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Karlsruhe Ausruhen in der Fußgängerzone: SPD fordert mehr Bänke für die Kaiserstraße

Die Karlsruher SPD will dass die Stadt mehr Bänke in der Kaiserstraße installiert. Diese sieht aber, zumindest bist zum Umbau der Innenstadt, keinen Grund dafür.

Eine kurze Pause in der Kaiserstraße machen - das fällt den Fußgängern schwer, findet die Karlsruher SPD-Fraktion. Der simple Grund: Es gibt nach deren Ansicht viel zu wenig Bänke. "Viele Mitmenschen, insbesondere ältere Passantinnen und Passanten, vermissen die Möglichkeit sich beim Bummel durch die Fußgängerzone einmal hinsetzen zu können, um sich kurz auszuruhen, ohne gleich etwas verzehren zu müssen", begründet die Fraktion ihren Antrag im Gemeinderat. Zwischen Markt- und Europaplatz gebe es beispielsweise gar keine Sitzgelegenheit, mit Ausnahme der Bänke an den Haltestellen.

Weiter befürchtet die SPD, dass sich die Situation erst ändert, wenn die Kaiserstraße nach Fertigstellung der Kombilösung umgebaut wird. "Die vorübergehende Installation einiger Sitzgelegenheiten, beispielsweise Holzbänke wie auf und um den Marktplatz herum, wäre deshalb begrüßenswert", so die SPD weiter.

Bänke in der Kaiserstraße
Zwischen Marktplatz und Europaplatz gibt es, anders als von der SPD vermutet, Sitzgelegenheiten. | Bild: Corina Bohner

Im Sommer kommen mehr Bänke

Dieser Forderung nimmt die Stadtverwaltung in ihrer Stellungnahme aber gleich den Wind aus den Segeln: So gebe es schlicht keinen Platz für weitere Bänke: "Eine Ergänzung des Angebots an Bänken in der Kaiserstraße ist derzeit leider nicht umzusetzen aufgrund der vielfältigen Nutzungsanforderung an die Kaiserstraße durch die Straßenbahn, den Lieferverkehr zur Andienung der Geschäfte und die Außengastronomie", heißt es in der Stellungnahme.

Zudem sei die Zahl der Sitzbänke seit Beginn der Bauarbeiten für die Kombilösung nicht reduziert worden, so die Stadt weiter. Nur auf dem Marktplatz seien zeitweise Bänke entfernt worden. Sobald sich die Baustelle 2018 weiter von diesem Platz zurückzieht, sollen dann noch mehr Bänke aufgestellt weden, "um das Angebot an Sitzmöglichkeit zu erhöhen", so die Stadt abschließend.

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Kommentare (20)
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  •   DonHasi
    (913 Beiträge)

    16.02.2018 07:37 Uhr
    Einen hab ich noch...
    In einer Innenstadt in der es nur noch Dönerbuden, Friseure, 1-Euro Shops und Handy-Läden gibt, was soll ich da? Und ein entspanntes flanieren entfällt wie gesagt, wegen des vorzüglichen, freundlichen, liebenswerten Publikums das gerne bereit ist einem von den lästigen Sorgen des Alltags ("Wofür geb ich mein Geld bloss heute aus?) zu befreien.
    Es soll sogar schon Fälle gegeben habe in der man der lästigen Entscheidungsfindung mit Schlägen, Tritten und Waffengewalt nachgeholfen hat.
    Aber da hab ich bestimmt was verwechselt, das kann in Karlsruhe nicht passieren....
    Ich glaube die Frage, warum Karlsruhe nicht mehr Bänke braucht ist damit beantwortet. Denn die, welche das Geld haben, wissen wo Sie hingehen. Oder lassen sich ihre Bedarf nach Hause liefern, schicken die Enkel los und und und. Ach und Internet gibts ja auch noch.
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  •   andip
    (9161 Beiträge)

    16.02.2018 08:37 Uhr
    Und schon wieder einer
    der Phantasie und Wirklichkeit nicht auseinander halten kann.
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  •   Mondgesicht
    (1933 Beiträge)

