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Karlsruhe 5 Handy-Tipps bei Kälte: So erleidet euer Smartphone-Akku keinen Kältetod

Eisige Temperaturen, Schneeregen und Nässe setzen dem Smartphone massiv zu. Damit der mitunter teure Wegbegleiter möglichst lange "gesund" bleibt, gibt ka-news.de fünf Tipps an die Hand, wie das Smartphone gut durch den Winter kommt.

Die meisten Smartphones funktionieren mit Lithium-Ionen-Akkus. In diesen bewegen sich die Ionen in einer Elektrolytflüssigkeit zwischen den Polen. Durch die Kälte verlangsamt sich dieser Prozess und die Flüssigkeit wird fester. Dadurch entsteht ein höherer Widerstand im Akku, der mehr Energie benötigt, um Energie abgeben zu können.

Bild: pixabay

Das Smartphone fährt zur Sicherheit herunter, um den Akku vor Überspannungen zu schützen. Handynutzer merken das daran, dass Handys plötzlich - trotz ausreichend Akku - herunterfahren und den Anschein erwecken, leer zu sein.

Ähnlich reagieren auch Touchscreens, die zum Teil verlangsamt auf Eingaben reagieren. Grund dafür ist das Einfrieren von Flüssigkristallen, die in bestimmten Displays verarbeitet sind. Mit diesen fünf Tipps kann das verhindert werden.

1. Handy warm einpacken

Bei niedrigen Temperaturen solltet ihr nicht nur euch, sondern auch euer Handy warm einpacken. Schon  eine Handyhülle oder ein Handysocken kann schon kleine Wunder bewirken und zu einer längeren Akkulaufzeit führen.

Alternativ hilft es auch, das Handy nahe am Körper zu tragen, damit die eigene Körperwärme das Smartphone schützt. Im Rucksack, im geparkten Auto oder der Jackenaußentasche kühlt das Handy hingegen schnell ab und verliert Akku. 

Mit den folgenden Tipps könnt ihr die Lebensdauer eures Handy-Akkus verlängern.
Mit den folgenden Tipps könnt ihr die Lebensdauer eures Handy-Akkus verlängern. | Bild: pixabay

2. Schnelle Temperaturwechsel vermeiden

Kommt ihr von der Kälte in einen warmen Raum, gerät das Smartphone ins Schwitzen. Durch den Kalt-Warm-Wechsel kann sich Kondenswasser bilden, ähnlich wie bei einer beschlagenen Brille. Das Kondenswasser kann zu Schäden im Gerät führen und Kurzschlüsse verursachen.

Um Smartphones sanft an die Wärme zu gewöhnen, solltet ihr Smartphone eine Weile in der Tasche lassen, damit es sich an die normalen Temperaturen gewöhnen kann. Auf keinen Fall sollten Smartphones auf die heiße Heizung oder in die Mikrowelle gelegt werden.

3. Achtung Wasser!

Der Winter ist bekannt für Nässe, Feuchtigkeit und Schnee. Schnee ist gefrorenes Wasser und kann unter Umständen zu einem Wasserschaden im Smartphone führen. Kommt dein Smartphone mit Schnee in Kontakt, trockne es ab und lege es auf eine saugfähige Unterlage.

Bild: pixabay

Falls der Akku wechselbar ist, nimm ihn heraus und trockne ihn ab. Wichtig: Das Smartphone nicht schütteln. So gelangt das Wasser noch tiefer ins Innere. 

4. Handykonsum einschränken

Eine ganz einfache Methode den Akku zu  schonen ist: Schränke deine Handynutzung in der Kälte ein und vermeide stromintensive Aufgaben wie Updates, eine hohe Bildschirmhelligkeit oder das Fotografieren mit Blitz. 

5. Smartphone nicht in der Kälte laden

Kommt ihr mit einem leeren Akku nach Hause, zücket nicht sofort das Ladekabel und ladet das Handy. Denn ein Laden bei niedrigen Temperaturen kann die Zellchemie des Akkus nach und nach zerstören und die Leistungsfähigkeit sinkt bei jedem dieser Vorgänge.

Wartet  stattdessen einige Zeit, bis sich das Smartphone auf Raumtemperatur erwärmt hat und stecket es erst dann an das Ladekabel.

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Kommentare (2)
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  •   ALFPFIN
    (7492 Beiträge)

    07.01.2021 18:41 Uhr
    Ha, no
    das ist schon eine Katastrophe, wenn das Handy erfriert.
    Wo soll man dann hin gugge, wenn man auf dem Handy nix mehr sieht.
    Gut man könnte vielleicht vorübergehend auf den Straßenverkehr achten oder solange auf der Kaiserstraße noch Bahnen fahren, eben auf diese achten, aber nur kurzfristig. Weil heutzutage wird man schnell depressiv, wenn so was außer der Reihe läuft. 😊
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  •   Tim_der_Zauberer
    (249 Beiträge)

    07.01.2021 17:52 Uhr
    Sorgen habt ihr...
    ...
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