Karlsruhe Bei zwei Unfällen mit Kleinlastern: Kilometerlange Staus auf den Autobahnen am Freitagmorgen

Gleich zweimal hat es am Freitagmorgen auf den Autobahnen bei Karlsruhe gekracht. Gegen 5 Uhr fuhr ein Kleinlaster auf der A5 zwischen Bruchsal und Karlsruhe-Nord auf einen Lkw auf. Nur rund zwei Stunden später kollidierte auf der A8 ein Klein-Lkw beim Überholversuch mit einem Sattelzug.

Der 23-jährige Fahrer eines Klein-Lkw befuhr am Freitag, gegen 5 Uhr, den mittleren Fahrstreifen der Autobahn 5 in südlicher Richtung. Zwischen der Anschlussstelle Bruchsal und der Anschlussstelle Karlsruhe-Nord kam es zu einem Verkehrsunfall. Nach aktuellem Stand fuhr der Fahrer des Kleinlaster auf einen vorausfahrenden Sattelzug auf. Anschließend kam er ins Schleudern und stieß leicht gegen die Mittelleitplanke. Das gibt die Polizei in einer Pressemitteilung bekannt.

Der 23-Jährige zog sich leichte Verletzungen zu und wurde im Anschluss in einem Krankenhaus stationär behandelt. Der 53-jährige Fahrer des Sattelzuges blieb unverletzt. Der durch den Unfall entstandene Sachschaden beträgt nach aktuellem Stand etwa 2.000 Euro. Wie sich im Nachgang herausstelle, hatte der Fahrer des Klein-Lkw etwa 0,8 Promille intus. Der Führerschein wurde daher einbehalten. Das Fahrzeug wurde abgeschleppt und die Fahrbahn musste laut Polizei einer Nassreinigung unterzogen werden.

Unfall bei Überholmanöver eines überbreiten Sattelzuges

Rund zwei Stunden später krachte es auf der A8: Nach bisherigem Kenntnisstand fuhr der 46-jährige Fahrer eines Kleinlasters gegen 7 Uhr in Fahrtrichtung Karlsruhe. In der mit zwei Fahrstreifen ausgebauten Baustelle in Höhe Wolfartsweier versuchte der Fahrer laut Polizei offenbar einen dort mit drei Metern überbreiten Sattelauflieger zu überholen.

Im Verlauf des Überholvorganges kam es schließlich zur seitlichen Kollision der Fahrzeuge. Während der Lkw nahezu unbeschädigt seine Fahrt fortsetzten konnte, musste der Ford-Kleinlaster aufgrund eines Achsschadens abgeschleppt werden. "Der Gesamtschaden am Sattelauflieger wird auf zirka 1.000 Euro und am Kleinlaster auf circa 10.000 Euro geschätzt", heißt es abschließend in der Meldung der Polizei.

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