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Karlsruhe Ein Jahr #Pulse of Europe: Kundgebung auf dem Platz der Grundrechte

Die Bürgerbewegung Pulse of Europe will den europäischen Gedanken wieder hochleben lassen und kämpft für ein vereintes Europa. Bei der Kundgebung der Karlsruher Gruppe Anfang Februar stehen die Wahlen in Italien im Fokus.

Das Thema "Europa" ist nicht bei allen beliebt - daher hat sich 2016 in Frankfurt die Bürgerinitiative "Pulse of Europe" gegründet. Zehntausende Anhänger in ganz Europa haben sich im vergangenen Jahr bei Kundgebungen für ein vereintes Europa stark gemacht. Aber auch in den sozialen Netzwerken sind finden sich unter dem Hashtag #PulseOfEurope Aktionen der proeuopäischen Initiative. Auch die Fächerstadt hat einen Ableger. Die Gruppe lädt alle Karlsruher Europäer am Sonntag, 4. Februar um 14 Uhr, zu ihrer Kundgebung ein. Schon zum 24. Mal, seit genau einem Jahr, trifft sich die Bürgerbewegung nun auf dem Platz der Grundrechte.

Bei dieser Kundgebung steht Italien im Mittelpunkt. Neben einem unterhaltsamen Italien-Quiz wird Terenzio Facchinetti, "Italien-Experte" von Pulse of Europe aus Darmstadt, auf die derzeitige politische Lage in Italien eingehen. Das Land steht kurz vor einer wichtigen Wahl in deren Vorfeld Grundwerte der EU von rechtspopulistischen Strömungen in Frage gestellt werden, heißt es in einer Pressemitteilung der Veranstalter. "Italien soll wieder als positives Beispiel für die Europäische Union in den Gedanken verankert werden", sagt Michael Haug aus dem Organisationsteam der Karlsruher Kundgebungen. 

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Kommentare (4)
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  •   ALFPFIN
    (6317 Beiträge)

    02.02.2018 11:21 Uhr
    EmilyHobhouse
    Eine Belehrung über die Entwicklung der EU benötige ich nicht.

    Staaten in Südosteuropa
    Deutsche Gesellschaft für Staatenkunde
    Albanien, Bosnien und Herzegowina, Bulgarien, Griechenland, Kosowo
    Kroatien, Mazedonien, Montenegro, Rumänien, Serbien, Zypern
    Da sind EU Staaten dabei, die EU Nehmerländer sind und auch die zukünftigen Beitrittskandidaten werden
    eher die EU belasten. Es ist ja jetzt schon so, dass die Solidarität zur Staatengemeinschaft eher nicht sehr ausgeprägt ist und sein wird.
    Daher wird es ein vereintes Europa, auch im Hinblick der wieder erstarkten rechten Parteien und Regierungen in einigen Ländern nicht geben. Es sei denn, diese Länder haben in erster Linie Vorteile
    Nordosteuropa
    Litauen, Lettland, Estland, diese Länder sind stabil und die habe ich nicht gemeint.
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  •   EmilyHobhouse
    (1430 Beiträge)

    02.02.2018 13:02 Uhr
    Vorteile
    Richtig, von diesen Ländern, die sich allesamt im Norden befinden, Dänemark, Polen, Tschechien, Slowakei, Österreich und Ungarn ist die EU bedroht. Überall haben Rechtsnationale die Regierung inne oder sind beteiligt ohne die EU wären sie bescheiden dran, auch Dänemark und Österreich. Aber ohne EU, wäre Deutschland auch bescheiden dran. Du hast zuvor aber von den EU-Mitgliedern im Süden und Südosten gesprochen.
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  •   ALFPFIN
    (6317 Beiträge)

    02.02.2018 09:17 Uhr
    Vereintes Europa
    träumt weiter. Die Länder im Südosten und Süden sind "vereint" in der Meinung die Finanzstarken sollen uns mit finanzieren. Nur deshalb sind sie der EU beigetreten. Die Zahl der Finanzstarken tendiert gegen 1. Derzeit ist kein Land, ausgenommen, die Handaufhalter, an einem vereinten Europa interessiert.
    Nur unser Herr Schulz und der junge Aufmüpfige haben noch nicht gemerkt, dass wir und noch 2-3 andere EU Länder zur Melkkuh mutiert sind. Das ist mit ein Grund warum die SPD langsam auf 10% kommt. Und Frau M. und der bayrische "wir san wir" haben solche Sorgen, dass sie ja an ihrem Sessel kleben bleiben, die können sich jetzt nicht um Europa kümmern.
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  •   EmilyHobhouse
    (1430 Beiträge)

    02.02.2018 10:21 Uhr
    Süden, Südosten?
    Du hättest in Geschichte besser aufpassen sollen, oder vielleicht warst du ja vor der EWG schon in der Schule und hast das ganze seither nur nicht so richtig mitbekommen. Süden: Italien ist Gründungsmitglied der EWG und somit seit 1958 dabei, Griechenland seit 1981, Portugal und Spanien seit 1989 alle vor z.B. Österreich, Finnland und Schweden. Südosten?: 2004 gab es die große Erweiterung gen Osten da sind aber vor allem nordosteuropäische Staaten (ausgenommen Ungarn, 1/2 Zypern und Malta) aufgenommen worden. Es sind nur 12 Staaten, die mit Ihrer Landmasse überwiegend südlich des 47. Breitengrades (nördlicher Rand der Alpen) liegen das ist nicht einmal die Hälfte der Mitgliedsstaaten und nur ca. 2/5 EU-Bürger leben in diesen Ländern. Was du uns hier weismachen willst ist also purer Humbug, vor allem auch deswegen, da in erster Linie die deutsche Wirtschaft von der EU profitiert.
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