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Karlsruhe Erster Corona-Todesfall im Städtischen Klinikum: So sieht sich das Krankenhaus gerüstet

Im Städtischen Klinikum Karlsruhe hat es den ersten Todesfall im Zusammenhang mit dem Corona-Virus gegeben. Damit das ein Einzelfall bleibt, haben sich die Karlsruher Kliniken verbündet: Man wolle sich ohne großen Verwaltungsaufwand unterstützen. In einem Videostatement informiert medizinischer Geschäftsführer Uwe Spetzger über die aktuelle Situation im Klinikum.

Bei dem Todesfall habe es sich um eine schwer erkrankte, ältere Patientin mit vielen Risikofaktoren gehandelt. "Sie hat trotz mehrfachen Gesprächen mit den Ärzten auf der Isolierstation ausdrücklich alle intensivmedizinische Maßnahmen abgelehnt", erklärt Spetzger. "Sie ist daher auch nicht intubiert worden und ist schließlich an einer Lungenentzündung gestorben."

"Die Intensivkapazitäten sind hier zwei bis drei Mal höher als in der Lombardei und im Elsass"

Auch die Patienten aus dem Elsass, die das Städtische Klinikum am Wochenende aufgenommen hat, seien schwer erkrankt. "Sie werden beatmet und sind kreislaufstabil, es geht ihnen den Umständen entsprechend gut. Wir sind optimistisch, dass wir eine gute Behandlung für sie anbieten können", so der Klinikchef.

Auch die ViDia-Kliniken in Karlsruhe haben ihre Intensivkapazitäten erhöht. (Symbolbild) | Bild: tor

Das sei vor allem den ausreichenden Kapazitäten im Intensivbereich geschuldet. "Die Intensivkapazitäten sind zwei bis drei Mal höher als in der Lombardei und im Elsass - das beruhigt mich sehr", sagt Uwe Spetzger. 

Karlsruher Kliniken sagen sich unbürokratische Hilfe zu

Zudem hätten die benachbarte Herzchirurgie und die ViDia-Kliniken zugesagt, sich bei Engpässen - beispielsweise bei der Materialversorgung - gegenseitig intern, ohne großen Verwaltungsaufwand, auszuhelfen. "Im Moment bin ich da daher relativ entspannt."

"Dennoch gilt weiter der Appell: Bleibt zu Hause, sodass die Maßnahmen greifen", meint der Klinik-Geschäftsführer. 10 bis 14 Tage werde es laut Spetzger nach Expertenmeinung dauern, bis ein Effekt sichtbar werde. "Wir hoffen, dass, wenn wir uns daran halten, unser Gesundheitssystem dann gewappnet ist, den Ansturm an Patienten abzuflachen."

"Vielen Dank an all die Helden, die hier im Krankenhaus arbeiten!"

Bis es soweit ist, geht der Alltag im Klinikum aber erst einmal weiter. "Die Stimmung ist gut, alle treten motiviert an und ziehen an einem Strang. Das ist ein sehr solidarisches Miteinander", so Spetzger über die Klinikmitarbeiter.

Bild: ka-news.de

Bedanken wolle er sich aber auch bei allen anderen Helfern: "Wir bekommen Essen, Getränke und kleine Schoko-Osterhasen - vielen Dank an alle, die uns unterstützen! Vielen Dank an all die Helden, die hier im Krankenhaus arbeiten!", so der Klinikchef abschließend.

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  •   redaktion
    (1253 Beiträge)

    25.03.2020 08:57 Uhr
    Liebe Leser,
    da es sich um einen Todesfall handelt, werden wir die Diskussion nun schließen.
    Mit freundlichen Grüßen
    Die Redaktion
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  •   Gevatter
    (120 Beiträge)

    25.03.2020 08:03 Uhr
    Übrigens, in den USA
    ist laut FOCUS ein vorher kerngesunder Teenager an dem Coronavirus gestorben. Vielleicht schrillen jetzt auch bei Den Verharmlosern die Alarmglocken.
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  •   UlrikeWürz
    (4 Beiträge)

    25.03.2020 06:52 Uhr
    Ohne Kommentar
    Diese ältere Patientin hätte nicht sterben müssen,wenn Sie sich hätte helfen lassen wollen.
    Sie war ja schon im Isolierzimmer und hatte die Hilfe nicht angenommen.
    Ein großes Lob an das Personal im Klinikum. Ihr seid rund um die Uhr im Einsatz. Danke,das Ihr da seid und wir gehen nach dem Motto #StayHome.
    Wir bleiben für Euch zu Hause
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  •   UlrikeWürz
    (4 Beiträge)

    25.03.2020 06:49 Uhr
    -
    Diese ältere Patientin hätte nicht sterben müssen,wenn Sie sich hätte helfen lassen wollen.
    Sie war ja schon im Isolierzimmer und hatte die Hilfe nicht angenommen.
    Ein großes Lob an das Personal im Klinikum. Ihr seid rund um die Uhr im Einsatz. Danke,das Ihr da seid und wir gehen nach dem Motto #StayHome.
    Wir bleiben für Euch zu Hause
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  •   UlrikeWürz
    (4 Beiträge)

    25.03.2020 06:47 Uhr
    Unglaublich
    Diese ältere Patientin hätte nicht sterben müssen,wenn Sie sich hätte helfen lassen wollen.
    Sie war ja schon im Isolierzimmer und hatte die Hilfe nicht angenommen.
    Ein großes Lob an das Personal im Klinikum. Ihr seid rund um die Uhr im Einsatz. Danke,das Ihr da seid und wir gehen nach dem Motto #StayHome.
    Wir bleiben für Euch zu Hause
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  •   VielVorNixDahinter
    (285 Beiträge)

    25.03.2020 07:57 Uhr
    Dem Lob schließe ich mich uneingeschränkt an!
    .
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  •   UlrikeWürz
    (4 Beiträge)

    25.03.2020 06:31 Uhr
    _
    Das ist ja echt blöd,das sich die ältere Patientin nicht helfen lassen wollte,obwohl diese schon im Isolierzimmer war.
    Sie hätte Hilfe bekommen können und wäre immer noch am Leben,wenn Sie die Hilfe angenommen hätte.
    Ein großes Lob an das Personal im Klinikum.
    Diese sind rund um die Uhr im Einsatz.
    Macht weiter so,und wir bleibt für Euch zu Hause
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  •   kritiker_2014
    (400 Beiträge)

    25.03.2020 03:19 Uhr
    Unverständlich,
    daß man sämtliche medizinische Maßnahmen ablehnt.
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  •   VielVorNixDahinter
    (285 Beiträge)

    25.03.2020 07:56 Uhr
    Sobald wieder die Möglichkeit besteht
    sollten Sie sich mal auf einer Intensiv-Station ansehen, was "sämtliche intensivmedizinische Maßnahmen" konkret bedeutet. Dann verstehen Sie das wesentlich besser. Das läuft nicht wie bei "In aller Freundschaft" oder sonstigen schablonenhaften Krankenhausserien.

    An anderer Stelle wurde berichtet, dass die Frau schwere Vorerkrankungen hatte. Mag bei dieser Entscheidung auch eine Rolle gespielt haben.
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  •   ich
    (6 Beiträge)

    25.03.2020 07:52 Uhr
    ...
    Keineswegs
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