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Karlsruhe Ärger in der Oststadt: Hat der Hauptfriedhof ein Müllproblem?

Eigentlich ist der Karlsruher Hauptfriedhof ein Ort der Stille und des Gedenkens. Nun gibt es aber Stunk am größten Friedhof der Fächerstadt: Wie ein ka-Reporter berichtet, werden Eingänge hier immer wieder zugemüllt. Hat der Hauptfriedhof ein Müllproblem?

Friedhöfe sind Orte der Erinnerung, an denen Menschen ihrer Verstorbenen gedenken. Auch ein ka-news-Leser tritt den Weg zum Friedhof an der Haid-und-Neu-Straße immer wieder an, so schreibt er in einer Mail an die Redaktion: "Ich besuche dort öfters das Grab meiner Großmutter und meines Stiefbruders."

Eine Beobachtung stößt ihm allerdings seit längerer Zeit sauer auf: "Seit einigen Monaten werden der Platz vor dem Eingang und der Weg bis zur Notunterkunft immer wieder zugemüllt", schreibt er. Hat der Karlsruher Hauptfriedhof etwa ein Müllproblem?

Die Suche nach langfristigen Maßnahmen

Dass es ein Müllproblem gibt, bestätigt eine Sprecherin der Stadt Karlsruhe auf Anfrage von ka-news. Allerdings beobachte man dieses nicht am Haupteingang, sondern am hinteren Eingang Richtung Hirtenweg.

Einen Grund für die Verschmutzung hat man bei der Stadt nach eigener Aussage ausfindig machen können: "Der Eingang liegt in der Nähe der Mackensen-Kaserne, wo derzeit über 1.000 Flüchtlinge untergebracht sind", erklärt die Sprecherin, "wegen der heißen Tage hielten sie sich auch zeitenweise auf dem Friedhof auf, da die Zelte zu heiß wurden." Das habe zu den beobachteten Verunreinigungen geführt.

Immer wieder ärgert sich der ka-Reporter über Müll vor dem Karlsruher Hauptfriedhof.

In den vergangenen Tagen hätten das Regierungspräsidium Karlsruhe und die Betreiberfirma langfristige Lösungen für ein erhöhtes Müllaufkommen im Umfeld der Mackensen-Kaserne erarbeitet. "Denn natürlich zieht es die Menschen in der Mackensen-Kaserne durch die sehr warme Witterung nach draußen", meint die Sprecherin.

Und wie sieht der Plan aus? "Die Situation soll sich vor Ort durch erweiterte Pflegemaßnahmen an den Grünflächen der Kaserne und den Einbau von Kühlaggregaten zur Kühlung der Unterkünfte deutlich verbessern." Zudem soll ein gemeinsames Infoblatt -nach Möglichkeit in den jeweiligen Landessprachen-erstellt werden, das den wöchentlich wechselnden Bewohnern beim Erstgespräch ausgehändigt werden soll.

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  •   Mondgesicht
    (2755 Beiträge)

    19.07.2015 20:23 Uhr
    Wollen Sie uns jetzt etwa erklären
    dass es in der Asylunterkunft Mackensen-Kaserne bisher keine Mülleimer gäbe?
    Und auf Friedhöfen (mal unabhängig von der Frage, ob das überhaupt ein angemessener Aufenthaltsort ist) gibt es auch Mülleimer. Man muss aber unter Umständen ein paar schritte gehen. Aber wahrscheinlich ist das ja einem Asylbewerber nicht zuzumuten?
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  •   fallobst
    (1345 Beiträge)

    19.07.2015 18:01 Uhr
    Am
    besten noch klimatisieren, oder?
    Als ob ein Afrikaner ein Problem mit der Hitze hätte, das ist ja geradezu absurd.
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  •   fallobst
    (1345 Beiträge)

    20.07.2015 18:26 Uhr
    Was ist
    denn das jetzt wieder für eine sinnfreie Frage?

