Karlsruhe Eiszeit geräumt: Polizei gibt Entwarnung - Schlossplatz wieder frei

Der Bereich vor dem Karlsruher Schloss rund um die Eislauffläche "Stadtwerke Eiszeit" ist am Montagabend, um kurz nach 18 Uhr, geräumt worden. Das berichtet die Karlsruher Polizei auf ihren Social Media-Kanälen Twitter und Facebook. Um 19.45 Uhr konnte Entwarnung gegeben werden - ein verdächtiger Gegenstand wurde nicht gefunden.

"Aufgrund einer unklaren Gefährdungslage ist der Bereich um die 'Eiszeit' Karlsruhe aktuell geräumt worden", so die Polizei auf Twitter und Facebook. Und weiter: "Wir bitten Euch, den Bereich vorerst weiträumig zu meiden. Wir geben Bescheid, sobald wir mehr Informationen haben." Rund 120 Personen waren von der Maßnahme betroffen.

Aktualisierung, 18.55 Uhr

Eine junge Dame habe gegen 17 Uhr eine verdächtigen Wahrnehmung gemeldet, so ein Polizeisprecher gegenüber ka-news, diesem Hinweis gehe man aktuell nach. Mehr kann die Polizei derzeit nicht sagen. Die Polizei sucht aktuell den Bereich um die Eiszeit mit Spürhunden ab.

Screenshot der ka-news-Webcam. Aktuelle Bilder: www.ka-news.de/1281852
Screenshot der ka-news-Webcam. Aktuelle Bilder: www.ka-news.de/1281852 | Bild: ka-news

Eiszeit-Webcam: www.ka-news.de/1281852

Aktualisierung, 19.50 Uhr:

Wie die Polizei mitteilt, ist die Eisfläche und der gesperrte Bereich rund um den Schlossplatz wieder frei gegeben. Die Gefährdungslage hat sich nicht bestätigt. Die Eisfläche wird heute allerdings nicht mehr öffnen.

Aktualisierung, 20.30 Uhr

"Um 17 Uhr hat sich eine junge Dame bei der Polizei gemeldet, sie habe einen vagen Hinweis vernommen", so Polizeisprecher Ralf Minet, "eine Äußerung, die möglicherweise auch als gefährdend eingestuft werden kann." Man habe die Angelegenheit als ernst betrachtet: Eisfläche und Zelte am Schlossplatz sind daraufhin geräumt worden. Drei Diensthunde und starke Polizeikräfte haben das gesperrte Areal abgesucht - ein verdächtiger Gegenstand wurde nicht gefunden.

"Wir konnten keinerlei Hinweise feststellen, die in jedweder Art auf eine konkrete Gefährdungslage hindeuten würden", so Minet. Die Maßnahmen vor Ort waren gegen 19.45 Uhr abgeschlossen; das Areal wurde von der Polizei wieder freigegeben. Der Veranstalter entschied sich am Montagabend dafür, die Eisfläche geschlossen zu halten und erst am Dienstag wieder zu öffnen.

Die Polizei geht dem Hinweis weiterhin nach. "Die Zeugin wird nochmal eingehend vernommen", so Minet. Details der Aussage werden überprüft, mögliche Bildaufzeichnungen und weitere Zeugen befragt, die die entsprechende Äußerung auch wahrgenommen haben könnten.

Aktualisierung, 10.08 Uhr:

Die Deutsche Presse-Agentur (dpa) teilt nun weitere Details mit: So habe die Zeugin laut Polizei auf der Toilette ein Telefongespräch mitangehört, wonach es eine Gefährdung gebe. Der Anrufer soll gesagt haben, dass er deswegen gehen müsse. Die Frau rief daraufhin die Polizei.

Haben Sie einen Fehler entdeckt?
Links
Rechts
Das könnte Sie auch interessieren
Das wird gerade bei ka-news heiß diskutiert
Die besten Themen