absehbar. Zunächst soll der Schotter an den Sitzstufen stabilisiert werden, um diese wieder freigeben zu können, äußert sich die Stadt auf Nachfrage von ka-news. 

Länger wird es bei den Maßnahmen für den bepflanzten Uferbereich dauern: Er wird auf unbestimmte Zeit abgesperrt bleiben, damit sich die Pflanzen ungestört entwickeln können. Info-Tafeln sollen künftig über den Natursee und seine richtige Nutzung informieren. Diese sind laut Stadtverwaltung aktuell in Arbeit, sie sollen bis zum Ende der Sommerferien am See aufgestellt sein.

Citypark ist noch nicht fertig

Es werden nicht die einzigen Bauzäune im Citypark bleiben. Die an der Henriette-Obermüller-Straße gelegenen Erdhügel müssen durch das darauf wachsende Grün gefestigt werden, bevor weitere Gestaltungsmaßnahmen stattfinden können. Zum aktuellen, allgemeinen Baustatus heißt es vonseiten der Stadtverwaltung: "Der Park ist noch nicht fertig, aber inzwischen durchgängig begehbar. Für die Fertigstellung des Parks müssen noch die Tennisplätze östlichen Teil des Parks verlagert werden."

Übrigens könnte im City-Park noch eine weitere Wasserfläche entstehen: Laut einer städtischen Broschüre aus dem Jahr 2015 waren insgesamt zwei Naturseen für den City-Park geplant. Dort heißt es "außerdem werden zwei Wasserbereiche angelegt, einmal in einer Größe von 1.200 Quadratmetern offener Wasserfläche am westlichen Ende und zum anderen in einer Größe von 1.700 Quadratmeter am östlichen Ende". Zusätzlich eingerechnet sind 550 und 700 Quadratmeter große Flachwasserzonen, mit einer "Bepflanzung, die zur Selbstreinigung der Gewässer dient".

Der aktuelle See hat eine Größe von rund 1.200 Quadratmetern, der zweite See könnte somit auf dem Gelände der jetzigen Tennisplätze im Anschluss zum Otto-Dullenkopf-Park entstehen. Planänderungen sind jedoch nicht auszuschließen, so war ursprünglich auch ein Wasserlauf geplant, der sich von West nach Ost durch den gesamten Park zieht.

Dieser wurde aufgrund zu aufwändiger Pflege und Wartung nicht umgesetzt - "erste Erfahrungen mit dem begonnenen Wasserlauf beim Mendelssohnzentrum haben auf Seiten der Stadt Karlsruhe zu dieser Erkenntnis geführt", heißt es in der Broschüre des Stadtplanungsamtes.

Weitere Informationen zum neuen Quartier gibt es auch auf der Seite der Stadt unter folgendem Link: https://www.karlsruhe.de/b3/bauen/publikationen/karlsruhe_city_park/

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Kommentare (28)
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  •   RechterRand
    (971 Beiträge)

    17.06.2017 15:26 Uhr
    Jeder halbwegs intelligente Mensch erkennt,
    dass es sich bei diesem Tümpel nicht um einen Badesee handelt.

    Wie dumm und selbstsüchtig-dekadent kann man nur sein.

    Bei solchen Mitbürgern wird mir Angst und Bange um die Zukunft.

    Der See ist keine Fehlplanung, vielmehr ist die Durchschnittsintelligenz offensichtlich deutlich gesunken.
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  •   Route66
    (1848 Beiträge)

    17.06.2017 15:52 Uhr
    Genau so isses
    Fehlplanung hin, Fehlplanung her. Es ist kein Badesee. Und vom Kleinkindplanschen am Ufer wird die Technik in der Mitte nicht zerstört.
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  •   Darth_Vader
    (779 Beiträge)

    17.06.2017 19:03 Uhr
    Da es kein Badesee ist,
    haben auch keine Kinder am Ufer zu planschen (selbst wenn sie nichts zerstören). So einfach ist das.
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  •   Tantalus
    (38 Beiträge)

    17.06.2017 14:28 Uhr
    Verkehrte Welt
    Breit schreiben und schmal denken!

