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Karlsruhe "Erschreckende Zustände": Stadträte fordern mehr Kontrollen in Bahnen

Die Verkehrsbetriebe Karlsruhe (VBK) und die Polizei Karlsruhe haben vor rund zwei Wochen eine gemeinsame Schwerpunktkontrolle durchgeführt. Die "Allianz für mehr Sicherheit in Karlsruhe" fordert nun, dass solche Kontrollen häufiger stattfinden sollen.

Nach eigener Aussage fertigten Fahrausweisprüfer der VBK während der Schwerpunktkontrolle Ende Juli insgesamt 244 Anzeigen wegen des Erschleichens von Leistungen an. Sowohl die Kontrolleure als auch Polizei berichteten im Anschluss von "alkohol- und rauschgiftbedingter Aggressivität in unerwartet hohem und erschreckendem Maße". Bei der Aktion waren über 20 Polizeibeamte und mehr als 30 Fahrscheinprüfer im Einsatz. 

In einer Pressemitteilung fordern die beiden Stadträte Jürgen Wenzel (Freie Wähler) und der parteilose Stefan Schmitt von der "Allianz für mehr Sicherheit in Karlsruhe" die Stadt zum Handeln auf. Die Ergebnisse der Schwerpunktkontrollen in den Karlsruher Bahnen seien erschreckend. Laut Polizeipräsidium sollen solche Aktionen das Sicherheitsgefühl der Fahrgäste stärken. "Dafür sind diese Aktionen viel zu selten. Im Gegenteil, sie bestätigen die Bürger in ihren Ängsten, abends oder nachts in eine Straßenbahn zu steigen", erklären Wenzel und Schmitt. 

Sie wenden sich nun mit einer Anfrage an die Stadt Karlsruhe. Hierbei wollen die beiden Stadträte nach eigener Aussage erfahren, "warum diese Kontrollaktionen nicht wöchentlich an unterschiedlichen Wochentagen durchgeführt werden", heißt es in der Pressemitteilung. Denn nur so hätten sie auch eine abschreckende Wirkung auf potenzielle Straftäter.

 

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Kommentare (85)
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  •   Joerg_Rupp
    (2703 Beiträge)

    08.08.2017 09:48 Uhr
    na dann
    wird es Zeit, dass wir für das befahren von Straßen Geld verlangen
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  •   LJ_Skinny
    (205 Beiträge)

    08.08.2017 10:49 Uhr
    ;-)
    Gibt es dafür nicht schon Steuern? Aber wir können ja nochmal Steuern auf die Steuern erheben. Denn wer viel Steuern zahlen muss, dem muss es ja gut gehen... zwinkern
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  •   Schafrichter
    (405 Beiträge)

    08.08.2017 11:26 Uhr
    Vierfachversteuerung für Autofahrer - ist doch die Regel!
    KFZ-Steuer, Mineralölsteuer, Ökosteuer zzgl. MwSt - alles finanziert vom lohnsteuerpflichtigen Einkommen!
    Da geht soch sicherlich noch etwas zwinkern
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  •   LJ_Skinny
    (205 Beiträge)

    08.08.2017 11:54 Uhr
    Bitte mal einen Vorschlag...
    der uns zu einer Verbesserung hilft, in dem man Abgaben reduziert...

    Warum muss denn jeder Firlefanz bezuschusst werden?

    Auch wieder so eine Schnappsidee mit kostenlosem ÖPNV. "Was nix kostet kann nichts wert sein" gab es doch mal den Spruch.

    Wenn der ÖPNV attraktiv ist, dann fahren die Leute doch freiwillig damit.

    Ich habe eine Route wo ich vielleicht manchmal Tram fahren würde. Aber dann für 4 Stationen in der Stadt 2,4 einfach zu bezahlen, da bin ich zu geizig. Dann nehme ich das Rad. Da ich die Stadt mit Abgasen entlaste, müsste eigentlich auch mein Fahrrad bezuschusst werden.
    Und wenn man meint, mit hohen Parkgebühren entgegen der Autos steuern zu müssen, dann miete ich mir einen Stellplatz an. Dann steht der halt zu 90% leer rum und steht keinem anderen zur Verfügung und wieder nichts gewonnen.

    Was fehlt, ist ein schlüssiges Gesamtkonzept und nicht das rumschustern an Kleinigkeiten...
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  •   Joerg_Rupp
    (2703 Beiträge)

    08.08.2017 09:20 Uhr
    Daseinsvorsorge
    heißt nicht, dass es kostenlos für den/die Einzelnen ist. Schrieb ich nirgends.
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  •   Dionysos
    (38 Beiträge)

    08.08.2017 11:28 Uhr
    Daseinsvorsorge=ÖPNV=kostenlos
    Genau das haben Sie geschrieben.
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  •   lynx1984
    (3145 Beiträge)

    08.08.2017 07:40 Uhr
    Übertrieben aber richtig
    Natürlich ist diese Stellungsnahme politisch gefärbt und übertrieben dargestellt. Allerdings ist die Kernaussagen richtig, dass die Sicherheit in den Bahnen immer weiter zurück geht und somit auch immer mehr Fahrgäste ausbleiben. Zudem ist der sehr hohe Anteil an Schwarzfahrern natürlich nicht erbaulich....

    Dagegen sollte wirklich mehr unternommen werden. Und bitte nicht zweitklassiges "Sicherheitspersonal" von BIG oder so einsetzen. Nichts gegen die Personen, aber diese sind in mehrfacher Hinsicht nicht auf diese Einsätze vorbereitet bzw. geschult.
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  •   oststaedtler
    (263 Beiträge)

    08.08.2017 12:53 Uhr
    Hm...
    ...ist es überhaupt noch politisch korrekt, wenn ich jemanden aus Afrika als "Schwarzfahrer" bezeichne? Müssen wir vielleicht "Buntfahrer" oder so einführen? Da haben die Deppen-Genderforscher endlich wieder was zu tun...
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  •   lynx1984
    (3145 Beiträge)

    08.08.2017 13:34 Uhr
    wenn dann
    auch bitte das Buntfahrer/innen

    der oder die würde ja bereits eine geschlechtsspezifische Diskriminierung ergeben.
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