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Stuttgart/Karlsruhe Auch in Karlsruhe: Zunehmende Gewalt in den Notaufnahmen

Bedrohungen, Beschimpfungen und Prügel: Kliniken in ganz Deutschland berichten von zunehmender Gewalt von Patienten in Notaufnahmen. Auch das Diakonissenkrankenhaus in Karlsruhe hat nach eigener Aussage mit aggressiven Patienten zu kämpfen.

Notaufnahme
Notaufnahme des Marienhospitals in Osnabrück: Bundesweit berichten Kliniken von zunehmender Gewalt von Patienten in Notaufnahmen. Foto: Friso Gentsch/Symbolbild |

Das liege nicht nur an Trunkenheit, Drogensucht und Erkrankungen wie Psychosen, sondern zunehmend auch an immer längeren Wartezeiten und einer gestiegenen Erwartungshaltung der Patienten.

Das Diakonissenkrankenhaus in Karlsruhe etwa berichtet von 970 Fällen aggressiven Verhaltens in der Notaufnahme und der Intensivstation allein im vergangenen Jahr. In 42 Fällen wurden dabei Mitarbeiter verletzt. Viele Notaufnahmen verfügen bereits über einen eigenen Wachschutz und Deeskalationstrainings für Mitarbeiter.

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Kommentare (35)
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  •   Consigliere
    (302 Beiträge)

    05.11.2016 11:44 Uhr
    das ganze Gesundheitswesen ist ein Selbstbedienungsladen
    schlimmster Unordnung.
    Die chaotischen Notaufnahmen sind nur die Spitze vom Eisberg.
    Patienten wissen überhaupt nicht einmal was die Ärzte bei einer Behandlung den Krankenkassen in Rechnung stellen.
    Und die Kassen haben kaum Möglichkeiten diese Forderungen zu prüfen.
    Aber an diesen Wahnsinnsystem wollen ja die Herren in Schwarz und Gelb, ist ja ihre Klientel, nicht rütteln!
    Dann fehlen auch die Gelder um Notaufnahmen mit entsprechenden Sicherheitspersonal vor zunehmender Gewalt zu sichern.
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  •   suedoschtkarle
    (187 Beiträge)

    05.11.2016 09:46 Uhr
    Anstatt hier zu jammern...
    ...schreibt lieber an Eure Abgeordneten und schildert dort Eure Erlebnisse. Da die meisten von denen in Privatkliniken gehen, wissen sie garnicht, wie es in unseren Notfallambulanzen zugeht, die Armen!
    Bei dem Geld, das unser Gesundheitswesen verschlingt, könnten wir glatt doppelt soviele Ärzte und - noch viel wichtiger - PflegerInnen für unsere Notfallambulanzen anstellen.
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  •   Laetschebachschorsch
    (3127 Beiträge)

    05.11.2016 08:36 Uhr
    Gewalt in Kliniken
    Erfahrung in Spanien, Sohn musste geröntgt werden wegen Verdacht auf Beckenbruch. Im vergleichbar Kreiskrankenhaus am gut gesicherten Anmeldeschalter angemeldet, warten in einem mit Getränken versautem Wartezimmer gewartet, was bleibt einem übrig. Dann die Überraschung: Nachdem Ab Holen durch eine Sicherheitsschleuse mit 2 gesicherten Türen gegangen und ich war in einer anderen Welt. Spitze war das in Denia und vielleicht auch ein Vorbild für uns.
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  •   Wolfstraum111
    (61 Beiträge)

    04.11.2016 23:58 Uhr
    Die Ärzte
    Kommt ein Patient mit einemMesser im bauch in die Klinik, sagt der arzt wir haben leider noch 30 Patienten vor ihnen ! Darauf der Patient, was sol ich machen. Der arzt zieht das messer raus und sticht es dem Patienten ins Auge und sagt! Gehen Sie zum Augenarzt da komen Sie gleich drann. Der hat nur noch einen Patienten.
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  •   Wolfstraum111
    (61 Beiträge)

    04.11.2016 23:50 Uhr
    Ach so
    die schlafen da ja.
    Sorry
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  •   Wolfstraum111
    (61 Beiträge)

    04.11.2016 23:49 Uhr
    Gewalt in der Notaufnahme
    Die könnten aber wie das Rappele den KOD fragen ob sie nachts dort Dienst tun.
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  •   freigeist
    (496 Beiträge)

    04.11.2016 18:57 Uhr
    in vielen Regionen
    herrscht Fachärztemangel und viele Ärzte verweisen daher bei Nachfrage an Krankenhäuser
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  •   Hochfrequenz
    (80 Beiträge)

    04.11.2016 17:40 Uhr
    Ärztliche Versorgung ist eine knappes Gut geworden
    das spüren natürlich auch die Menschen in der Notaufnahme, was Stress produziert und bei den Menschen, die bei der Verteilung von Intelligenz gerade k*cken waren schnell in Gewalttätigkeiten ausartet. Dass die Notaufnahmen überrannt werden, stand z.B. schon vor 2 Monaten auf Focus Online. Wie konnte das nur geschehen? Vielleicht werden ja auch immer mehr Frauen in die Studiengänge gepresst, die anschließend aus so Wor-Life-Balance Gründen nur eine Halbtagspraxis eröffnen. Zumindest aus Österreich ist es bekannt, dass bei der Aufnahmeprüfung gendergerecht ausgewertet wird. Was auch immer das mit Gerechtigkeit zu tun hat.
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  •   Hochfrequenz
    (80 Beiträge)

    04.11.2016 17:41 Uhr
    Und bei den Zahnärzten
    läuft es leider genauso. So wird Deutschland kaputt-gefrauenfördert traurig
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  •   malerdoerfler
    (5090 Beiträge)

    04.11.2016 16:49 Uhr
    Notfallgebühr von x Euro
    Die aber nicht von der Kasse beglichen wird und bei den anderen nicht vom Sozialamt oder sonstwem. Die Gebühr muss ja nicht sehr hoch sein (40 € wie weiter unten genannt finde ich dann doch schon einiges), aber man soll schon merken, dass es etwas besonderes ist.
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