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Karlsruhe "First light": Experimente zum Wiegen von Neutrinos starten in Karlsruhe

Neutrinos sind überall: Die winzigen Elementarteilchen entstehen bei atomaren Zerfallsprozessen, etwa in der Sonne. Billionenfach prasseln sie ohne Unterlass auf uns ein - völlig unbemerkt.

Weil sie nicht elektrisch geladen sind, durchdringen sie Materie. Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) wollen Forscher herausfinden, was diese Teilchen wiegen. Die "Waage", die sie dafür konstruiert haben, wiegt 200 Tonnen.

Im vergangenen Jahr wurde der Versuchsaufbau für das Karlsruhe Tritium Neutrino Experiment (Katrin) abgeschlossen. Heute geht das 60-Millionen-Euro-Projekt in den Messbetrieb. "First light" nennen die Wissenschaftler das Ereignis, wenn der Detektor zum ersten Mal Elektronen misst, die durch die 70 Meter lange Anlage rasen. Indem sie die Bewegungsenergie der Elektronen messen, können die Forscher indirekt die Masse der Neutrinos dank der von Einstein entdeckten Äquivalenz von Masse und Energie feststellen.

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Kommentare (4)
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  •   Originalteil
    (1242 Beiträge)

    16.10.2016 15:45 Uhr
    Wenn der
    olle Sitzenbleiber Einstein nicht gewesen wäre... grinsen
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  •   rosi
    (294 Beiträge)

    14.10.2016 10:34 Uhr
    Zehn Jahre nachdem
    der Vakuumtank wie ein Blechzeppelin durch Leopoldshafen geschwebt ist. Das ist ja echt flott grinsen
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  •   schoenix
    (4 Beiträge)

    16.10.2016 14:09 Uhr
    Großforschung
    Bei Großforschung muß man in solchen Zeitspannen denken.
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  •   fuzzynervzwerg
    (1148 Beiträge)

    14.10.2016 10:21 Uhr
    Weitere Infos zum Thema
    für die, die genauer wissen wollen warum man das macht, gibts hier
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