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Karlsruhe Finanzamt-Neubau: Freigabe erteilt - Bagger sollen noch 2017 rollen

Schon seit Jahren wird in Karlsruhe über den Neubau eines Finanzamts im Bereich des ehemaligen Kaloderma-Geländes an der Durlacher Allee diskutiert. Jetzt hat das Land den Weg für das Vorhaben frei gemacht: Wie die das Ministerium für Finanzen mitteilt, wurde die Baufreigabe für den Neubau des Finanzamtes erteilt.

Die  Finanzämter Karlsruhe-Stadt und -Durlach  sollen in ein neues, gemeinsames Gebäude ziehen. Der Plan steht schon seit einiger Zeit fest, allerdings gestaltete sich die Suche nach einem passenden Standort schwierig. Zwei Gelände befanden sich in der engeren Auswahl, am Ende fiel die Entscheidung, dass der neue Komplex auf dem ehemaligen Kaloderma-Areal in der Durlacher Allee entstehen soll. Nun liegt die Freigabe des Ministeriums vor. 

Zeit drängt - Bagger sollen noch in diesem Jahr rollen

"Mit dem Neubau an der Durlacher Allee erhält das Finanzamt Karlsruhe-Stadt einen modernen Verwaltungsbau mit rund 5.700 Quadratmetern Nutzfläche", so Finanzstaatssekretärin Gisela Splett anlässlich der Baufreigabe. "Gleichzeitig hat der neue Standort das Potenzial, die Finanzämter Karlsruhe-Stadt und Karlsruhe-Durlach zusammenzulegen."

Der Entwurf sieht nach Aussage des Ministeriums einen sechsgeschossigen Neubau auf dem landeseigenen Areal an der Durlacher Allee 31–33 in Karlsruhe vor. Im Erd- und in den Obergeschossen befinden sich überwiegend Büros. Im Erdgeschoss ist zudem das Kundenzentrum für Bürger untergebracht. Im 1. Untergeschoss befinden sich Besprechungsräume, ein Pausenraum mit Küche sowie Archivflächen. Im zweiten Untergeschoss sind die Technikzentrale und eine Tiefgarage eingeplant.

Die Bauarbeiten sollen im vierten Quartal dieses Jahres beginnen. Zwei Jahre später soll der Neubau dann fertiggestellt sein. Die Zeit drängt: Bis spätestens 2019 muss auf dem Areal in der Durlacher Allee das neue Finanzamt stehen, denn dann muss das bisherige Gebäude am Schlossplatz geräumt werden. Das Land investiert in den Neubau nach eigenen Angaben 25 Millionen Euro. 

Skepsis und Sorge bei betroffenen Bürgern

Anwohner hatten in der Vergangenheit Sorge über die Neubaupläne geäußert. Sie fürchteten unter anderem, der Neubau könne zu wuchtig und zu hoch werden. Ende 2015 hatte die damalige CDU-Landtagsabgeordnete Bettina Meier-Augenstein bei der Landesregierung beantragt, die betroffenen Bürger in die Pläne miteinzubeziehen. 

Zu diesem Zweck hatten sich Ende November 2015 Vertreter der bürgerlichen Interessengruppen mit dem Amt für Vermögen und Bau bei einem Vorort-Termin getroffen. 

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  •   Svetogor
    (322 Beiträge)

    18.08.2017 15:37 Uhr
    Wozu braucht Durlach ein Finanzamt?
    Oder hat mittlerweile jeder Stadtteil ein eigenes Finanzamt?
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  •   mueck
    (11078 Beiträge)

    18.08.2017 17:16 Uhr
    !
    Das war schon immer so, dass die Landeshauptstadt eine Steuereinnehmerei hatte!
    Und die nimmt's auch von den Eggensteinern und anderen umliegenden Dorfbewohnern ...
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