    Wenn man aus einer Gegend kommt in der 40 Grad oder darüber der Normalfall ist, dann ist man das gewohnt und leidet wesentlich weniger darunter als ein Karlsruher.
    Natürlich sind nicht alles Afrikaner die da sind, mir auch klar. Aber zusammen mit einer bestimmten Gruppe vom Balkan (das Wort darf man ja nicht mehr sagen) dürften die Afrikaner diejenigen sein, deren Verständnis zum Thema Müllentsorgung am weitesten von unserem abweicht.
    Das könnte man jetzt natürlich ins Reich der Spekulation verweisen, aber irgendjemand muss es ja gewesen sein. Abgesehen von ein paar gestörten Teufelsanbetern (und das ist glaub auch ziemlich out) hält sich bei uns im Normalfall niemand zum Picknicken auf dem Friedhof auf, und nachts gleich zweimal nicht. Nachts hat da eh keiner was verloren, in der Regel befindet sich am Eingang ein Schild worauf steht: Besuchszeit: Tageszeit.
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  •   barlou
    (2555 Beiträge)

    19.07.2015 16:21 Uhr
    Und...
    ...das Infoblatt bitte auch auf Badisch an alle Haushalte. Hochdeutsch kapiert der etwas schmuddelige Karlsruher ja bekanntlich nicht!
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  •   gbc28
    (110 Beiträge)

    19.07.2015 15:09 Uhr
    gesetze
    Man macht Gesetze gegen das Radfahren ohne Helm, aber ein richtiges Asylantengesetz gibt es noch immer nicht...ist ja auch nicht so wichtig!
    Wichtiger ist,die m2-Zahl der Asylunterkünfte und Klimaanlagen auf dem Zimmer mit tägl. frischer Bettwaesche. Warum nicht gleich Asylunterkunft im Ramadan-Hotel mit Vollpension und Taschengeld, damit die Raubüberfälle abnehmen.
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  •   Aspirin
    (277 Beiträge)

    21.07.2015 13:47 Uhr
    Meinen Sie Asylbewerber
    Wie sollen wir sie dann nennen? Das ist eine
    allgemein auch von den Politikern benutzte Bezeichnung.
    Ich nenn sie Persilbewerber,die sind doch alle so rein und sauber und das bei 32Grad. zwinkern;-)
    Mein Gott schreiben Sie doch einen neuen Duden und veröffentlichen Sie ihn hier, damit wir in Zukunft alle davon Gebrauch machen können und bloss kein falsches Wort mehr benutzen.
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  •   Unglauber
    (153 Beiträge)

    20.07.2015 19:05 Uhr
    Eie bewirbt sich denn so ein Asylbewerber?
    Per Email, klassisch mit Mappe oder gar initiativ?
    Nocht net emol Erbse zähle kannsch...
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  •  hat kein leider Bild
    unbekannt
    (449 Beiträge)

    20.07.2015 09:47 Uhr
    Ahh! Ein wohl politisch ganz Korrekter!
    Asylant
    Diese Bezeichnung für »Asylbewerber« ist Ende der 70er-Jahre gebräuchlich geworden. Gelegentlich werden damit auch »Asylbewerber« und »Asylberechtigte« ohne die nötige Differenzierung gleichermaßen angesprochen. In jüngerer Zeit gibt es vereinzelt Kritik an der Verwendung des Wortes; man ist der Meinung, es sei zu einer Art Schimpfwort geworden, und möchte es deshalb im Sinne der Political Correctness nicht mehr gebrauchen.

    http://richtiges_gutes_de.deacademic.com/253/Asylant

    Noch aber wird der Ausdruck Asylant von Politikern verwendet und noch auch in den linkesten Medien. Der selbsternannte Sprachpolizist ist also noch nicht gefragt. Die Zeit für solchen kommt noch. Ihre Zukunft scheint gesichert zu sein.
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  •   gbc28
    (110 Beiträge)

    20.07.2015 08:56 Uhr
    egal
    egal, ob Asylanten oder Asylbewerber.
    Ich meine die Leute, die illegal eingereist sind, in drer LEA sehr gut untergebracht wurden und ihr Geld den Schleppern geben und den Friedhof ihrer Gastgeber zumüllen, anstatt mal Danke zu sagen und sich hier zivilisiert benehmen.
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  •   Amstaff
    (101 Beiträge)

    19.07.2015 22:10 Uhr
    hier wünscht sich wohl jemand Gesetze wie vor 75 Jahren
    zur E**lösung der Asylfage....
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