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Karlsruhe Die Fächerstadt kann auch internationalen Fußball: Karlsruher Patrick Stüber leitet neues DFL-Büro in Peking

Die Deutsche Fußball Liga (DFL) baut ihr internationales Netzwerk weiter aus und eröffnet ein neues Büro in Peking. Ab Frühjahr leitet dieses Büro im fernen Osten der gebürtige Karlsruher Patrick Stüber. Mit Frau und Sohn wird er einen neuen Lebensabschnitt im bevölkerungsreichsten Land der Erde beginnen.

Laut einer Studie der WHU - Otto Beisheim School of Management bezeichnen 237 Millionen Chinesen Fußball als den Sport, den sie als Zuschauer besonders gerne verfolgen. Die Bundesliga wurde bereits zum vierten Mal in Folge zur beliebtesten europäischen Fußballliga in den chinesischen Digitalmedien gekürt - noch vor der englischen Premier League. Um der Begeisterung der chinesischen Bevölkerung gerecht zu werden, eröffnet die DFL nun ein Büro im fernen Osten. 

 

 

Die Leitung dieses Büros von Bundesliga International übernimmt Patrick Stüber aus Karlsruhe, dem die Position angeboten wurde. Seine Frau und sein Sohn werden ihn ins Ausland begleiten. "Es ist eine überaus spannende und tolle Aufgabe, die ich für die Bundesliga in Peking wahrnehme", sagt er. Auch der Chef der Bundesliga International, Robert Klein, zeigt sich begeistert:" Mit Patrick konnten wir einen versierten Ansprechpartner mit Bundesliga-Erfahrung für diese Aufgabe gewinnen." 

Patrick Stüber
Patrick Stüber leitet das neue DFL-Büro in Peking. | Bild: privat

Erfahrungen im Ausland hat Stüber bereits: Nach seinem Abschluss am Wirtschaftsgymnasium Rastatt studierte er unter anderem in Pforzheim, Dänemark und den Niederlanden Betriebswirtschaftslehre. Auch China ist ihm nicht unbekannt: "In meinen vorherigen Aufgaben bei der Bundesliga konnte ich wichtige internationale Erfahrungen sammeln und auch Kontakte nach China knüpfen", sagt Stüber gegenüber ka-news. 

Bereits seit 2007 ist Stüber nun schon für die DFL-Gruppe tätig. Sein bisheriger Zuständigkeitsbereich: die internationale Vermarktung mit Schwerpunkt Medienrechte und digitale Medien. Diese Aufgaben erwarten ihn auch an seinem neuen Arbeitsplatz: "Es geht darum die Marke 'Bundesliga' in China weiter zu stärken", sagt Stüber.  

Früher aktiv beim FV Ottersdorf

Doch nicht nur in der Verwaltung, sondern auch auf dem Platz war der gebürtige Karlsruher schon in Sachen Fußball aktiv: Bei seinem Heimatverein FV Ottersdorf, bei dem er die Jugendmannschaften durchlaufen und anschließend auch bei den Aktiven gespielt hat, schnürte er bereits selbst die Schuhe. 

; am 26.01.2019, Herren, Fußball, Saison 2018/2019, 3.Liga, Training, Karlsruher SC.
Patrick Stüber hat auch selbst die Fußballschuhe geschnürt. | Bild: Tim Carmele | TMC-Fotografie

Fußball ist daher ein wichtiger Bestandteil in Stübers Leben: "Der Sport verbindet und baut Brücken, lokal aber auch international", sagt er gegenüber ka-news. Nun blickt er auf eine neue berufliche Herausforderung: "Ich freue mich, eine andere Kultur und Lebensgewohnheit kennen zu lernen". Seit wenigen Tagen wohnt Patrick Stüber nun mit Frau und Kind in Peking, der zweitgrößten Stadt Chinas. Auf die Frage, was er dort am Meisten vermissen werde, antwortet er: "Die Familie und unsere Freunde."

Stüber verfolgt weiterhin die badischen Klubs

Obwohl er seit etwa 20 Jahren nicht mehr in der Region lebt, zuletzt wohnte er in Frankfurt, ist es dem DFL-Mann wichtig, mit den Liebsten Kontakt zu halten. Aber Heimat bleibt nun mal Heimat: "Aufgrund meiner Verbundenheit nach Hause verfolge ich grundsätzlich den Saisonverlauf der badischen Klubs, auch bis runter in die dritte Liga", sagt Patrick Stüber gegenüber ka-news. 

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  •   Nico1966
    (242 Beiträge)

    10.03.2019 18:32 Uhr
    DFL
    Die Frage ist doch,ob man sich mit den Federn dieser Organisation schmücken will ,oder muss.Dieser „Verein“ ist ja in Fußball-Deutschland überaus beliebt.lch persönlich hätte nichts dagegen würde die „Institution DFL“komplett nach Peking ziehen.Und die Fächerstadt,die kann nicht mal „national“,war vor kurzem in der Nordwest-Stadt,sauber was mit einem Deutschen Meister und dessen Stadion passiert ist.Vergammelter Vorplatz,Bäume abgeholzt und Altersheim (für Fußball-Rentner?)draufgebaut.Aber Hauptsache einen „Funktionär“,der mal vor Jahren in der Region geboren und gelebt hat bei der DFL.Da kann man ja gleich mal,zur Feier des Tages,eine Pyro-Show abbrennen🤪.
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  •   myopinions
    (946 Beiträge)

    10.03.2019 14:44 Uhr
    ................DFL-Büro in
    Peking. Ob da jemals eine Kosten-Nutzen-Analyse veröffentlicht wird?
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  •   Rundbau-Gespenst
    (11137 Beiträge)

    10.03.2019 17:40 Uhr
    das stemmt der DFB / die DFL aus der Portokasse
    oder aus dem Repräsentationsfonds...
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  •   korrekt
    (94 Beiträge)

    10.03.2019 09:45 Uhr
    Wer kann was ?
    Patrick Stüber hat den Job. Wie kann man daraus den Titel "Die Fächerstadt kann auch internationalen Fußball" ableiten ? Gut dass das nicht beim Schreiben wehtut, sonst wäre der Volontär morgen krank geschrieben.
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  •   Rundbau-Gespenst
    (11137 Beiträge)

    10.03.2019 13:53 Uhr
    nachdem ich den Artikel gelesen habe
    ist er für mich eigentlich ein Rastatter (Ottersdorf).
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