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Stutensee Bürger-Entscheidung gefallen: Der Lachwald bleibt bestehen!

Die Entscheidung ist gefallen: Der Lachwald wird nicht abgeholzt. Das hat der Bürgerentscheid am Sonntag in Stutensee ergeben. 7.267 Bürger stimmten für den Erhalt des Lachwaldes, nur 2.733 Stimmberechtigte waren für die Pläne der Stadt Stutensee, die ein neues Wohngebiet auf dem Gebiet des Lachwaldes schaffen wollte.

Der Lachwald in Stutensee bleibt erhalten und wird keinem neuen Wohngebiet weichen. Das ist das Ergebnis des Bürgerentscheids der am Sonntag in Stutensee stattfand.

7.267 Bürger hatten mit "Ja" gegen eine Bebauung des Lachwald-Gebietes in Stutensee-Büchig gestimmt. 2.733 Bürger stimmten mit "Nein". Die Wahlbeteiligung lag, nach Mitteilung der Stadtverwaltung, bei 52,3 Prozent.  

Mit der Erklärung der Zulässigkeit des Bürgerbegehrens im Oktober 2017 durch den Gemeinderat wurde die Entscheidung über ein neues Wohngebiet bei Büchig in die Hände der Bürger gelegt. Hintergrund der Entscheidung für das Wohngebiet "Lachwald II" war insbesondere die zentrale Frage zur Überwindung der aktuellen Wohnungsnot.

Grüne sprechen von "überragendem Ergebnis"

Nachdem sich die Mehrheit der Menschen in Stutensee für den Erhalt des Lachwalds gestimmt hatten, freuen sich die Grünen Stutensee in einer Pressemitteilung über das deutliche Ergebnis. "Mit so einem überragenden Ergebnis hatten wir nicht gerechnet", erklärt der Vorsitzende Ludwig Streib. Man sei der festen Überzeugung, dass es auch bei der geltenden Gesetzgebung Mittel und Wege für die Kommune gebe, Wohnraum zu schaffen und gleichzeitig wertvolle Biotope nicht zerstöre, so die Grünen in ihrer Pressemittteilung. Es käme nur auf den politischen Willen an.

"Niemand bei uns Grünen will die akute Wohnraumproblematik kleinreden", erklärt Streib. "Diese könnten wir aber auch nie mit 30 Prozent Fläche vom angedachten Baugebiet Lachwald II lösen." Aus grüner Sicht gelte es andere Lösungen zu finden und das Ziel der Nettonull beim Flächenverbrauch ernst zu nehmen.

Besonders freudig wurde im Ortsverband die Tatsache aufgenommen, dass die Ja-Stimmen in allen Stutenseer Ortsteilen überwogen. Nicht nur im betroffenen Büchig, wo sich eine überragende Mehrheit für den Erhalt des Lachwaldes aussprach. Sondern auch in den mehrere Kilometer entfernten, nördlichen Stadtteilen Friedrichstal, Spöck und Staffort.

Als "deutliches und akzeptables Votum der Bürgerinnen und Bürger" hat der FDP-Bundestagsabgeordnete Christian Jung den Bürgerentscheid am Sonntag in Stutensee bezeichnet. Für die Bürger der Stadt Stutensee sei es gut, dass nach einer sehr intensiven und teilweise leider verletzenden Phase eine Entscheidung getroffen wurde. Diese müsse akzeptiert werden, auch wenn sie einige tiefgreifende Auswirkungen mit sich bringe, so der FDP-Politiker.

Ein anders lautendes Votum hätte der Stadt Stutensee nach Meinung von Christian Jung die Chance gegeben, mehr bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Dieser werde in der Technologieregion Karlsruhe dringend benötigt, da die gesamte Region äußerst attraktiv seien und die Bevölkerungszahlen nach allen Prognosen bis 2040 massiv ansteigen werden. "Die Politik muss dafür sorgen, dass aus dem Zuzug keine qualvolle Enge wird. Deshalb wird es nicht nur in Stutensee mehr Einsatz für Wohnraum-Planung und weitere Ausweisungen von Neubaugebieten geben müssen", so Jung in einer Pressemitteilung.

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  •   Nacional
    (543 Beiträge)

    18.02.2018 20:44 Uhr
    gut so
    schöner A...tritt für die Betonparteien, hahaha zwinkern
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  •   xXJeskoXx
    (99 Beiträge)

    18.02.2018 20:23 Uhr
    Garnet
    Na garnet denn stirbt stutensee halt aus.
    Soviel starrsinn sorry habens auch net besser verdient ziehen se halt alle nach karlsruhe
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  •   mueck
    (11831 Beiträge)

    18.02.2018 20:45 Uhr
    ?
    Aussterben?

    Oh ... Lass mich ins Kleingedruckte schauen ...
    Achja, da:
    "Ja zum Abriss von Stutensee und dessen Wiederaufforstung."
    Tja, hätte man vorher lesen sollen ...
    Gut, dass Du uns aufklärst ...

    ;-)
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