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Karlsruhe Atom-Müll in Karlsruhe: Wie viele Fässer rosten hier?

Eine Intensivierung der Suche nach beschädigten Atommüll-Fässern auf dem Campus Nord des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) ist nicht vorgesehen. Das geht aus einer Stellungnahme der Stadtverwaltung zu einer entsprechenden Anfrage der Grünen-Gemeinderatsfraktion hervor.

Ende November 2014 war bekannt geworden, dass auf dem KIT-Gelände knapp 2.000 beschädigte Fässer mit Atommüll lagern. Zu diesem Zeitpunkt waren erst rund 20.000 der insgesamt etwa 65.000 Fässer kontrolliert.

Kontrolle dauert noch rund zehn Jahre

In einer Anfrage an den Gemeinderat erkundigen sich die Grünen nach einer Möglichkeit, die Fässer schneller zu kontrollieren. Doch dieser Idee schiebt die "Wiederaufbereitungsanlage Karlsruhe Rückbau- und Entsorgung" (WAK), die für den Betrieb der Lagerstätte verantwortlich ist, laut Stellungnahme der Stadtverwaltung einen Riegel vor.

Darin heißt es: "Eine Erhöhung der Inspektionsdichte ist im Hinblick auf den Schutz der betroffenen Mitarbeiter vor ionisierender Strahlung und weil bislang bei den korrodierten Fässern an der Außenseite keine Kontamination festgestellt wurden, in keiner Weise angemessen." Die WAK gehe davon aus, dass es beim jetzigen Kontrolltempo noch rund zehn Jahre dauert, bis alle Fässer kontrolliert sind.

ka-news-Hintergrund:

Auf dem KIT-Gelände im Karlsruher Norden werden rund 65.000 Fässer Atommüll gelagert. Damit ist das Lager eines der größten Zwischenlager für Atommüll in Deutschland. Die Fässer lagern dort bereits seit den frühen 80er-Jahren. Ursprünglich sollten sie nur "kurzfristig" eingelagert werden, bis ein Endlager gefunden wird.

Diese Suche hatte sich jedoch immer wieder verzögert. Der aktuelle Plan sieht vor, den Müll ins Endlager "Konrad" in Niedersachsen zu bringen - dies geschieht laut den aktuellen Prognosen der Behörden jedoch erst etwa 2022.

Mehr zum Thema:

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  •   quattrostagnazione
    (874 Beiträge)

    26.03.2015 14:16 Uhr
    Von wem?
    ?
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  •  hat kein leider Bild
    unbekannt
    (576 Beiträge)

    26.03.2015 15:40 Uhr
    Informier Dich
    Guck in den Spiegel und alte Nachrichten
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  •  hat kein leider Bild
    unbekannt
    (546 Beiträge)

    26.03.2015 09:35 Uhr
    Steuerzahler zahlen!
    Für die Entsorgung und die Lagerrung auf UNBESTIMMTE Zeit hat Mutti M. einen Vertrag damals zusammenschustern lassen, das die Steuerzahler dafür aufkommen. Die Gewinne bleiben bei den Unternehmen und den Rest darf das dumme Volk zahlen. Da in unserer Welt rein gar nichts mehr ohne STrom geht ein Skandal!
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  •  hat kein leider Bild
    unbekannt
    (546 Beiträge)

    26.03.2015 09:37 Uhr
    Infos
    http://de.atomkraftwerkeplag.wikia.com/wiki/Wie_Atomkonzerne_am_Atomm%C3%BCll_verdienen

    http://www.rbb-online.de/kontraste/ueber_den_tag_hinaus/umwelt/atommuell_-_steuerzahler_tragen_kosten.html

    http://www.energiewende-sta.de/atommull-steuerzahler-tragen-folgekosten/
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  •   Rolf
    (29 Beiträge)

    26.03.2015 06:28 Uhr
    Atom-Müll in KA
    Lagerung von Atom-Müll in KA !

    Da redet man immer wieder über das wahrlich nicht sichere AKW Fessenheim und dicht vor der Haustür ist noch eine weitere tickende "Zeitbombe"!
    65000 Fässer! Unglaublich, aber wahr !

    Wie heißt es doch so schön formuliert:
    "Eine Erhöhung der Inspektionsdichte ist im Hinblick auf den Schutz der betroffenen Mitarbeiter vor ionisierender Strahlung und weil bislang bei den korrodierten Fässern an der Außenseite keine Kontamination festgestellt wurden, in keiner Weise angemessen."
    Vielleicht "schlägt" ja bald die zeitlich offengelassene , nichtsaussagende Inspektionsdichte in einer "verstahlten" Art und Weise zurück !
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