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Karlsruhe Citypark-See wieder offen: Hinweisschilder zu Badeverbot

Der neue See im Stadtquartier Citypark ist seit Montag wieder teilweise zugänglich. Die Bauzäune an den Sitzstufen wurden entfernt. Entsprechende Hinweis-Tafeln sollen Besucher künftig auf die Besonderheiten des neuen Stadtparksees und Biotops hinweisen.

Er  hat für viel Furore gesorgt: Der neue See im City-Park. Kurz nach der Eröffnung musste die Wasserfläche wieder mit Bauzäunen abgesperrt werden - Vandalismus und falsche Nutzung hatten für Schäden im neu angelegten See-Biotop gesorgt  (ka-news berichtete) . Seit Montag ist das See-Ufer wieder einsatzbereit - die Bauzäune entlang der Sitzstufen wieder entfernt. Die Fontäne soll bis spätestens Mittwoch wieder eingeschaltet werden. 

"In den vergangenen Wochen hat das Gartenbauamt eine umfangreiche Ufersicherung vorgenommen und insbesondere die Randbereiche robuster ausgestattet", verkündet die Stadt in einer entsprechenden Meldung. "Zudem wurde die Wassertechnik repariert." Diese sei bereits kurz nach der Inbetriebnahme des Citypark-Sees Ende Mai mutwillig zerstört worden.

Die neuen Sitzbereiche sollen jetzt "das kühlende Fußbad" der Besucher aushalten. Zum Baden und Schwimmen ist der See weiterhin nicht freigeben. Neue Hinweistafeln weisen auf das angemessene Verhalten in der städtischen Anlage hin: "Das Gartenbauamt bittet alle Bürger, das Badeverbot zu beachten und rücksichtsvoll mit den naturnah gestalteten Bereichen des Sees umzugehen."

Die empfindliche Sohlendichtung sei für eine Badenutzung nicht geeignet, erklärt die Stadt, zudem sei der See mit seiner Uferzone Lebensraum für geschützte Tierarten wie der Wechselkröte. Ein weiteres Schild wirbt für den Erhalt des Biotops, verbunden mit der Bitte, die naturnahen Biotop-Bereiche zu schützen und natürlich nicht zu betreten. Die Biotope am Seeufer sind nach wie vor abgesperrt.

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  •   müllermeier
    (57 Beiträge)

    04.07.2017 23:21 Uhr
    Und wieder mal eine Fehlplanung
    +++ Das Posting enthält beleidigende Inhalte und wurde daher von der Redaktion gesperrt +++
  •   malerdoerfler
    (5315 Beiträge)

    04.07.2017 21:27 Uhr
    Man hat nicht wirklich erwartet,
    dass die Leute aus ihren engen Wohnungen entflohen nicht in diesen See hineingehen, oder?
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  •   Cityparker
    (133 Beiträge)

    04.07.2017 22:58 Uhr
    Hauptsach
    dumm rausgeschwätzt ,gell.
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  •   malerdoerfler
    (5315 Beiträge)

    04.07.2017 23:08 Uhr
    Na, dann
    lass es doch einfach bleiben.
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  •   Ozeiger
    (1459 Beiträge)

    04.07.2017 22:16 Uhr
    Ich glaub nicht,
    dass die Wohnungen da so eng sind.
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  •   Ozeiger
    (1459 Beiträge)

    04.07.2017 23:33 Uhr
    Wenn ich das
    richtig einschätze ist das Viertel im wesentlichen auf selbstbewohntes Eigentum ausgelegt. Da sind die Ansprüche hoch geworden, auch in Zeiten in denen man Wohnraum nicht grade hinterhergeschmissen kriegt. Die Wohnung beeinflusst den Menschen, DAS Wohnen ist sozusagen eine aktive Tätigkeit. Die Leute lassen sich tolle Bäder machen, warum? Weil es der erste Ort ist den sie nach dem Aufstehen sehen. Mit dem Bad beginnt der Tag. In einem 3qm Bad mit einer 70x70 Zentimeter Dusche beginnt er denkbar schlecht. Ebenso mit einem runterknallenden Klodeckel der einem aus der Hand rutscht (ok, dann ist man wenigstens wach), darum mit Dämpfung.
    Die Deutschen geben im Schnitt 25% mehr für ihre Küche aus als 2010. Warum? Weil es sich in einer schönen und gut ausgestatteten Küche einfach besser kocht.
    Fenster werden wieder grösser und mehr, weil der Mensch Licht braucht. Und zwar Tageslicht und davon so viel wie möglich.
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  •   Ozeiger
    (1459 Beiträge)

    04.07.2017 23:43 Uhr
    Balkone
    werden grösser, dass man raussitzen kann und sie nicht nur als Rumpelkammer taugen.

    Wer aktiv wohnt braucht Platz. Und so muss auch gebaut werden um den gestiegenen Ansprüchen von Käufern gerecht zu werden. Und bei Preisen von 2500-4000 Euro de Meter musst halt schon was bringen.

    Ich gehe davon aus, dass diese Grundsätze in Südost im wesentlichen beachtet wurden und es dort keine Schuhschachteln gibt. Oder nur in geringem Maße für Leute deren Prioritäten woanders liegen.
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  •   Ludwigsstammtischbruddler
    (765 Beiträge)

    04.07.2017 19:44 Uhr
    Seelenloses Viertel,
    das Ghetto der Zukunft.
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  •   Cityparker
    (133 Beiträge)

    04.07.2017 22:19 Uhr
    Sehr
    "Geistreich"Dumm,dümmer geht's wohl nimmer.
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  •   Freigeist1
    (718 Beiträge)

    04.07.2017 17:31 Uhr
    Die Südstadt ist halt ein etwas
    "heißes" Pflaster. Das musste man auch schon bei den Reihenhäusern auf dem Ex-Steffelin-Gelände einsehen. Schade, wenn Planer nichts dazu lernen, bzw. vielleicht Nachwuchsplaner vom Land ohne Einweisung städtische Problembereiche beplanen sollen...
    Das nächste Problem in der Südstadt-Ost ist das Verkehrsrowdietum - wenn man in solchen Wohngegenden Straßen so breit baut wie im Industriegebiet muss man sich über rücksichtslose Raser nicht wundern. Daher bitte Poller und Verengungen an die Straßenecken, um den Wohngebiets-Charakter zu erreichen und die Gegend aufzuwerten.
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