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Karlsruhe Erweiterte Fußgängerzone: Grüne fordert autofreie Karlstraße am Europaplatz

Eine durchgehende Flaniermeile zwischen Europaplatz, Stephanplatz und südlicher Waldstraße: Ein Gutachten soll prüfen, ob sich Passanten im Bereich der Postgalerie zukünftig das Warten an Ampeln sparen können.

Europaplatz, Stephanplatz und südliche Waldstraße verbinden und so die Fußgängerzone im Bereich der Postgalerie vergrößern: Die Grünen haben nun ein Verkehrsgutachten beantragt, das diese Idee und die damit verbundenen Bedingungen prüfen soll.

Von der Erweiterung versprechen sich die Gemeinderäte einen Vorteil für Fußgänger, Radfahrer und Geschäftstreibende in der nördlichen Karlstraße und südlichen Waldstraße.

Europaplatz soll aufgewertet werden

"Mit einer durchgehenden Flaniermeile könnte die Aufenthaltsqualität des gesamten Bereichs um den Europaplatz deutlich aufgewertet werden. Die Karlstraße ist in diesem Bereich eine Einbahnstraße und außer für den Anliegerverkehr verzichtbar", sagt Johannes Honné, Fraktionsvorsitzender der Grünen.

Den Anstoß für die Beantragung des Gutachtens hatte der internationale Park(ing) Day in Karlsruhe gegeben, bei dem im September Parkplätze nicht wie üblich, sondern auf vielfältige Weise als öffentlicher Raum genutzt worden waren. 

Das Verkehrsgutachten soll den ersten Schritt für eine mögliche Umwidmung der Karlstraße im Bereich Stephan- und Europaplatz bilden.

 

 

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  •   Hartz4Bomber
    (619 Beiträge)

    05.11.2018 12:27 Uhr
    Geh voran
    dem KSC. grinsen
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  •   Mondgesicht
    (2435 Beiträge)

    05.11.2018 11:02 Uhr
    Mal angenommen
    man würde diesen Straßenabschnitt tatsächlich für Autos sperren - was würde dann herauskommen? Ich könnte wetten, nur eine weitere tote Betonwüste.

    Das kann man sich dann auch sparen. Der Europaplatz lädt schon jetzt nicht zum Flanieren ein und ein paar Quadratmeter mehr Fußgängerzone machen es auch nicht besser. Wenn man überhaupt über so was nachdenken will, dann mit einem völlig neuen Gestaltungskonzept mit viel grün stat grau. Und gerade von den Grünen würde ich so was erwarten, nicht nur so ein halbgares "Hauptsache Autos weg!".
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  •   mueck
    (11910 Beiträge)

    05.11.2018 12:43 Uhr
    !
    Nördlich der Kaiserstraße wäre durchaus mehr Grün drin mit Gastronomie etc. auf einem "Münzplatz" mit Blick auf selbige, Prinz-Max-Palais, das alte Bankgebäude, dem Hoepfnerbau etc.
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  •   fpfka
    (54 Beiträge)

    05.11.2018 09:22 Uhr
    Fahrräder?
    Also wenn das eine "Flaniermeile" werden soll, dann müssen auch die Fahrräder ausgesperrt werden.
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  •   de.schwule.sascha
    (195 Beiträge)

    04.11.2018 17:15 Uhr
    Oh wow.
    Echt ne' gute Idee, vor allem in dieser netten Ecke, Max Palais, Vapiano, etc.
    Für mich gibt es in der Karlsruher Innenstadt leider nur eine gelungene Flaniermeile momentan, damit meine ich die gesamte Waldstraße, südlich bis zum Schloß. Die Karlsruher Innenstadt bräuchte noch eine ganze Menge an schönen Flaniermeilen, von morgens bis Nachts, die Stadt ist ja Nachte zum grußeln geworden!
    Das sollte in einer Stadt die auf die 400.000 Einwohnerzahl zumaschiert nicht sein!
    Als Beispiel, wenn ich abends in Straßburg(nur 270.000Einwohner)unterwegs bin, komm ich mir fast schon wie in nem' Millionen-Städtchen vor, vor allem fühle mich Nachts dort sicherer!
    In Städten sollte auch Nachts was los sein, damit meine ich nicht Schlägereien oder "Europaplatz Asis".
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  •   Pommes
    (16 Beiträge)

    05.11.2018 09:38 Uhr
    Und bzgl Straßburg ...
    Ja, ist richtig, Straßburg ist schon schön ... ich denke allerdings, dass man dies auch schwer vergleichen kann. Straßburg ist international bekannt für das Münster, seine historische Altstadt mit den Fachwerkhäusern, das Europaparlament etc.. Da kann Karlsruhe mit seinem Schloss allein schwer gegen ankommen.

