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Karlsruhe Erste Kundgebung: Pegida plant "Spaziergang" durch Karlsruhe!

Es ist soweit: Nach der "No Kargida"-Demonstration Ende Januar, plant "Pegida Karlsruhe" jetzt einen "Spaziergang durch Karlsruhe" für den 24. Februar. Gegner haben bereits Widerstand gegen die Veranstaltung des Karlsruher Pegida-Ablegers angekündigt.

Auf seiner Facebook-Seite hat der Pegida-Ableger "Pegida Karlsruhe" einen "Spaziergang" durch die Fächerstadt angekündigt. Die Veranstaltung ist für Dienstag, 24. Februar um 18.30 Uhr auf dem Stephanplatz geplant. Auch "Kargida" hat die Veranstaltung inzwischen auf seiner Facebook-Seite geteilt. Zum aktuellen Zeitpunkt zählt die Veranstaltung 121 Zusagen.

"Wir gehen von einem normalen Einsatz aus"

Auf Anfrage von ka-news bestätigt die Polizei Karlsruhe die geplante Veranstaltung. "Ja, 'Pegida Karlsruhe' hat für den 24. Februar eine Kundgebung und einen Spaziergang bei den Versammlungsbehörden angemeldet", so ein Polizeisprecher.

"Wir haben in der Tat eine Anmeldung sowie eine Ankündigung von 'Pegida Karlsruhe' vorliegen", erklärt eine Sprecherin des Karlsruher Ordnungsamtes im Gespräch mit ka-news. Die Veranstalter hätten dabei rund 200 Teilnehmer angemeldet. "Wir prüfen momentan, ob und welche Auflagen notwendig werden", meint die Ordnungsamt-Sprecherin weiter.

Die Polizei wiederum wird nach eigenen Angaben vor Ort ihrer Aufgabe nachkommen, die Versammlungs- und Meinungsfreiheit zu schützen. "Wir gehen momentan von einem ganz normalen Demonstrationseinsatz aus", erklärt der Polizeisprecher.

Aktionsbündnis ruft zur Gegendemonstration auf

Auf die bevorstehende Kargida-Kundgebung hat auch die Gegenbewegung "Karlsruhe gegen Kargida" reagiert. Bei einer Demonstration des Aktionsbündnisses hatten sich 1.000 Menschen unter dem Motto "Vielfalt willkommen heißen" versammelt. Die Veranstalter hatten danach erklärt, weiter aktiv bleiben zu wollen und weitere Aktionen zu starten, sollten Pegida-Ableger in Karlsruhe Veranstaltungen ankündigen.

Sowohl auf seiner Facebook-Seite als auch auf der Website haben die "Kargida"-Gegner nun am 24. Februar zeitgleich zu einer weiteren Gegendemonstration aufgerufen. Diese wurde, so die Ordnungsamt-Sprecherin, innerhalb der letzten zwei Tage angemeldet.

Einen festen Versammlungsort gebe es bislang noch nicht. Man warte ab, wo sich der "Kargida"-Spaziergang tatsächlich formiere, heißt es bei Facebook. Zur Gegendemonstration haben bislang 229 Menschen angemeldet, angekündigt hatten die Gegner beim Ordnungsamt ebenfalls rund 200 Teilnehmer.

Mehr zum Thema bei ka-news:

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  •   Uhowei
    (594 Beiträge)

    11.02.2015 14:25 Uhr
    ekeliges Vorgehen
    Dieses Aktionsbündnis hat heute früh die Bilder von angeblichen KARGIDA-Anhängern kaum verfälscht auf seiner Homepage und Facebook an den Pranger gestelllt. Dabei durchblicken lassen, dass dies alle "Nazis, Hooligans und Besoffene" sind. Karlsruhe gegen KARGIDA hat das natürlich sofort verlinkt. Man fühlt sich bei solchen Aktionen an den "Stürmer", ein Hetzblatt aus dem 3. Reich, erinnert. Diese links-grünen Gutmenschen sind auch nicht besser als die, die sie vorgeben zu bekämpfen! Intoleranz und nackter Dogmatismus, wohin man blickt. "Bist Du nicht meiner Meinung, dann bist Du Nazi!" scheint da die oberste Devise zu sein. Halbwegs ein Rest politischer Kultur (von Anstand will ich gar nicht reden) - Fehlanzeige!
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  • unbekannt
    (2169 Beiträge)

    11.02.2015 12:04 Uhr
    Cool,dann demonstriert Armut gegen Unvermögen,
    hoffe nur das die Unparteiischen (sprich Polizisten) von Auschreitungen verschont bleiben.
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  •   coyotecarl
    (1496 Beiträge)

    11.02.2015 10:11 Uhr
    Wieso
    einen extra Termin am 24.? Die sollen sich gefälligst in den Faschingsumzug einreihen.
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  •   ElMosquito
    (35 Beiträge)

    11.02.2015 09:13 Uhr
    Die haben doch...
    genau so das Recht ihre Meinung zu äußern wie alle anderen auch (haha, guter Witz). Apropos, es ist strafbar jemandem etwas anzudichten. Und jemanden andichten, dass er Nazi sei und "Judenverfolger" ist bestimmt auch strafbar. Mindestens ist das doch Rufmord (in vielen Fällen).

    Ihr predigt Akzeptanz und Toleranz und seid nicht besser als die, die ihr verurteilt. Akzeptiert halt mal, dass es noch andere Meinungen gibt als das was Mutter Merkel euch so erzählt. Die Linken und die Grünen dürfen ja auch ihre Meinung haben. Wieso also nicht auch die Rechten? Die unterstehen genau so dem Grundgesetz wie ihr. Oder nicht? Oder sind die schlechter und ihr wollt sie auf Grund ihrer Einstellung benachteiligen? Ihr Faschos ihr.
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  •   Rechtsausleger
    (1434 Beiträge)

    11.02.2015 08:36 Uhr
    Sehr schöner Artikel,
    entlarvt er doch die linke Kampfrhetorik als Manipulationsversuch. Erstaunlich, wie genau sich die Argumentationsmuster gleichen.
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  •   Am_Rhein
    (716 Beiträge)

    10.02.2015 22:08 Uhr
    Künftige Wählerschaft
    Also ich weiß nicht, wieso sich die Grünen so sehr darauf verlassen, die Zuwanderer würden alle oder mit großer Mehrheit grün wählen.

    Zum einen werden diejenigen, die sich hier integrieren, sich ihre eigene politische Meinung bilden. und die muss keineswegs grün sein.

    Und die, die sich nicht integrieren wollen? Können sich die Grünen denn nicht vorstellen, dass diese Migranten vielleicht, wenn sie genügend Anhänger mobilisieren können, eine eigene Partei gründen? Vielleicht eine "Islamische Partei in Deutschland" oder so...? Mit Elementen aus der Scharia im Parteiprogramm? Warum die grüne Kopie, wenn man das Original haben kann?
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  •   Landpomeranzen
    (53 Beiträge)

    13.03.2016 01:32 Uhr
    üüüüüüüüüü
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  •   Landpomeranzen
    (53 Beiträge)

    23.03.2016 21:06 Uhr
    hj
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  •   Landpomeranzen
    (53 Beiträge)

    23.03.2016 20:35 Uhr
    ,
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  •   Landpomeranzen
    (53 Beiträge)

    23.03.2016 20:41 Uhr
    konsequent analysiert
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