Karlsruhe Kontrolle am Karlsruher Hauptbahnhof: 31-Jähriger beleidigt und bedroht Bundespolizei

Weil er sich am Montag, gegen 23 Uhr, unerlaubt und ohne Maske am Karlsruher Hauptbahnhof aufhielt, wurde ein 31-Jähriger von Beamten der Bundespolizei Karlsruhe angesprochen. Daraufhin reagierte der Mann aggressiv, beleidigte und bedrohte die Beamten. Den Mann erwarten nun mehrere Anzeigen.

Nach Angaben der Bundespolizei habe der Mann sich gegen 23 Uhr, ohne eine Mund-Nasen-Bedeckung im Hauptbahnhof aufgehalten.

"Nach den Gründen befragt, äußerte er gegenüber den Bundespolizisten kaum mehr als zahlreiche Beleidigungen. Der 31-Jährige konnte darüber hinaus keine Befreiung von der Maskentragepflicht vorweisen. Auch eine Erlaubnis sich nach Beginn der Ausgangssperre in der Öffentlichkeit aufzuhalten, lag nicht vor", so die Polizei weiter. 

(Symbolbild)
(Symbolbild) | Bild: Thomas Riedel

Stattdessen solle er sich in eine "aggressive Haltung gesteigert" und die Beamten mit geballten Fäusten bedroht haben. Die Beamten nahmen die Personalien des Mannes auf und entließen ihn daraufhin aus der Kontrolle. Das Verhalten des Mannes gegenüber den Beamten wurde durch eine Bodycam aufgezeichnet.

40 weitere Ermahnungen ausgesprochen

Beamte der Bundespolizeiinspektion Karlsruhe sprachen an diesem Tag über 40 Ermahnungen aufgrund einer nicht- oder nicht ordnungsgemäß getragenen Mund-Nasen-Bedeckung aus. Nach der Ansprache habe sich die Mehrheit der reisenden Personen in den Bahnhöfen Mannheim, Karlsruhe und Bruchsal einsichtig gezeigt.

Der 31-jährige Deutsche zählte nicht dazu. Er muss nun mit Anzeigen wegen Bedrohung und Beleidigung rechnen. Außerdem werden seine Daten zur Prüfung eines Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz an das zuständige Gesundheitsamt weitergeleitet.

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