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Karlsruhe Freie Wähler: Was hat es mit den Bahn-Ausfällen in Karlsruhe auf sich?

In den vergangenen Wochen kam es immer wieder zu Meldungen über Ausfälle im Bahnverkehr bei der Albtal-Verkehrs-Gesellschaft (AVG). Auch bei den VBK habe es in letzter Zeit immer wieder Engpässe gegeben, so die Freien Wähler in einer Pressemitteilung. In einer Anfrage an den Karlsruher Gemeinderat fordern die Stadträte um Jürgen Wenzel nun klare Antworten - unter anderem auf die Frage, mit welchen internen Problemen die ÖPNV-Ausfälle konkret zusammenhängen.

"Immer mehr ärgern sich die Fahrgäste in Karlsruhe über Ausfälle von Bahnen der VBK oder der AVG bzw. über eine Ausdünnung des Fahrplans", moniert Freie Wähler Stadtrat Jürgen Wenzel. Jüngstes Beispiel sei die verminderte Taktung der Linie 5 auf 20 Minuten.

Dass dies alleine auf Krankheit oder Urlaub der Mitarbeiter beruht, stellen die Freien Wähler in Frage. Deshalb möchte Wenzel von den Verkehrsbetrieben wissen, seit wann der Fahrzeugführermangel bekannt ist und wie hoch die Ausfallzahlen bereits in diesem Jahr waren. Zusätzlich erscheinen die offiziellen Stellungnahmen nicht aufschlussreich genug, daher greift die Anfrage nicht nur das Thema "Lokführermangel" auf, sondern befasst sich auch mit betriebstechnischen Hintergründen, die möglicherweise zusätzlich für Störungen im Betriebsablauf beitragen.

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Kommentare (21)
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  •   dipfele
    (5270 Beiträge)

    03.08.2015 14:51 Uhr
    na ja...
    ... es war schon immer eine Stärke der Straba, möglichst viele umsteigefreie Verbindungen zwischen Kaiserstrasse und HBF zu haben. Das mit dem Aufblähen stimmt.
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  •   candyman
    (7188 Beiträge)

    03.08.2015 08:47 Uhr
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  •   mueck
    (10422 Beiträge)

    03.08.2015 10:38 Uhr
    !
    Und ich sach noch, Jungs, die Rettungswege im Tunnel sind zu schmal! Nun sieht der übergewichtige Leon so mitgenommen aus ...
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  •   blaumann
    (815 Beiträge)

    03.08.2015 08:03 Uhr
    Verantwortlich ?
    Der dafür verantwortliche treibt heute in Augsburg sein Unwesen weil er versucht hat die Sparzwänge der Stadt umzusetzen. Auch ein Herr Ludwig hatte Sparauflagen. Doch hat er es nie auf Kosten des Personalstandes im Fahrerbereich umgesetzt. Bei ihm lautete die Devise : " Die Fahrzeuge müssen rollen, egal wie."
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  •   dipfele
    (5270 Beiträge)

    03.08.2015 14:38 Uhr
    dem Casazza....
    .. würde ich jetzt nicht alles in die Schuhe schieben. der kannte die KARLSRUHER Verhältnisse NICHT. Der Ludwig hat sich da vom Bundesverdienstkreuzträger Fenrich nicht drein reden lassen und hat gemacht was richtig ist. Ausserdem muss man jetzt auch ernsthaft die Funktion der Aufsichtsräte hinterfragen. Die wissen offensichtlich nicht, wie Bahn funktioniert, gescweige denn, dass sie diese auch benutzen.
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  •   altstadtring
    (293 Beiträge)

    03.08.2015 20:34 Uhr
    Aufsichtsräte
    Es lohnt tatsächlich, sich anzuschauen, wer in den diversen Gesellschaften in den Aufsichtsräten sitzt. Das sind keine Nahverkehrsprofis, sondern 08/15-Stadträte, die sich da gegenseitig reinkungeln. Ein Grundproblem bei vielen städtischen Gesellschaften...
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  •   Schafrichter
    (405 Beiträge)

    03.08.2015 08:11 Uhr
    Ja - schon richtig! Aber...
    ...der Zustand hält immer noch an! Also ist es doch politisch so gewollt - oder irre ich mich?
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  •   dipfele
    (5270 Beiträge)

    03.08.2015 14:47 Uhr
    in der Tat....
    ... kümmern sich weder Aufsichtsräte noch Stadträte um den Öffi und was die Verantwortlichen so treiben. Letzten Sommer wurde die Straba in der Durlacher Allee wegen Gleisbau 6 Wochen 24 Stunden am Tag durch SEV ersetzt, aber die Firmen haben nur 8 Stunden pro Tag gearbeitet. Bei einem 3 oder wenigstens 2 Schichtbetrieb wären die Gleise in der Hälfte der Zeit erneuert gewesen. So mussten sich Fahrgäste 6 Wochen- statt 3 Wochen mit dem Bus vergnügen. Aussrdem hat der SEV 400.000,-€ gekostet. Bei konzentrierter Arbeit
    in drei Wochen wäre es nur die Hälfte gewesen. In Rintheim das selbe Drama. Hier wurden 700.000,-€ für den SEV zusätzlich ausgegeben und zu allem Übel fährt der Fünfer jetzt in Rintheim leer über die neuen Gleise. Die nächste Fahrpreiserhöhung kommt bestimmt.
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  •   andip
    (9580 Beiträge)

    03.08.2015 15:25 Uhr
    Bei Mehrschichtbetrieb
    wären aber die Baukosten für die Gleise um so höher gewesen und zwar wahrscheinlich höher als was man beim SEV gespart hätte.
    Ausserdem hätten garantiert dann die Anwohner über den ständigen Baulärm geklagt.
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  •   altstadtring
    (293 Beiträge)

    03.08.2015 20:35 Uhr
    Anwohner?
    Erneuert wurde im wesentlichen die Strecke zwischen Auer Straße und Weinweg.
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