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Karlsruhe Erste Hälfte der Rheinbrücke ist saniert: Baustelle zieht auf die Gegenfahrbahn um

Auf der Rheinbrücke, einer der wichtigsten Verbindungsstraßen der Region, steht ein neuer Bauabschnitt an: Die Sanierung geht nun in die zweite Phase. Während bislang die Fahrbahn Richtung Wörth gesperrt war, wird nun ab Montag, 22. Juli, die Gegenfahrbahn saniert. Für die Pendler ändert sich nicht viel: Wie bislang werden in jede Fahrtrichtung jeweils nur zwei eingeengte Fahrstreifen zur Verfügung stehen.

Seit Anfang des Jahres wird die Rheinbrücke Maxau mit hochfestem Beton ertüchtigt. Dafür ist die B10, die über die Brücke führt, derzeit noch in Fahrtrichtung Wörth vollständig gesperrt. Der gesamte Verkehr verläuft aus diesem Grund über die zweite, südliche Brückenhälfte. Dieser erste Bauabschnitt neigt sich nun dem Ende entgegen. Bereits von Samstag, 13. Juli, bis Montag, 15. Juli, wurde das für die Ertüchtigung benötigte Schutzzelt abgebaut.

Arbeiten werden auf die andere Brückenseite verlegt

Ab Montagmorgen, 22. Juli, ist nun die andere Hälfte der Brücke dran: Dafür wird - genau umgekehrt wie bislang - die Fahrbahn in Fahrtrichtung Karlsruhe vollständig gesperrt und der gesamte Verkehr auf die nördliche, bereits fertiggestellte Brückenhälfte verlegt. In jede Fahrtrichtung stehen dann, wie bereits im ersten Bauabschnitt, nur jeweils zwei eingeengte Fahrstreifen zur Verfügung. Darüber informiert das Regierungspräsidium Karlsruhe (RP) in einer Pressemeldung.

Sanierungsfortschritt Rheinbrücke
Arbeiten im ersten Bauabschnitt im November 2018. | Bild: Paul Needham

Um den Verkehr auf die andere Brückenhälfte umzulegen, werden am Samstag und Sonntag zuvor, also am 20. und 21. Juli, für kurze Zeit Arbeitsstellen auf der Brücke eingerichtet. Denn: Die bestehenden Markierungen müssen entfernt und die aufgebauten Schutzwände versetzt werden. Diese Arbeiten werden in den verkehrsarmen Zeiten durchgeführt, so das Regierungspräsidium. Zeitweise steht hierbei jeweils nur ein Fahrstreifen in jeder Richtung zur Verfügung.

 

Auch der Fahrradverkehr muss ab Montag auf die andere Seite der Brücke wechseln. Zur optischen Anpassung erhält der Radweg zum Ende der Baumaßnahme nochmal über die komplette Breite eine neue Beschichtung. Eine entsprechende Umleitungsbeschilderung werde laut RP eingerichtet.

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Kommentare (6)
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  •   AlterMann
    (51 Beiträge)

    22.07.2019 12:36 Uhr
    Zweite Brücke
    Das Ganze wäre viel entspannter für alle wenn man rechtzeitig eine zweite Brücke gebaut hätte.
    Andere Städte haben doch auch mehrere, schon in Basel ist eine Brücke neben der anderen.
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  •   Holzbierebub
    (267 Beiträge)

    22.07.2019 08:19 Uhr
    Kann ich jetzt wieder
    in die Pfalz radeln, ohne diese blöde Umleitung beim Hofgut Maxau?
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  •   mueck
    (10738 Beiträge)

    22.07.2019 12:18 Uhr
    !
    Irgendwo stand was, das der Radweg-Nord gleichzeitig auch in Betrieb geht, aber auf den Webcams sind derzeit auf beiden Radwegen weder Radfahrer, noch Fußgänger zu sehen ...
    Und wenn's noch nicht der Fall wäre: Die rine blöde Umleitung wird ja nur durch die nächste blöde Umleitung ausgetauscht, weil ja der Radweg-Süd in Bälde fällig wäre ...
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  •   lynx1984
    (3140 Beiträge)

    22.07.2019 08:04 Uhr
    Erster Eindruck?! Wellig!
    Der neue hochmoderne Belag ist extrem wellig. Dafür dass dort nur eine hauchdünne Schicht von dem vermeintlichem Superbeton aufgetragen sein soll ist das doch ganz schön wellig geworden. Bin mir nicht sicher ob das alles so korrekt ist.
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  •   Bundesadler
    (313 Beiträge)

    22.07.2019 06:25 Uhr
    Noch weiß keiner
    Ob der Superbeton hält.....
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  •   Freigeist1
    (744 Beiträge)

    21.07.2019 11:36 Uhr
    Rheibrücke bald saniert - allen
    Unkenrufen zum Trotz. Dann haben Politik und Nutzer ja mal 20 bis 30 Jahre Verschnaufpause, in denen sie neu über ihre Haltung zu "ÖPNV auf dem Land nach Schweizer Vorbild", "Neue Radbrücken braucht der Rhein(pendler) für den Umstieg, auf Rad, E-Bike und Pedalec", "moderne Sharingangebote im Berufsverkehr", "Verkehr und Klima", " Bewohner-Akzeptanz von Pendler-Parkdruck und Schleichwegverkehr in der Großstadt", "weitere Versiegelung und Naturschutz" oder die anstehende Verkehrswende allgemenin nachdenken könnten. Die Chance ist da!
    Einen Dank an die Straßenbauverwaltung und die Bauarbeiter für Ihre harte Arbeit.
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