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Karlsruhe Aufgalopp zum neuen AVG-Betriebshof: Neues Quartier soll Karlsruher Stadteingang im Osten prägen

Der Betriebshof der kommunalen Verkehrsbetriebe in Karlsruhe soll sich zu einem attraktiven Büro- und Gewerbe-Areal entwickeln. In einem ersten Schritt erfolgte auf dem Baufeld zwischen der Durlacher Allee und der Tullastraße am Dienstag der Spatenstich. Die Verkehrsbetriebe werden selbst nur rund ein Drittel des neuen Areals nutzen, der Großteil soll als Büro- und Gewerbeflächen vermietet werden.

Bis 2021 soll der neue Betriebshof als attraktiver Stadteingang an der Ecke Durlacher Alle und Tullastraße entstehen. Das "Quartier Betriebshof" wurde vom Freiburger Architekturbüro Sacker entworfen. AVG-Geschäftsführer Alexander Pischon sprach von einem "Meilenstein in der Unternehmensgeschichte" und bezeichnete den Bau als neue Eingangsvisitenkarte für Karlsruhe. Die reinen Baukosten für das Bauprojekt liegen bei rund 75 Millionen Euro.

Hier das Video zum Spatenstich "Quartier Betriebshof":

 

 

Bis zum Frühjahr 2019 soll bereits die Baugrube ausgehoben sein, die Bauarbeiten sollen etwa zwei Jahre dauern. "2021 soll es so weit sein, dann können die ersten Büros einziehen", so Pischon gegenüber ka-news weiter. Auf dem 9.000 Quadratmeter großen Gelände soll dann ein Informationszentrum für die Verkehrsbetriebe entstehen, ein Bäcker oder ein Supermarkt könnten ebenfalls einziehen, dazu kommen noch Flächen für Büros. "Die ersten Gespräche mit potentiellen Mietern laufen auch schon!" 

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Kommentare (58)
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  •   Weichei
    (176 Beiträge)

    25.11.2018 19:21 Uhr
    Ich muss gestehen
    Beim ersten lesen las ich AVG- Friedhof.
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  •   kritiker_2014
    (322 Beiträge)

    21.11.2018 20:29 Uhr
    Wie wäre es denn wenn
    sich die AVG erstmal um ihre Beförderungspflicht kümmert.
    Seit vielen Monaten redet sich die AVG mit Personalmangel oder zu hohen Krankenstand heraus.
    Man streicht einfach Züge und früh im Berufsverkehr ist man nicht in der Lage zum Beispiel die S 5 im Dpppeltrakt zu fahren damit sich die Fahrgäste nicht in überfüllte Züge quetschen müssen.
    Wenn die AVG nicht ihre Beförderungspflicht erfüllt,muß die Stadt endlich mal handeln.
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  •   kommentar4711
    (2112 Beiträge)

    22.11.2018 07:47 Uhr
    Antwort auf "Wie wäre es denn wenn
    Seit Monaten? Seit JAHREN!!!
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  •   microbit
    (58 Beiträge)

    22.11.2018 01:20 Uhr
    Rausreden?
    Wieso denn bitte rausreden? Es ist einfach zu wenig Personal da... das ist Tatsache. Und da man vorher nicht weiss wiviele Leute sich krankmelden und welche Dienste genau ausfallen kann man auch nicht einfach mal so den Fahrzeugeinsatz anpassen, das sind zu viele Konstellationen die da vorher durchgeplant werden müssten.

    Und auch das gerne angeführte: Dann soll es jemand anderes machen bringt einfach nichts. DIe haben genauso kein Personal. Schaut euch in der Republik um. Das ist ein branchen- und bundesweites Problem, ist fast jeder Region gibt es Fahrtausfälle wegen Personalmangels.
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  •   Malerdoerfler
    (4763 Beiträge)

    25.11.2018 16:29 Uhr
    Ich sehe auf dem Bild 6 Leute
    die sich doch auch mal in eine Straßenbahn setzen könnten um den Personalmangel zu reduzieren.

    Manche mögen dies als dummen Kommentar sehen. Fakt ist, dass die Verwaltung und besonders die Chefetagen dermaßen wasserkopfartig aufgebläht sind, dass für die hauptsächliche Aufgabe kaum mehr GEld für eine ordentliche Bezahlung vorhanden ist. Und während oben immer neue Stellen geschaffen werden wird unten immer mehr ausgedünnt.
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  •   Mondgesicht
    (1960 Beiträge)

    22.11.2018 09:51 Uhr
    Es ist ja löblich
    wenn hier immer wieder die AVG verteidigt wird. Könnte es sich bei denen, die die AVG so vehement in Schutz nehmen, womöglich um Mitarbeiter derselben handeln...? zwinkern

    Aber es gibt nichts zu beschönigen. Anderswo, z.B. bei der DB oder Rhein-Neckar-SBahn, gibt es sicher auch mal einzelne Ausfälle, aber nicht diese massiven und ständigen Fahrtausfälle wie bei der AVG. Man kann ganz klar feststellen, dass in diesem Unternehmen über die Jahre einiges schiefgelaufen ist. Und der Aufsichtsrat hat auch nicht reagiert.
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  •   ulika
    (175 Beiträge)

    25.11.2018 15:43 Uhr
    Die Münchner S-Bahn
    wird von der DB betrieben, da gibt es noch viel mehr Zugausfälle als bei der AVG. Der DB fehlt genauso das Personal und wo die Krankheitswelle zuschlägt wirds halt dann eng. Bei der DB soll es ja noch viel schlimmer werden, auch im Fernverkehr, da sich dem Vernehmen nach die Mitarbeiter bei der tarifvertraglich geregelten Entscheidung Geld oder Freizeit wohl überwiegend für Freizeit entschieden haben, zumindest hat mir das kürzlich ein DB-Betriebsrat im ICE erzählt.
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  •   andip
    (9298 Beiträge)

    22.11.2018 11:57 Uhr
    Wirklich?
    In aller Regel bekommt man das hier doch gar nicht mit, wenn in anderen Städten oder Verkehrsverbünden etwas nicht funktioniert.
    Wenn man mal woanders hinsieht, dann gibt es auch woanders immer wieder Probleme die durchaus grösser sind.
    Da werden einzelne Bahnlinien komplett eingestellt und es fährt gar nichts mehr anstatt das nur einzelne Züge ausfallen.
    So z.B. während der letzten Grippewelle in Potsdam.
    Es soll mir keiner weismachen, das auschliesslich nur in KA alles ständig schiefgeht, während es anderswo immer alles Bestens ist.
    Und nein, ich arbeite nicht für KVV,VBK oder AVG.
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  •   kommentar4711
    (2112 Beiträge)

    22.11.2018 07:49 Uhr
    Antwort auf "Rausreden?"
    Wie oft fallen bei der Bahn ICEs wegen Personalmangel aus? Wie oft bei der Lufthansa Flüge? Die haben doch alle das gleiche Problem und bekommen es hin. Das ist ein rein organisatorisches Problem der AVG. Und schon mal auf die Idee gekommen, dass der hohe Krankenstand evtl. auch innerbetrieblich begründet ist?
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  •   ulika
    (175 Beiträge)

    25.11.2018 15:45 Uhr
    Seit wann bekommt die Bahn
    das bei den ICEs hin, ich fahre mindestens Montag und Freitag im ICE und hatte in den letzten 2 Monaten 3 Ausfälle wegen fehlendem Personal.
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