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Karlsruhe "Allianz für Sicherheit": Karlsruher Oststadt ist Schwerpunktthema

Nachdem sich vor wenigen Monaten zwei Karlsruher Stadträte zur Initiative "Allianz für Sicherheit in Karlsruhe" zusammengeschlossen und einen 7-Punkte-Plan entwickelt haben, fand vergangenen Freitag ein zweiter Info-Abend für Bürger statt. Schwerpunktthema dieses Mal: Die Sicherheitslage in der Karlsruher Oststadt.

"Die Allianz ist entstanden, weil der 3. Sachstandsbericht zur Sicherheit kaum Beachtung bei den zuständigen Gremien findet und noch nicht einmal im Plenum des Gemeinderates beraten wird", so Stefan Schmitt, parteiloser Stadtrat und Gründer der Initiative in einer Pressemeldung. Basis des Berichts ist eine Umfrage unter Karlsruher Bürgerinnen, die bei einer erstaunlich hohen Rücklaufquote von rund 24 Prozent ein bedenkliches Bild zeige, so die Initiatoren.

Polizei Oststadt: "Beamten überlastet"

So habe beispielsweise in der Oststadt - Schwerpunkt des zweiten Infoabends - das Empfinden der Bevölkerung, sich sicher in ihrem Umfeld zu fühlen von 69 Prozent im Jahr 2009 auf 23 Prozent im Jahr 2014 abgenommen. Besonders unwohl fühlen sich Bürger demnach im Umfeld der LEA, in der Durlacher Allee und am Durlacher Tor.

Unbehagen bei den Kleingärtnern, die sich durch Einbrüche und Belästigungen in ihren Gärten beeinträchtigt fühlen, bestätigt beim zweiten Info-Abend auch der Vorsitzende des Kleingartenvereins an der Durlacher Allee, Gerhard Jäck, wie es in der Pressemeldung weiter heißt. Er befürchtet eine Verschärfung der Situation in den kommenden Wintermonaten und bei früh einsetzender Dunkelheit. Ratlos zeigt sich auch der Vorsitzende der Karlsruher Bürgervereine, Wolfgang Fritz.

Weitere Aktionen folgen

Die Oststadt sei mit der Belegung der Erstaufnahmeeinrichtungen zum zweit größten Stadtteil angewachsen. Unverständlich für die Bürger sei, so das Fazit des Abends, dass Straftäter nach Aufnahme ihrer Daten sofort wieder auf freien Fuß gesetzt werden. Dies sei gängige Rechtssprechung in Deutschland, erklärt der Leiter des Reviers Oststadt, Marc Unger. Seine Beamten seien durch die Situation in drastischem Maß überlastet. Er betont allerdings auch, dass lediglich 5 Prozent der Asylbewerber straffällig würden. Diese jedoch seien für 100 Prozent seiner Arbeit verantwortlich.

"In den vergangenen Wochen war die Allianz bereits sehr aktiv", so Jürgen Wenzel. Mit Info-Gesprächen und Gemeinderatsanfragen, unter anderem zu den Themen Frauentaxis und Nightliner, sei man erfolgreich ins Gespräch gekommen. Nun stehen laut den Initiatoren weitere Termine mit dem Polizeipräsidenten, der Taxizentrale und dem Ordnungsamt an. Sprechen will man auch mit den VBK.

"Wir können nicht alles gleichzeitig erreichen und starten deshalb den 7-Punkte-Marathon mit der Forderung nach ermäßigten Kosten für Taxifahrten von Frauen in der Nacht", so die beiden Stadträte abschließend.

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Kommentare (73)
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  •   HohenBaden
    (413 Beiträge)

    11.11.2015 06:11 Uhr
    Diese ständige unsägliche Relativiererei
    bei kriminellen Vorfällen verursacht durch Migranten ist doch einfach unglaublich.

    Kann es sein, dass sich manche Foristen gern in die Tasche lügen? Weil sie gern glauben wollen, das alles sei doch in Wirklichkeit nicht so schlimm?

    Fakt ist, dass wir zig Tausende von Straftaten hinzu bekommen haben und noch bekommen werden. Jede Frau, die zusätzlich belästigt oder gar vergewaltigt wird und jeden, den man zusätzlich niederschlägt, um ihm seine Habseligkeiten zu rauben, den kann es einen Dreck interessieren, ob 9 oder 11% der Migranten kriminell werden und ob die Polizei zu 90 oder 100% mit denen auch noch überlastet ist.

