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Karlsruhe 300 Millionen für Badisches Staatstheater: "Sanierung nicht um jeden Preis!"

Die Gesamtkosten für den Bau am Badischen Staatstheater fallen höher aus als bislang veranschlagt. Statt 125 Millionen Euro liegen die Kosten nach aktuellen Schätzungen bei bis zu 325 Millionen Euro. Die Wählervereinigung Gemeinsam für Karlsruhe (GfK) zeigt sich über diese Entwicklung in einer Pressemitteilung entsetzt - und stellt die Sanierung des Theaters infrage.

"Ich bin persönlich sehr enttäuscht", so Stadtrat Friedemann Kalmbach in einer Pressemitteilung der Wählergemeinschaft. Im August 2015 habe die Stadtverwaltung auf Anfrage der GfK noch zugesichert, den Kostenrahmen nicht zu überschreiten und die 125 Millionen als Kostenobergrenze zwischen Land und Stadt vereinbart. Lediglich eine Anpassung an den Baupreisindex sollte erfolgen.

Die GfK steht nach eigener Aussage zwar weiterhin zur ursprünglich zugesicherten Rahmenvereinbarung, aber diesen neuen Kosten werde man nicht zustimmen, betont Stadtrat Eduardo Mossuto. Die GfK hat den Verdacht, dass dieser ursprünglichen Kalkulation die Absicht zugrunde lag, einen Grundsatzbeschluss vom Gemeinderat zu bekommen, um dann weitere Kostensteigerungen in Kauf zu nehmen. Stadtrat Friedemann Kalmbach meint dazu: "Wir wünschen die Sanierung und Erweiterung des Badischen Staatstheaters, aber nicht um jeden Preis."

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  •   sabba
    (410 Beiträge)

    18.07.2017 08:23 Uhr
    Kosten
    Einfach abreißen und nichts neues hinbauen.
    Das ist einfach viel zu viel Geld!
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  •   mixe
    (1202 Beiträge)

    18.07.2017 06:23 Uhr
    mal sehen was
    das stadion für die nullen vom ksc am ende kostet. da werden sicher auch 300 millionen verbrannt
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  •   Antichrist
    (1607 Beiträge)

    18.07.2017 07:47 Uhr
    Wird noch teurer, Mixle!
    Ich habe inzwischen von 528 Millionen fürs Stadion gehört!
    Alleine 23 Millionen entfallen auf den englischen Rasen. Geht aber nicht anders, sagt der Ingeneur, da ja das Spiel auch aus England kommt!
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  •   ALFPFIN
    (7617 Beiträge)

    18.07.2017 08:50 Uhr
    Na, dann werden wir aber sicher auch
    eine Abordnung der Windsors mal begrüßen können, wenn die unsrigen auf englischem Rasen spielen. Möglicherweise wird der Rasen auch noch in der Bio-Farm von Prinz Charles eingekauft,
    daher die 23 Millionen. grinsen
    Wer wundert sich eigentlich noch, dass diese Objekte mehrere Hundert Millionen mehr kosten, im Vierteljahrestakt verkündet.
    Unser Oberrechner Schäuble freut sich immer unbändig über seine schwarze Null, obwohl die soll ja auch "merkwürdig" Zustande kommen, dabei haben wir im Hintergrund mehrere Billionen Schulden.
    Wenn wir solide kaufmännisch rechnen würden, ist unser Staatshaushalt eigentlich schon bankrott.
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  •   dipfele
    (5863 Beiträge)

    18.07.2017 23:42 Uhr
    Das stimmt nun überhaupt nicht.....
    ......umgerechnet auf jeden Bundesbürger haben wir 25.000,- Staatsschulden. Gleichzeitig hat jeder Bundesbürger durchschnittlich ein Barvermögen von 60.000,- Damit könnten die Staatsschulden locker bezahlt werden. Aber wer will schon was von den 60.000,- abgeben?
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  •   FG1961
    (458 Beiträge)

    18.07.2017 06:11 Uhr
    Eine halbe Elbphilharmonie?
    Für ein viertel an Bewohner? Und das, bei sinkenden Zuschauerzahlen?
    Das nenne ich grob fahrlässig.
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  •   kampion
    (1294 Beiträge)

    18.07.2017 10:20 Uhr
    sogar 1/6
    der Einwohner.
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  •   mixe
    (1202 Beiträge)

    18.07.2017 06:21 Uhr
    ich nenne das
    ein bewusstes und vorsätzliches verschwenden von steuergeld. welches bauvorhaben das von politikern initiiert wurde blieb jemals im kostenrahmen? diese politiker verschwenden das geld der steuerzahler bewusst und vorsätzlich. warum? weil sie keinerlei sanktionen zu erwarten haben. im gegenteil. der .....wähler wählt diese typen immer wieder.
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  •   dipfele
    (5863 Beiträge)

    18.07.2017 23:43 Uhr
    in knapp 2 Jahren...
    ... wäre die Gelegenheit mal die Richtigen zu wählen....
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  •   haku
    (4181 Beiträge)

    18.07.2017 10:03 Uhr
    "welches bauvorhaben das von politikern initiiert wurde blieb jemals im kostenrahmen?"
    Alle, von denen Du nie in der Presse gelesen hast. Dann interessiert sich nämlich kein Schwein für das Thema.
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