    Aber auch Straßburg hat seine schlechteren Seiten, doch liegen diese vielleicht nicht unbedingt direkt entlang der Einkaufsmeilen. Es ist nunmal auch immer ein Unterscheid, ob man eine Stadt besichtigt oder dort lebt.

    Und auch wenn Karlsruhe für Deutschland eine durchaus bedeutsame Rolle spielt, ist es nicht unbedingt der Touristenmagnet Deutschlands. Da stehlen nahe gelegene Städte wie Heidelberg, Stuttgart, Baden-Baden und eben auch Straßburg Karlsruhe die Show.
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  •   Pommes
    (16 Beiträge)

    05.11.2018 09:26 Uhr
    ...
    - der Europaplatz ist rundum sehr dicht bebaut, mit (bis auf die Postgalerie) überwiegend ziemlich in die Jahre gekommenen Gebäuden. Touristen werden dort garantiert nicht zum Sightseeing hingelotst.
    - die Karlstraße ist die erste Straße westlich des Marktplatzes, um vom Süden Richtung Norden, Schloss und Zirkel zu gelangen. Somit ist es für die vielen Autofahrer quasi das "Tor" zur Innenstadt.
    - es fehlt komplett an Begrünung und Sitzgelegenheiten. Das lädt nicht gerade zum Verweilen am Europaplatz ein.
    - gleichzeitig hat die Kombilösung natürlich auch am Europaplatz ihren Tribut gefordert, wo die Baustellen und Absperrungen auch nicht gerade den Gesamteindruck bereichert habe.

    Eine autofreie Karlstraße ist denke ich ein guter Ansatz, um solche Missstände anzugehen. Allerdings ist es auch nur ein kleiner Schritt - insgesamt müsste ein Grundkonzept für den Europaplatz erarbeitet werden.
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  •   Pommes
    (16 Beiträge)

    05.11.2018 09:22 Uhr
    Stimmt.
    Der Europaplatz ist leider wirklich nicht eines der Vorzeigeprojekte Karlsruhes. Ich selber "meide" den Europaplatz meist, und empfinde die Wald- und Erbprinzenstraße ebenfalls als deutlich angenehmer für einen Stadtbummel. Doch muss man sich einfach mal überlegen, woran das liegt:
    - der Europaplatz ist einer der wichtigsten Verkehrsknotenpunkte des ÖPNVs in Karlsruhe (nicht nur für Shoppingbegeisterte). Dadurch tummelt sich zum einen viel Gesindel dort, zum anderen trägt das rege Treiben der Straßenbahnen nicht gerade dazu bei, dass man den Platz als angenehm empfindet.
    - die Postgalerie ist neben dem ECE die größte Mall der Innenstadt. Hier könnte man ja nun meinen, dies würde doch zu einer Bereicherung des Europaplatzes beitragen. Wenn man jedoch die Anzahl der Primark-Tüten zählt wird schnell klar, dass es nicht nur die Schickeria Karlsruhes ist, die dort einkaufen geht.
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  •   Nico1966
    (355 Beiträge)

    04.11.2018 14:30 Uhr
    Fußgängerzone Karlstrasse
    Was für ein Schwachsinn! Für was so ein Aufwand für eine ab 21.00 Uhr tote Innenstadt.Ausser dem Randale-Euro ist da nichts.Und tagsüber eine Fußgängerzone mit dem Charme des Frankfurter Bahnhofviertels der 80er (Billigklamotten,Pizzerias,Tabakläden =Billigklamotten,Kebab,Handyhändler).Schutz der Fahrradfahrer? Die,die bei Rot über die Kreuzung rasen ?Um Missverständnissen vorzubeugen ich fahre selbst fast jeden Tag mit dem Rad zur Arbeit (35 km).Kann mir diese „Idee“ nur damit erklären das der „Kräutertee“ des Hr.Honné schlecht war.
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  •   dipfele
    (5858 Beiträge)

    05.11.2018 01:32 Uhr
    Also die paar PKW....
    …. zwischen Stephanplatz und Euro können auch wo anders fahren.
    Diesen Strassenabschnitt für Kfz zu sperren ist eine gute Idee.
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