Karlsruhe Ettlinger Tor Karlsruhe: Südwestseite wird umgestaltet - Bürger können sich neue Konzepte anschauen

Das Areal rund um das Landratsamt soll eine Teil- oder Kompletterneuerung erhalten. Hierfür werden Konzepte von vier Planungsbüros erarbeitet. Jeweils drei Werkstatttage laden Bürger ein an den Prozessen teilzuhaben.

In Karlsruhe wird über den Bereich der Südwestseite des Ettlinger Tors diskutiert. Der Bereich rund um das Gebäudeensemble des Landratsamtes soll laut der Pressestelle Karlsruhe einen erweiterten Nutzen erhalten. 

Hierfür wurde das Projekt Städtebauliches Entwicklungskonzept Ettlinger Tor Südwestseite ins Leben gerufen. Die Stadt will ein transparentes Werkstattverfahren zur Neukonzeption der Südwestseite des Ettlinger Tors durchführen. Hierfür stehen vier Planungsbüros und ein Begleitgremium in ständigem Austausch über mögliche Konzepte, so die Stadt Karlsruhe.

Diskussionen zwischen Begleitgremium und Planungsbüros

An dem Projekt nehmen vier Planungsbüros teil, die gemeinsam über unterschiedliche Konzepte zur Neugestaltung des Areals diskutieren. Am Werkstattverfahren nehmen laut Pressestelle die Planungsbüros "berchtoldkrass space und options", "COBE Berlin GmbH", "Max Dudler Architekten AG" und "MVRDV" teil.

Das Begleitgremium setze sich aus Vertretern des Landkreises, der Stadt und des Gemeinderats, dem Land Baden-Württemberg, sowie externen Fachleuten und Vertretern bürgerschaftlicher Gruppierungen zusammen.

Denkmalschutz schafft Probleme

Da der Gebäudekomplex des Landratsamts unter Denkmalschutz steht, hätte der Landkreis einen denkmalschutzrechtlichen Antrag bei der Stadt Karlsruhe gestellt. Damit seien laut Stadt die ersten Schritte in Richtung umfassende Sanierung oder Abriss getan. Der Antrag werde zur Zeit bearbeitet. Gleichzeitig werde ein Petitionsverfahren geprüft, dass für den Erhalt des Gebäudeensembles stimmt, so die Stadt weiter.

Da die Frage nach einem Abriss noch nicht geklärt werden konnte, werden im Werkstattverfahren immer zwei Konzepte ins Auge gefasst. Ein Konzept soll den Erhalt des denkmalgeschützten Baus berücksichtigen, das andere Konzept kann von einem Abriss ausgehen und muss keine Rücksicht auf das Gebäude nehmen, so die Pressestelle.

Bürger erhalten Einblicke in die Planung

Das Werkstattverfahren zur Entwicklung eines Baukonzepts werde voraussichtlich bis Juli andauern. In vier Werkstatt-Terminen werden die Ergebnisse der jeweiligen Planungsbüros mit dem Begleitgremium diskutiert.

Am Mittwoch, 11. März und am 6. Mai  können sich die Bürger über die Ergebnisse informieren. Hierzu werden an diesen Werkstatt-Tagen von 17 bis 19 Uhr Rundgänge in der Fleischmarkthalle angeboten. Für den Termin am 11. März können sich die Bürger bereits jetzt anmelden: Per Mail an ettlingertor@karlsruhe.de möglich. 

Am letzten Termin der Werkstätte, Freitag, 3. Juli werden in einer öffentlichen Abschlussveranstaltung die erarbeiteten Konzepte vorgestellt. Anschließend soll das Begleitgremium laut Stadt Karlsruhe ein Konzept auswählen, welches die Grundlage für den Bauplan bilden soll.

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