    16.02.2018 08:44 Uhr
    Wirklichkeit
    Tauchen Sie mal in die Realität unserer Innenstadt ein. Ich empfehle Ihnen, einen Tag am Europaplatz, direkt vor dem McDonald's, zu verbringen. Viel Spaß - buntorientierte Menschen wie Sie werden dort vor lauter Verzückung schreien.
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  •   andip
    (9161 Beiträge)

    16.02.2018 15:37 Uhr
    Was soll da sein?
    Weder vorm McD noch sonst auf dem Europaplatz findet irgendwas Besonderes oder gar irgendwie Böses statt.
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  • unbekannt
    (45 Beiträge)

    16.02.2018 10:17 Uhr
    ich glaub kaum
    dass da irgendwer einer schreit.

    Da geniest man lieber den Tag beim einkaufen oder den Abend bei gutem Essen in den Kneipen. Das ist zudem die sicherste Gegend vor den "braunorientierten Menschen", die sich vor lauter Vorurteilen da eh nicht reintrauen.
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  •   melotronix
    (2614 Beiträge)

    16.02.2018 07:48 Uhr
    ich brauch sie nicht...
    ...dann brauchen andere sie erst recht nicht. Grandios!
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  •   Mili
    (1002 Beiträge)

    16.02.2018 06:57 Uhr
    Was brauchen die SPDler, Bänke zum Ausruhen
    Die haben sich doch schon lange genug ausgeruht. Wer spricht den überhaupt noch von denen. Keine 16% würden die mehr wählen. Ausruhen tsstsstss.
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  •   ALFPFIN
    (6291 Beiträge)

    16.02.2018 08:48 Uhr
    Ja eben,
    keine 16% mehr, die SPDler, jetzt können sie sich ausruhen und deshalb brauchen sie Bänke. Aber bitte nicht die unbequemen niedrigen Stahlrohrbänke an den Haltestellen, sondern bequeme Bänke aus Holz mit Rückenlehnen, denn jetzt haben die SPDler viel Zeit zum Ausruhen. Bis sie wieder über 20% kommen, das dauert.

    Die unbequemen Sitzgelegenheiten an den Haltestellen sind deshalb so unbequem, damit sich eben nicht Passanten zu lange darauf ausruhen machen können. Wurde damals sogar öffentlich durch die Stadtverwaltung bekannt gemacht. Man will eine Dauerbelegung dieser Bänke durch gewisse Kaiserstraßenbesucher vermeiden.
    Also was soll jetzt diese Aktion der SPD, das haben die damals doch mit beschlossen. Die Dönerbuden, Coffeeshops und sonstige Schnellabfütterungskochstellen können ja auch noch ein paar Bänke spendieren.
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  •   Mondgesicht
    (1933 Beiträge)

    15.02.2018 14:11 Uhr
    Warum verweilen die Leute nicht in der Fußgängerzone?
    Da würde ich die Gründe weniger in der Zahl der Sitzbänke suchen. Sondern vielleicht mal auf das Publikum achten, das dort so unterwegs ist. Die Aufenthaltsqualität in der Kaiserstraße geht so langsam gegen null. Wenn ich was einkaufen will, rein in den Laden und anschließend schnell weg.
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  •   md47
    (850 Beiträge)

    15.02.2018 16:29 Uhr
    Ich bin aus beruflichen Gründen
    täglich in der Innenstadt. Aber ich habe noch nie gesehen,daß die Bänke voll besetzt sind.Außerdem finden es viele Leute nicht gerade toll,wenn man sich dort hinsetzt und z.B. sein Eis essen möchte und wird dann alle paar Minuten "angebettelt" . Auch wenn man auf seine Straßenbahn wartet,wird einem dauernd ein Pappbecher
    vor die Nase gehalten und um Geld gebettelt.Wer will sich dort länger als nötig aufhalten ?Ich teile voll Ihre Meinung.
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