    Wer das Wort Vandalismus in den Mund nimmt oder aus der Feder lässt im Zusammenhang mit dem Citysee hat den Bezug zur Realität verloren. Worthülsen ersetzen keine geistige Auseinandersetzung mit diesem Thema.
    Ein Vandale ist ein zerstörungssüchtiger Mensch. Kinder, schwitzende Mitbürger und Anwohner als Solche zu pauschal zu diskretitieren, zeigt bereits welche Bildungslücken trotz unserem hervorragendem Bildungswesen diese Schreiberlinge genossen haben. Das sind dann auch die, die sich aufregen, wenn weitsichtige Stadtplaner Apfel-, Birnen und Kirschbäume mitten in bevölkerungsreichen Stadtvierteln pflanzen und alle die das Obst dann pflücken als Räuber, Halunken und Zerstörer der "städtischen" Welten titulieren. Bravo!

    Der Citysee ist eine Fehlplanung und erneutes Zeichen einer vollkommen irrsinnigen Stadtplanung. Jedem Mitarbeiter sein Debakel-Denkmal. Bezahlen tun das ja wir! Was soll's!
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  •   stoersender
    (1329 Beiträge)

    17.06.2017 15:23 Uhr
    Wenn man die Technik
    der Wasserfontänen zerstört, was soll das anderes sein als Vandalismus?

    Diese Planung war naiv, ja. Aber trotzdem bleibt die Zerstörung öffentlichen Eigentums verwerflich und strafbar.
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  •   Cl@udia
    (32 Beiträge)

    16.06.2017 11:15 Uhr
    Irreführende Werbung
    In vielen Meldungen zur Eröffnung des Sees war von Abkühlung die Rede. Nicht nur im Aprilscherz-Artikel. Klar, daß das von manchen Leuten als Einladung zum Baden verstanden wird.
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  •   Mantronix
    (45 Beiträge)

    16.06.2017 09:10 Uhr
    ....
    Wohnen in KA so viele unsoziale, dass man so einen Park nach ein paar Tagen schon wieder wegen Vandalismus schließen muss?
    Liebe Eltern: Ihr dürft NICHT ALLES mit Euren Kinden!
    Auch nicht mit dem Kinderwagen mir ständig in die Hacken fahren.
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  •   Strangeway
    (215 Beiträge)

    15.06.2017 21:38 Uhr
    der City-Park ist eine Gewinnmaximierungsmaschine
    ...für die Immobilienfirmen. Menschen leben auf engstem Raum. Die Dichte ist größer als in die der Bahnsiedlung in der Südstadt. Der zertrampelte See nur eine Folge der Gewinngier. War vorhersehbar.
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  •   ka-lex
    (1644 Beiträge)

    15.06.2017 20:40 Uhr
    Einen "Ziersee" mit entsprechend empfindlicher Ausstattung
    kann man nicht unbeaufsichtigt in den öffentlichen Raum stellen!
    Dazu brauchts gar keine Vandalen. Der Ottonormaldummkopf reicht da völlig.

    Das war schon immer so und die Stadt hätte das wissen müssen.
    Das Ding ist ein Planungsfehler!
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  •   andip
    (9871 Beiträge)

    16.06.2017 12:14 Uhr
    Eben
    Dass die Leute da nicht nur ehrfürchtig da um den herumstehen werden sondern auch in den hineinwaten werden und kleine Kinder da plantschen werden hätte man wirklich erwarten können. Da hätte man von vornherein das Ufer entsprechend anlegen müssen.
    Und nein, hineinwaten und plantschen sind kein Vandalismus.
    Das dann auch noch der Brunnen kaputt gemacht wurde war allerdings daneben.
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