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Karlsruhe "Die Erhaltung des bestehenden Straßennetzes ist von besonderer Bedeutung und hat hohe Priorität": Regierungspräsidium hat 2018 viel Geld investiert

276 Millionen Euro - das hat das Regierungspräsidium Karlsruhe (RP) im vergangenen Jahr in den Straßenbau investiert, wie Regierungspräsidentin Nicolette Kressl am Freitag mitgeteilt hat. Das sind etwa 24 Millionen Euro mehr als im Jahr zuvor.

In das Bundesfernstraßennetz im Bezirk Karlsruhe sind laut RP rund 198 Millionen und in das Landesstraßennetz rund 45 Millionen Euro investiert worden. Vor allem in neue Fahrbahnbeläge wurde das Geld investiert, so wie beispielsweise im Sommer die Erneuerung des Fahrbahnbelages auf der A5 zwischen Ettlingen und Rastatt.

"Hinzu kommen erforderliche Ingenieuraufträge in Höhe von 18,5 Millionen Euro", heißt es in einer Pressemitteilung. Mit rund 14 Millionen Euro sind zudem die örtlichen Rad- und Fußverkehrsanlagen und der städtische Straßenbau gefördert worden. "Die Erhaltung des bestehenden Straßennetzes ist von besonderer Bedeutung und hat hohe Priorität", wir die Regierungspräsidentin Nicolette Kress in der Pressemitteilung zitiert. 

Förderprogramm zur Unterstützung von Baulast

Von großer Bedeutung für den Straßenbau und den Rad- und Fußverkehr seien die Förderprogramme nach dem Landesgemeindefinanzierungsgesetz. "Mit den jährlich fortgeschriebenen Programmen werden schwerpunktmäßig der Bau und Ausbau von verkehrswichtigen Straßen sowie Fuß- und Radwege bezuschusst."

Ein neues Förderprogramm ist der Kommunale Sanierungsfonds Brücken (KSfB). Mit diesem Programm sollen Landkreise, Städte und Gemeinden bei der Sanierung von Brücken unterstützt werden. Seit Juni 2018 sind bereits 27 Förderanträge von Kommunen mit Gesamtkosten von rund zehn Millionen  Euro bewilligt worden.

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Kommentare (5)
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  •   FG1961
    (232 Beiträge)

    03.02.2019 07:50 Uhr
    Bei 50 Milliarden Steuereinnahmen
    via "Mineralölsteuer" und Kfz-Steuer ist dieser Invest geradezu lächerlich.
    Vermutlich liegt die Grundproblematik im geplanten "Autoaustieg" bis 2049.
    Wer will schon "Gutes Geld schlechtem hinterherwerfen"?
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  •   schoenix
    (113 Beiträge)

    04.02.2019 09:19 Uhr
    Regierungspräsidium
    Das waren ja auch lediglich die Ausgaben, die über das Regierungspräsidium Karlsruhe liefen, die Ausgaben der Städte und Gemeinden (und bei Kreisstraßen bin ich mir auch nicht sicher) werden darin nicht erfasst.
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  •   betablocker
    (4089 Beiträge)

    03.02.2019 10:14 Uhr
    Irgendwann
    klingt diese Klimahysterie ab und dann werden auch die Leute wieder normal. Die Zeit regelt das schon.
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  •   Toffl
    (101 Beiträge)

    02.02.2019 20:04 Uhr
    Erhalten reicht aber nicht,
    wenn man nicht weiter in der Vergangenheit leben, sondern in die Zukunft schauen muss!
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  •   malerdoerfler
    (5224 Beiträge)

    02.02.2019 06:58 Uhr
    Straßennetz UND Schienennetz
    Die gesamte Infrastruktur!
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