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Karlsruhe Ex-Freie Wähler-Stadtrat Mossuto tritt bei GfK ein

Nach seinem Austritt bei den Freien Wählern hat sich Stadtrat Eduardo Mossuto am 5. November der Wählergemeinschaft "Gemeinsam für Karlsruhe" (GfK) angeschlossen. Diese war bislang im Karlsruher Rathaus durch Friedemann Kalmbach mit einem Sitz vertreten. Die Entscheidung sei nach intensiven Gesprächen zwischen Mossuto und Kalmbach sowie den Aktiven von GfK getroffen, heißt es in einer Pressemeldung.

"So können wir gemeinsame Ziele besser erreichen", sagt Friedemann Kalmbach. GfK und Eduardo Mossuto verbänden viele grundlegende Werte. Dies gelte beispielsweise für den politischen Stil, der geprägt sein solle von Respekt, auch dem politischen Gegner gegenüber. "Oder bei inhaltlichen Fragen, wie der besonderen Förderung der Familien in unserer Stadt."

Auch Mossuto ist überzeugt: "Wir können gemeinsam deutlich mehr für unsere Stadt tun als im Alleingang." Harald Bornbaum, zweiter Vorsitzender der GfK, freut sich über diesen Schritt und sieht darin optimistisch ein gutes Zeichen und die optimale Voraussetzung, bei der Kommunalwahl 2014 Fraktionsstärke zu erreichen.

Noch am Montag hatte Mossuto in einer Pressemitteilung bekannt gegeben, dass er sich nach seinem Austritt bei den Freien Wählern Karlsruhe als unabhängiger Einzelstadtrat für die Stadt engagieren wolle.

Mehr zum Thema:

Künftig "Einzelkämpfer": Karlsruher Stadtrat Mossuto kündigt bei Freien Wählern

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Kommentare (12)
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  •   mueck
    (10445 Beiträge)

    06.11.2013 13:15 Uhr
    !
    Wobei hier die Wege der "politischen Heimatfindung" ja noch vergleichsweise harmlos sind ...
    In Bremerhaven ist eine Abgeordnete für die Linken in die Stadtverordnetenversammlung eingezogen, dann zu den B21/RRP-Rentnern gewechselt und inzwischen bei der in Wikipedia als rechtspopulistischen bezeichneten "Bürger in Wut" gelandet ...
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  •   Freibeuterin
    (232 Beiträge)

    06.11.2013 13:41 Uhr
    Glaubwürdigkeit verloren!
    Am Montag verlässt Mossuto die Freien Wähler, weil sie nach seinem persönlichen, einseitigen Empfinden einen auf Kontrontationspolitik machen! Bleibt aber die Antwort schuldig welche Kontrontationspolitik?

    Heute - zwei Tage später lesen wir von Mossuto, dass er sich nach intensiven Gesprächen zur jüdisch-freichristlichen GfK hingezogen fühlt!

    Lieber Herr Mossuto - hätten Sie erhobenen Hauptes die Fronten gewechselt und auf taktische Tricksereien verzichtet, dann hätten Sie jetzt nicht das Problem, dass Sie damit Ihre Glaubwürdigkeit aufs Spiel gesetzt haben.

    Und die GfK darf nun einen "Trickser" ihr Eigen nennen! Auch keine gute Werbung für eine so jüdisch-freichristliche Wählervereinigung!

    PS.: Ein Spruch unter FreibeuterInnen lautet: Ist das Boot überfüllt, dann genügt ein weiterer Passagier und es sinkt!
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