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Karlsruhe Gegen lästige Aufkleber und illegale Graffiti: Neues Team der Stadtreinigung im Auftrag der Sauberkeit unterwegs

Wer sich illegal an einer Hauswand mit einem Graffiti verewigt, der begeht Sachbeschädigung. Und oftmals sehen die Kritzeleien nicht wirklich schön aus. Auch vor Laternenmasten machen sogenannte Künstler keinen Halt und "verschönern" diese mit Aufklebern. Dieser Art der Verschmutzung rückt nun die "SOKO Schmierfink" zuleibe.

Vor etwa eineinhalb Jahren haben sich Einzelhändler aus der Innenstadt an Oberbürgermeister Frank Mentrup gewandt, damit den unschönen und illegalen Farbschmierereien an Häuserwänden ein Ende gesetzt wird. "Wir wollen damit deutlich machen, dass wir das verstärkt angehen", so Oberbürgermeister Mentrup.

SOKO Schmierfink Straßenreinigung
Bild: Anya Barros

"Wir nehmen die Sorgen ernst und wo wir Probleme schnell angehen können, werden wir das in Zukunft auch machen!" Daher wurde die SOKO Schmierfink ins Leben gerufen. Zwei neue Mitarbeiter wurden dafür eingestellt und neues Gerät angeschafft. 

SOKO Schmierfink Straßenreinigung
Das Unterdruck-Strahlgerät wurde für 12.000 Euro neu gekauft. | Bild: Anya Barros

Damit soll das Stadtbild verbessert werden. Denn laut Oberbürgermeister Frank Mentrup geht der Eindruck der Bürger über die subjektive Sicherheit Hand in Hand auf die objektive Ordnung und Sauberkeit in der Stadt zurück. "Daher haben wir das Reinigungspersonal in der Fußgängerzone aufgestockt, aber ein Team scheint nicht zu reichen. Das Verhalten der Passanten muss sich verändern", so Mentrup im Rahmen der Vorstellung der SOKO Schmierfink. "Daher beobachten wir genau, wie Mannheim das nun mit den Bußgeldern regelt!"

 

Die Arbeit der SOKO Schmierfink im Video: 

 

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Kommentare (22)
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  •   Weichei
    (289 Beiträge)

    18.05.2019 22:02 Uhr
    Und die Legalen?
    Laesst man die stehen?
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  •   80er
    (5692 Beiträge)

    17.05.2019 14:32 Uhr
    Wieso....
    ....eigentlich lässt man diese Schmierereien einfach nicht stehen?
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  •   andip
    (9693 Beiträge)

    17.05.2019 15:46 Uhr
    Dann kommt jemand mit dieser "Broken-Windows-Theorie"
    nach der eine Gegend sofort den Bach runtergeht, wenn irgendwo Graffitis zu sehen sind.
    Die wurde zwar schon längst widerlegt, aber man glaubt trotzdem an sie.
    Davon mal abgesehen, sind diese Tag-Schmierereien nun wirklich nichts erhaltenswertes.
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  •   Waterman
    (6302 Beiträge)

    17.05.2019 16:18 Uhr
    Die Theorie ist,
    dass sie schlussendlich zu mehr Kriminalität, Mord und Totschlag führt, was wissenschaftlich nicht zu halten ist.

    Dass weggeworfene Teile dazu (ver-)führen, mehr Müll dazu zu schmeißen, stimmt allerdings. Und Graffities sind eben auch hilfreich. (Und zerbrochene Fensterscheiben). Ein überquellender Mülleimer oder Glascontainer hindert auch nicht, den Müll /Glas ordnungsgemäß woanders zu entsorgen.Man stellt ihn einfach dazu.

    Und sicher ist, dass nicht entfernte erste Schmierereien zu weiteren führt. Angezogen wie Schmeißfliegen, kommt ein Tag nach dem anderen hinzu.

    Und darum ist es zu begrüßen, wenn man Schmierereien nicht einfach stehen läßt, sondern den Kampf dagegen aufnimmt.
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  •   Waterman
    (6302 Beiträge)

    17.05.2019 14:03 Uhr
    Gut wäre noch
    die SOKO um 2 Ermittler zu verstärken und dazu ein paar Überwachungsgeräte.

    Die "Künstler" sollten doch die Ehre haben, einer größeren Öffentlichkeit bekannt zu werden.
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  •   Der_Sprayer
    (291 Beiträge)

    17.05.2019 14:33 Uhr
    Es gab mal vor einigen Jahren
    eine Ermittlungsgruppe "Graffiti", die dann trotz guter Erfolge eingestampft wurde.
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  •   Waterman
    (6302 Beiträge)

    17.05.2019 13:31 Uhr
    Das kann man nur begrüßen!
    Es wird mühsam werden, aber auf lange Sicht ist dies die richtige Reaktion.

    Die Wände anderer vollzuschmierend ist schlichtweg eine Sauerei und wer dabei erwischt wird, weiß jetzt, was das kostet. Die Stadt muss nur ihre Kosten aufrechnen.

    Wenn man zum Beispiel nur die Schallschutzwand für Knielingen auf der Südtangentenbrücke anschaut, kann man sich dauerärgern.

    Jetzt fehlt noch ein echter Einbruch in die Tagger-Szene und ein paar Strafbefehle mit Kostenersatz.

    Ganz schlimm sind auch die Kaugummispucker. Man kann den Mannheimer Vorstoß nur begrüßen.
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  •   kommentar4711
    (2241 Beiträge)

    17.05.2019 14:33 Uhr
    Yeap
    Yeap, die Schallschutzwand sieht übel aus. Aber auch die ganzen "Free Walls". Manchmal sind da auch wirklich sehenswerte Graffiti-Kunstwerke, aber das meiste sind ja nur irgendwelche sinnfreien und schlecht gemachten Buchstaben-Schmierereien. Gegen schön gemachte hätte ich an der Stelle ja noch nicht mal was, aber das meiste schaut einfach nur schrecklich aus.
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  •   andip
    (9693 Beiträge)

    17.05.2019 12:04 Uhr
    Na ja
    Was nützen Bussgelder, wenn man doch niemanden auf frischer Tat erwischt.
    Ich glaube kaum, das irgendwer was an Wände sprüht, wenn jemand vom KOD oder sonstiger Institutionen daneben steht.
    Das wären allenfalls Zufallstreffer.
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  •   ALFPFIN
    (6693 Beiträge)

    17.05.2019 10:56 Uhr
    Eines steht fest,
    das sind krisenfeste Arbeitsplätze. 😉
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