Karlsruhe Gaffer verursachen zwölf Kilometer Stau: Unfall auf der A5 mit unrühmlichen Nachwirkungen

Es scheint wie ein Wunder, dass bei dem schweren Auffahrunfall auf der A5 am Montagmittag niemand schwer verletzt wurde. Ein 39-jähriger Lasterfahrer war mit 2,6 Promille Alkohol in einen anderen Lkw gefahren, der sich in der Folge auf ein Auto schob. Alle Fahrzeuge fingen Feuer und brannten vollständig aus. Dieser Unfall führte zu langen Staus - auch auf der Gegenfahrbahn durch Gaffer.

Ein "ernüchterndes Ergebnis" nennt die Polizei Karlsruhe das, was bei dem Unfall am Montag - wie so oft - von den Einsatzkräften beobachtet wurde. Während der Vollsperrung überwachte der Video- und Messdienst der Verkehrspolizei den Stau, der sich in Folge des Unfalls gebildet hatte.

Bild: Thomas Riedel

Zwischen 16 Uhr und 18.15 Uhr zählten die Beamten zahlreiche Verstöße: 56 Pkw-Fahrer und 30 Lastwagen-Fahrer haben keine vorschriftsmäßige Rettungsgasse gebildet. Die Beamten stellten vier Motorradfahrer fest, die die bestehende Rettungsgasse nutzten. 24 Fahrzeuge behinderten die Einsatzfahrzeuge bei der Durchfahrt.

Unfall A5 brennender Lkw
Nach einem Unfall auf der A5 Richtung Frankfurt stehen die Autos und Laster schon bei Durlach im Stau. Gut zu erkennen: die Rettungsgasse. | Bild: Screenshot Webcam Straßenverkehrszentrale BW

"Zusätzlich ist anzumerken, dass der Stau, den Schaulustige auf der Gegenfahrbahn verursachten bei zwölf Kilometern lag, während die längste Staubildung auf der gesperrten Autobahn in Fahrtrichtung Norden elf Kilometer betrug", schreibt die Polizei abschließend in ihrer Pressemeldung. 

 

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