    Wie kann man sich sein Hirn nur derart vernebeln lassen und jedesmal eine Erbsenzählerei anfangen.
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  •   silberahorn
    (9651 Beiträge)

    11.11.2015 05:03 Uhr
    Das Problem
    ist nur schwer zu lösen, wenn man hier im Kommentarbereich ständig damit anfängt noch andere Orte und deren Situation mit der Oststadt Karlsruhe zu vermischen.

    Ich kann mich an Ortsvereinsveranstaltungen der SPD Anfang der 90er erinnern - wir erinnern uns alle: damals gab es auch deutschlandweit Diskussionen und in den USA stand in den Zeitungen, dass Deutschland "brennt".
    In Karlsruhe war es damals so, dass Herr Stober aktiv und engagiert politisch tätig war, aber noch Stadtrat werden wollte. Die Diskussion zu Frauentaxis gab es auch schon ...

    Irgendwann schien diese Welle aber vorbei gewesen zu sein. Und wieso also, sollte man es diesmal nicht auch schaffen? Weil die Asylbewerber von damals noch nicht integriert werden konnten? Mag sein, aber dann muss man aus diesen Erfahrungswerten lernen und es diesmal anders machen können. Lautstarke Schuldzuweisungen wegen "rechts vor links" sind kontraproduktiv.
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  •   Ghibli
    (456 Beiträge)

    10.11.2015 16:34 Uhr
    Das grosse
    Verstandverlieren geht weiter...
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  •   weltbuerger
    (413 Beiträge)

    10.11.2015 23:12 Uhr
    "Wenn
    Deutschland nicht religiöser, bunter, vielfältiger und jünger wird, will ich Meier heißen!"
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  •   Smartraver
    (7568 Beiträge)

    10.11.2015 17:26 Uhr
    Von dieser Partei/Frau was anderes erwartet?
    Wer da ausnahmnsweise seinen Verstand nutzt und mal was halbwegs richtiges sagt wird zum Rücktritt aufgefordert oder auf Blogs von Parteiangehörigen geschmäht.
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  •   AngeloMerte
    (231 Beiträge)

    10.11.2015 20:34 Uhr
    Hier mal was sinnvolles von +++Teile von der Redaktion entfernt+++
    +++ Das Posting enthält beleidigende Inhalte und wurde daher von der Redaktion gesperrt +++
  •   gabin
    (1026 Beiträge)

    10.11.2015 15:20 Uhr
    wir brauchen keine Nazi-Schmierfinken
    es sind immer die selben braunen Hetzer unter zigfachen Nicknamen, sie wittern Morgenluft und schüren die Angst vor Flüchtlingen.
    Die Rechten versuchen ihr braunes Süppchen so zu kochen und ein Klima der Angst herbei zu reden um davon politisch zu profitieren.
    Aber wohin uns die braune Pest gebracht hat ist bekannt und wo sie uns wieder hinbringen wollen sehen wir in täglichen Brandanschlägen und Gewalttaten.
    Das Nazi-Gesindel kann noch soviel Kreide fressen und lügen sie bringen keine Sicherheit sonden nur Gewalt, Mord und Todschlag.
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  •   sosiehtsaus
    (624 Beiträge)

    11.11.2015 10:17 Uhr
    Was wir auch nicht brauchen
    sind linke Hetzer, die sich nicht einmal mehr die Mühe machen, die Artikel unter denen sie ihre Standartphrasen posten, zu lesen und in irgendeiner Form auf den Inhalt des Artikels einzugehen. Dass es hier solche Personen gibt, ist uns allen klar, jeder hat ihre 08/15-Statements schon zigfach gelesen und weiß im Voraus schon was drin steht. Bewegt nichts, ändert nichts und interessiert auch keinen mehr. Wenn Sie der Meinung sind, jeder der nicht "Welcome" schreit und Süßigkeiten in eine Jutetasche packt, ist ein Nazi, dann bin ich halt für Sie einer. Juckt mich das?
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  •   weltbuerger
    (413 Beiträge)

    10.11.2015 20:56 Uhr
    Ihre
    Nerven gehen mit ihnen durch.
    Ihre ständigen Unterstellungen und Beleidigungen könnten als Verhaltensauffälligkeit gedeutet werden.
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  •   Eiermann
    (315 Beiträge)

    10.11.2015 16:50 Uhr
    Sie vermischen da was
    In diesem Artikel geht es nicht um rechte Gewalt gegen Asylbewerber, hier geht es um Sicherheit für alle Bürger unserer Stadt. Unabhängig von Nationalität, Herkunft oder Hautfarbe. Diese Hetzerkeule ist also völlig fehl am Platz.
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