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Stuttgart Bisher gute Quote umgesetzt: Bahn steigt im Regionalverkehr auf Ökostrom um

Die Deutsche Bahn ist nun auch auf den meisten ihrer Strecken im Regionalverkehr in Baden-Württemberg mit Ökostrom unterwegs. Seit Jahresbeginn werden die Züge von DB Regio auf sechs und damit fast allen Routen zu 100 Prozent mit Strom zum Beispiel aus Wasserkraft und künftig vermehrt auch aus Wind- oder Sonnenenergie betrieben, wie die Bahn am Montag mitteilte. Nicht mit Ökostrom unterwegs sind noch die S-Bahn Stuttgart sowie die Züge zwischen Tübingen und Stuttgart - diese Strecke geht laut Bahn im Sommer an den Betreiber Abellio.

Den Angaben zufolge brauchen die sechs Regionalbahnlinien im Jahr zusammen so viel Strom wie 40.000 Zwei-Personen-Haushalte. Die Bahn bekommt den Strom von der DB Energie. Im Fernverkehr sind die Züge schon seit 2018 komplett mit Ökostrom unterwegs.

Das Land Baden-Württemberg unterstütze die Bahn bei der Umstellung, hieß es. "Weitere Eisenbahnverkehrsunternehmen im Land werden dem Beispiel folgen", sagte Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) laut Mitteilung. "Das ist ein weiterer Schritt, um unsere Klimaschutzziele zu erreichen."

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Kommentare (27)
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  •   Der_dunkle_Turm
    (720 Beiträge)

    21.01.2020 17:26 Uhr
    Das geht doch nur mit irgend welchen Zertifikaten.
    Da kauft man letztendlich Windkraft, die z.B. in Südamerika produziert wird.Ich halte das für eine Mogelpackung. Denn bei uns kommt nach wie vor der normale deutsche Strommix aus unserem Netz. Und da spielen die Regenerativen eine ca. 1% Rolle.
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  •   malerdoerfler
    (5989 Beiträge)

    21.01.2020 16:11 Uhr
    Ökostrom?
    Das ist mir eigentlich ziemlich egal........hauptsache die Dinger fahren - und das bitte pünktlich und zuverlässig. Besonders die Strecke KA-S hat ja durch den neuen Anbieter ziemlich gelitten. Und was machen hier unsere lieben Politker, allen voran unser Verkehrspolitiker? (Ja, das ist eine Aufgabe der Verkehrspolitik des Landes!!!)
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  •   Iglaubsnet
    (477 Beiträge)

    21.01.2020 08:53 Uhr
    Toll
    wie man das Volk verseckelt! Wie schafft die Bahn dem Müslistrom aus dem Netz zu filtern?
    Die mögen zwar wegen der eigenen Netzfrequenz eigene Leitungen haben, aber die Wahrheit ist eine ganz andere.
    Die Bahn hat eigene spezielle Verträge mit Wasserkrafterzeugern vor allem mit den Laufwasserkraftwerken am Rhein, vielleicht auch noch mit Schweizer Wasserkraftwerken.
    Dieser Strom der eigentlich nicht dem EEG zuzurechnen ist, ist schon immer sehr billig. Dieser Strom fehlt aber dem Strommix für den allgemeinen Verbraucher der deshalb mehr bezahlt.
    Derzeit schlägt aber die Abschaltung von Philippsburg voll auf die Preise durch, z.B. haben die Stadtwerke Karlsruhe eine Strompreiserhöhung von knapp 9% angekündigt.
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  •   DangerMouse
    (234 Beiträge)

    21.01.2020 01:15 Uhr
    Wenn das mal so einfach wäre...
    Aber beim CO2 Ausstoß darf man immer nur mit dem Emissionsfaktor des Strommix rechnen, auch wenn man einen Ökostromtarif hat. Dieser war z.B. in 2018 im Durchschnitt 472 g/kWh.

    Es gibt allerdings einen Trick, den alle CO2 Sparfüchse wissen sollten: Es zählt eigentlich der Emissionsfaktor zu dem Zeitpunkt an dem ich den Strom aus dem Netz beziehe. Auf diversen Websites kann man sich den aktuellen Emissionsfaktor anzeigen lassen. Prinzipiell ist der Strommix nachts sauberer als tagsüber, weil dann der Verbrauch sinkt und mehr Ökostrom anteilsmässig im Netz ist. Besonders im Sommer haben wir noch mittags zusätzlich den Solarpeak. Am schmutzigsten ist der Strom um 8 Uhr morgens und um 17 abends.

    Wenn ihr ein E-Auto oder E-Roller habt, dann ladet bei geringen Emissionsfaktoren. Wenn Ihr mit eurem E-Fahrzeug zur Arbeit fahrt, habt Ihr saubereren Strom geladen als z.B. die Bahn um 8 Uhr oder 17 Uhr im Berufsverkehr beziehen muss.

    Wer clever lädt, kann 30% kleinere Emissionsfaktoren haben.
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  •   ALFPFIN
    (7025 Beiträge)

    20.01.2020 18:35 Uhr
    Was passiert eigentlich
    so ganz grundsätzlich gefragt, wenn der Öko-Strom einmal ausfällt und man sitzt grad im Regionalzügle.
    Wird dann auf die "ausserhäusigen" Atomkraftwerke, in Frankreich, Schweiz und sonst wo umgestellt oder bleibt man im Zügle sitzen, bis wieder Öko-Strom bereit gestellt werden kann? 😊
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  •   Iglaubsnet
    (477 Beiträge)

    21.01.2020 08:58 Uhr
    Für die
    Bahnen im Südwesten reichen eigentlich die Wasserkraftwerke aus, die sind relativ konstante Lieferanten.
    Liegt genügend Wind- bzw. Solarstrom vor kann man den nehmen und das Wasser bedingt speichern.
    Nur, dass sich einzelne Staatsunternehmen die Rosinen raus picken, das geht gar nicht.
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  •   schmidmi
    (2218 Beiträge)

    21.01.2020 12:28 Uhr
    Die gleichen Rosinen
    kann sich doch jeder Privatkunde auch rauspicken.
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  •   Iglaubsnet
    (477 Beiträge)

    21.01.2020 16:36 Uhr
    Und
    wie krieg ich einen Exklusivvertrag direkt mit Betreibern von Laufwasserkraftwerken?
    Da sind Kontingente an die Bahn verschoben worden an die kommt kein Normalverbraucher da die Menge an Wasserkraft nicht für alle reicht. Wie weit die Bahn auch noch an diesen Kraftwerken beteiligt ist, sollte auch noch geklärt sein.
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  •   DangerMouse
    (234 Beiträge)

    21.01.2020 19:11 Uhr
    Re: Und
    Wie wäre es denn mit einem Balkonkraftwerk für den Anfang?

    https://greenakku.de/selfPV/selfPV-AC-Solarmodul-345Wp::2660.html
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  •   schmidmi
    (2218 Beiträge)

    21.01.2020 17:23 Uhr
    Siehe
    mein Kommentar weiter unten...
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