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Karlsruhe Gehweg-Parken in Karlsruhe: Wann kommt das Verbot?

Gehweg-Parken - Was für die einen bei all der Platznot ein notwendiges Übel ist, sorgt bei Fußgängern mit Rollatoren oder Kinderwägen immer wieder für Frust. Die Stadt hatte bereits zu Beginn des Jahres schärfere Kontrollen angekündigt. Und wie ist inzwischen der Stand der Dinge? ka-news hat nachgefragt!

Die Suche nach einem Parkplatz kann in der Fächerstadt gerne mal zur Geduldsprobe werden. Viele Autofahrer lösen das Problem, indem sie ihr Fahrzeug seitlich auf den Bürgersteigen abstellen. In Karlsruhe war das zwar nie erlaubt, solange noch 1,20 Meter für die Passanten bleiben, drückte man in vielen Stadtteilen gerne ein Auge zu. 

"Stadtteile müssen erst ins Gespräch kommen"

Damit soll bald Schluss sein: Vielen Karlsruhern ist das Gehweg-Parken ein Dorn im Auge - durch zunehmende Bürgerbeschwerden landete das Thema auf der Agenda des gemeinderätlichen Planungsausschusses. Das Urteil: Gehweg-Parken soll nicht mehr toleriert werden. Angegangen werden, sollte das Thema im Herbst.

Die Kritiker müssen sich allerdings noch etwas gedulden: "Eine Gemeinderatssitzung mit dem Tagespunkt Gehweg-Parker ist derzeit noch nicht in Sicht", meint eine Sprecherin der Stadt. Der Grund: "Zunächst müssen die Stadtteile selbst ins Gespräch kommen und sich organisieren". Bislang ist hier "noch nichts abzusehen".  

Derzeit würden drei "Musterstadtteile" - darunter beispielsweise die Südstadt - genauer analysiert. "Zwei Stadtteile wurden schon intensiv untersucht, der dritte Stadtteil wird im Herbst 'abgearbeitet'", versichert die Sprecherin. Ende des Jahres werde dann das weitere Vorgehen im Planungsausschuss besprochen. "Eine Frage wird unter anderem sein, in welcher Form soll der öffentliche Dialog gesucht werden soll", so die Sprecherin.  

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  •   mueck
    (10809 Beiträge)

    01.09.2014 15:28 Uhr
    !
    Hätte viele Vorteile:
    - Die Abwägung, ob der Gehweg breit genug ist oder nicht, hat jemand getroffen, der sich damit auskennen sollte unter Nutzung aller, evtl. auch nicht öffentlicher oder extra erhobener Daten (Fußgängerfrequenzen bspw. oder ob der Gehweguntergrund überhaupt stabil genug dafür ist)
    - Gegen eine verkehrsrechtliche Anordnung kann man 1 Jahr lang klagen und die Entscheidung gerichtlich überprüfen lassen, wenn bspw. ein Rolli dort es nicht ausreichend breit findet. Gegen eine Tolerierung kann niemand klagen
    - Bei offiz. Gehwegparken hat die Stadt für reifenschonende Bordsteine zu sorgen, bei Tolerierung ist ein Reifen-/Felgenschaden Pech des Gesetzesbrechers
    - Jeder weiß, wenn das erst mal stadtweit durchgezogen ist, ob er dort parken darf oder nicht: Rechtssicherheit
    - Rüpelradler können ihre Vergehen nicht mehr gegen die vielen Falschparker aufrechnen ... zwinkern
    - ...
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  •   Elim_Garak
    (314 Beiträge)

    31.08.2014 21:08 Uhr
    Richtig
    Steht dann aber auch im Text: "In Karlsruhe war das zwar nie erlaubt". Die Überschrift ist damit wirklich schlecht gewählt.
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  •   mkossmann
    (132 Beiträge)

    01.09.2014 06:30 Uhr
    Falsche Überschrift
    Nicht nur in Karlsruhe ist das Gehwegparken nicht erlaubt und war nie erlaubt Nur wurde dieses Verbot in der Vergangenheit nie durchgesetzt, weil Autofahrer als heilige Kühe des Verkehrs betrachet worden sind
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