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Karlsruhe Falsche Verwandte: Enkeltrick-Betrüger schlagen in Karlsruhe zu

In einer Pressemitteilung warnt die Karlsruher Polizei vor Enkeltrickbetrügern. Gleich dreimal schlugen diese am Donnerstag in der Fächerstadt zu. Die Masche: Sie gaben sich als Verwandte aus und forderten mehrere tausend Euro.

Die Polizei schildert die Vorfälle wie folgt: Bei einer 84-Jährigen rief eine Frau an, gab sich als Verwandte aus und bat die Seniorin um mehrere zehntausend Euro. Als die 84-Jährige das Geld auf der Bank abheben wollte wurde eine Mitarbeiterin der Bank misstrauisch und verständigte die Polizei. Die Seniorin konnte von einem Schaden bewahrt werden.

Bei einem ebenfalls 84-jährigen Mann rief ein vermeintlicher Verwandter an und bat um mehrere tausend Euro um eine Immobilie erwerben zu können. Der Senior besorgte das Geld, ließ sich jedoch nicht davon abbringen es dem tatsächlich existenten Verwandten selbst und nicht einem Boten zu übergeben. Es kam nicht zur Übergabe des Geldes.

Weniger Glück hatte eine 73-jährige Frau. Diese glaubte an die vorgespiegelte Notlage der Verwandten und übergab einem unbekannten Abholer mehrere tausend Euro.

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Kommentare (27)
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  •   Kisja
    (1 Beiträge)

    16.04.2016 10:20 Uhr
    Nicht zum Opfer geworden
    Ich würd gerne unseren Fall schildern.
    Bei meinen Eltern (50 Jahre alt) wurde zweimal angerufen. Allerdings auf russisch(wir sind Russen) meine Eltern stehen nicht im Telefonbuch und wir vermuten auch das es Quellen gibt die Nummern gezielt mit Informationen weiter geben. Den zweiten Anruf hat meine Vater entgegen genommen und mitgespielt. Währendesen hat meine mama die Polizei verständigt. Als es dann zur Geldübergabe kommen sollte, kam es zum Einsatz und der Typ(Litauer und Drogenabhängig) wurde im Treppenhaus festgenommen. Als es zur Verhandlung kam hat der Typ 1 1/2 Jahre auf Bewährung bekommen weil er sich vor Gericht bei meinen Eltern entschuldigt hat, die Geldsumme die übergeben werden sollte "nur" 4000€ betragen sollte und weil er "das schwächste Glied der Ketter ist". Es steckt eine ganze Organisation dahinter!!
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  •   myopinions
    (954 Beiträge)

    15.04.2016 17:31 Uhr
    ......auch ich bin seit vielen Jahren
    Rentner, aber ich kann nach wie vor nicht begreifen, wie man so blöd sein- und auf eine derartige Betrügerei hereinfallen kann.
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  •   Route66
    (1758 Beiträge)

    15.04.2016 17:42 Uhr
    Sie sind bestimmt
    noch nicht 84 und alleinstehend oder? Es gibt sogar Untersuchungen, die belegen, dass Menschen, die kaum noch Kontakt haben, früher senil werden. Und dann machen diese Leute eben so was. Ich glaube die wenigsten sind einfach nur blöd.

    Toll wäre es, wenn die Stadt o.ä. Einwurfzettel in jeden Briefkasten legen würde, als Beilage zur kostenlosen Sonntagszeitung z.B. Um gezielt zu warnen. kostet nicht viel, extra verteilt werden muss auch nicht und diese Zeitungen werden auch noch gerne von älteren Menschen gelesen.
    Ach, ich vergaß, Karlsruhe muss sparen......aus der Traum 😀
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  •   Aspirin
    (277 Beiträge)

    16.04.2016 13:16 Uhr
    Für Warnungen
    und für Brief oder Prospektbeilagen hat die Stadt doch kein Geld mehr.
    Unsere Bürgermeister juckt das doch nicht.
    Ist doch alles nicht so schlimm.Karlsruhe ist doch sicher.
    (Ironie off)
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  •   Eckfaehnchen
    (2681 Beiträge)

    15.04.2016 20:10 Uhr
    Die Idee mit den Beilegezetteln
    finde ich gut. An den paar Kröten sollte das nicht scheitern.

    Und oben ist nicht der 84jährige das Opfer geworden, sondern die
    73jährige. Der alte Herr war so clever und hat auf die persönliche
    Abholung des Geldes durch seinen Verwandten bestanden. Und schon
    kam keiner !! So macht man das oder man ruft sofort die Polizei dazu.
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  •   Route66
    (1758 Beiträge)

    15.04.2016 15:15 Uhr
    Das Problem
    ist doch, dass vorher gezielt ausspioniert wird, wer richtig alt ist, Enkel hat die er nicht ständig sieht und auch noch Geld hat. Da muss aus dem Umfeld kommen, Fusspflegerin, Friseur der Hausbesuche macht etc. da muss nur jemand gezielt Daten sammeln und diese weitergeben. Alte einsame Menschen erzählen gerne. Viele können oder wollen auch keine Tageszeitungen mehr lesen. Und mit 84 ist man oft schon etwas vergesslich und vertrauensselig und zack ist man Opfer.
    Mir tut jeder leid, der darauf hereinfällt.
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  •   barlou
    (2555 Beiträge)

    15.04.2016 16:25 Uhr
    Wo ist das Problem?
    Einfach aus dem Telefonbuch Wilhelm, Erna und Karlheinz herausfischen und auf gut Glück anrufen.
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  •   Route66
    (1758 Beiträge)

    15.04.2016 17:27 Uhr
    Das kann so funktionieren
    wenn man im Telefonbuch sucht, ich persönlich glaube wirklich, dass gezielt Leute ausgehorcht werden. Das sind Profis.
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  •   Filou99
    (1215 Beiträge)

    15.04.2016 16:02 Uhr
    Leider
    Also sollte sich jeder etwas um seine älteren Verwandten kümmern. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, die erzählen nicht nur Mist, wenn man will, kann man auch etwas lernen.
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  •   Route66
    (1758 Beiträge)

    15.04.2016 17:31 Uhr
    Auf jeden Fall
    Sollte man das, wenn man sich wohlfühlt mit den Oldies. Es gibt sicherlich einige sie Müll labern, da reicht dann 5 Minuten. Aber mittlerweile sind die älteren Leute auch offener geworden. Ich bin gerne mit meinen Schwiegereltern zusammen und hoffe, sie leben noch lange. Vor allem weil ich auch aus ihrer Erfahrung lernen kann und schon oft genug erwünschten und brauchbaren Rat bekommen habe.
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