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Stuttgart Coronavirus: Südwesten sieht sich gut gerüstet - Proben können nun auch in Stuttgart untersucht werden

Nach der deutschlandweit ersten bestätigten Coronavirus-Erkrankung in Bayern sieht sich das baden-württembergische Gesundheitsamt gut gerüstet. Unabhängig von dem Fall in Bayern habe das Land die eigenen Laborkapazitäten inzwischen ausgebaut, sagte Stefan Brockmann, Leiter des Kompetenzzentrums Gesundheitsschutz des Sozialministeriums in Stuttgart am Dienstag. Demnach können von Mittwoch an Proben von Verdachtsfällen im eigenen Labor untersucht werden und müssen nicht mehr bis nach Berlin geschickt werden.

Der Fall in Bayern zeige, dass es Einzelfälle gibt, die auch etwas außergewöhnlicher seien, sagte Brockmann. Auch solchen Möglichkeiten müsse man natürlich nachgehen, man müsse den Fall aber nicht überinterpretieren. "Wir sind gut aufgestellt."

In der Nacht zum Dienstag hatte das bayerische Gesundheitsministerium mitgeteilt, dass sich ein Mann aus dem Landkreis Starnberg mit dem Coronavirus infiziert habe. Der 33-Jährige hatte sich bei einer Chinesin angesteckt, die für die Zusammenarbeit nach Deutschland gekommen war. Besonders an dem Fall ist, dass die Übertragung in der Zeitspanne passiert sein muss, in dem die Frau zwar infiziert, jedoch noch symptomfrei war.

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