Browserpush
47  

Karlsruhe 2G plus und Ausgangsperre für Ungeimpfte: Seit Mittwoch gelten in Baden-Württemberg diese Regeln

Wie erwartet gelten ab dem morgigen Mittwoch (24. November) schärfere Regeln in Baden-Württemberg, um die Corona-Pandemie einzudämmen. Die Maßnahmen betreffen vor allem ungeimpfte und nicht von Covid-19 genesene Menschen. Einen entsprechenden Beschluss zur Änderung der Corona-Verordnung hat das Kabinett am heutigen Dienstag (23. November) gefasst. Gleichzeitig setzt das Land damit die Beschlüsse der Ministerpräsidentenkonferenz vom 18. November 2021 um.

Die neuen Regeln sehen eine zusätzliche vierte Stufe vor. Nach der Basis-, der Warn- und der Alarmstufe wird es künftig auch eine Alarmstufe II geben, die ab einer landesweiten Intensivbetten-Auslastung von 450 Corona-Patienten oder ab einer Sieben-Tages-Hospitalisierungsinzidenz von sechs gilt.

"Da dem Landesgesundheitsamt bereits am Montag (22. November) 489 Corona-Patientinnen und -Patienten auf den Intensivstationen gemeldet wurden und aufgrund des fortschreitenden Infektionsgeschehens ein weiterer Anstieg zu erwarten ist, gelten die Regeln der Alarmstufe II bereits von morgen an", wie das baden-württembergische Gesundheitsministerium in einer Pressemitteilung verkündet. 

Die neuen Corona-Regeln im Überblick:

  • In Alarmstufe II gilt 2G plus künftig bei Veranstaltungen, auf Weihnachtsmärkten, bei Inanspruchnahme körpernaher Dienstleistungen, in Prostitutionsstätten und Diskotheken. Das heißt, der Zugang ist nur für Geimpfte oder Genesene gestattet, die zusätzlich einen negativen Antigen- oder PCR-Test vorweisen können. Aufgrund der damit verbundenen Herausforderungen für die Veranstaltungsbranche wegen bereits verkaufter Tickets, werden Verstöße in dieser Woche noch nicht verfolgt.
  • In Stadt- und Landkreisen mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von mehr als 500 gelten zusätzlich Ausgangsbeschränkungen für Nichtgeimpfte und Nichtgenesene von 21 bis 5 Uhr (Ausnahme bei Vorliegen triftiger Gründe wie Berufsausübung, Besuch von Ehegatten oder Lebenspartnern und Spazierengehen / körperliche Bewegung allein im Freien). Im Einzelhandel gilt in diesem Fall grundsätzlich 2G (Ausnahme: Grundversorgung).
  • Für Friseurdienstleistungen gilt in beiden Alarmstufen eine 3G-Pflicht mit PCR-Tests.
  • Veranstaltungen und Weihnachtsmärkte werden ab der Alarmstufe auf 50 Prozent der Kapazität begrenzt.
  • In Hotels gilt für touristische Übernachtungen bereits ab der Alarmstufe 2G, bei geschäftlichen Übernachtungen 3G.
  • In Bus und Bahn sowie im Flugzeug gilt auf Grund bundesrechtlicher Vorgaben generell 3G.
  • Veranstalter müssen Test-, Impf- und Genesenennachweise grundsätzlich mit digitalen Anwendungen (zum Beispiel der CovPassCheck-App) kontrollieren und den Namen anhand von Ausweisdokumenten überprüfen. Damit ist der Zutritt allein mit dem gelben Impfpass nicht mehr möglich, es muss der QR-Code per App oder in Papierform mitgeführt werden.
  • Ausnahmen für Schülerinnen und Schüler gelten nicht in Diskotheken – auch sie müssen 2G-Nachweise vorlegen, in der Alarmstufe II gilt 2G plus.
  • Volljährige Schülerinnen und Schüler können nicht mehr den Schülerausweis vorlegen, um Zutritt zu erhalten. Für sie gelten die gewöhnlichen 2G- bzw. 3G-Zutrittsregelungen.
  • Schülerinnen und Schüler zwischen 12 und 17 Jahren können noch voraussichtlich bis kurz nach dem Weihnachtsfest Zutritt mit dem Schülerausweis erhalten.

Die neue Corona-Verordnung als pdf-Datei:

Dateiname : Corona-Verordnung Alarmstufe II
Dateigröße : 780.31 KBytes.
Datum : 26.11.2021 10:25
Download : Download Now!
Mehr zum Thema
Corona-Virus in Karlsruhe: Der Corona-Virus hält Karlsruhe in Atem: Alle Zahlen der Infizierten, Schutzmaßnahmen, Absagen von Veranstaltungen und weitere Informationen für die Fächerstadt und die Region in diesem Dossier.
Haben Sie einen Fehler entdeckt?
Links
Rechts
Das könnte Sie auch interessieren
Das wird gerade bei ka-news heiß diskutiert
Die besten Themen
Kommentare (47)
Hinweis: Kommentare geben nicht die Meinung von ka-news wieder.
Der Kommentarbereich wird 7 Tage nach Publikationsdatum geschlossen.
Bitte beachten Sie die Kommentarregeln und unsere Netiquette!
  •   Senfdazu
    (519 Beiträge)

    27.11.2021 17:38 Uhr
    😎
    Friseur mit 3G ist ja in Ordnung, aber statt Schnelltest einen PC-Test machen müssen, bricht den Frisuren wieder das Genick. Wer zahlt schon zusätzlich zum Friseurpreis noch den teuren PC-Test. Also: entweder Selbstschneiden, "schwarz" schneiden lassen (hallo Schwarzarbeit) oder wachsen lassen und verwahrlosen.
    Bewerten:  Lädt... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet melden antworten
  •   mueck
    (12398 Beiträge)

    27.11.2021 18:54 Uhr
    !
    In der VO steht "Antigen- oder PCR-Testnachweis"
    Bewerten:  Lädt... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet melden antworten
  •   Senfdazu
    (519 Beiträge)

    27.11.2021 19:36 Uhr
    😎
    Zitat KAnews: Für Friseurdienstleistungen gilt in beiden Alarmstufen eine 3G-Pflicht mit PCR-Tests.

    So steht es auch in der Verordnung. Friseurbetriebe werden hinsichtlich der körpernahen Dienstleistungen gesondert genannt. Auch die Nina-App differenziert für die Friseurbetriebe, dass ein PCR-Test erforderlich ist.

    Wer lesen kann...
    Bewerten:  Lädt... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet melden antworten
  •   Kiwi
    (647 Beiträge)

    25.11.2021 18:41 Uhr
    zweiundvierzig
    Ein Standbetreiber ob Glühwein oder Kinderkarussell mietet sich von der Stadtverwaltung einen Stellplatz so viel Meter lang so viel Meter breit.
    Auf dieses Stück hat er das Hausrecht und darf das Betreten erlauben wem und wann.
    Wenn ich zwei Meter daneben stehe kann ich in meiner Nase oder sonst wo bohren geht ihn das einen Feuchten Staub an.
    Bewerten:  Lädt... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet melden antworten
  •   FinnMcCool
    (594 Beiträge)

    26.11.2021 08:16 Uhr
    fast richtig
    Der Standbetreiber darf natürlich sagen "den lasse ich nicht rein, da ich mit ihm/ihr schon schlechte Erfahrung gemacht habe", aber er darf niemanden den Zutritt verweigern weil ihm die Hautfarbe oder ähnlichem nicht gefällt.
    Darüber hinaus gibt es auch die gesetzlichen Vorgaben, und wenn die Landesverordnung - welche sich auf das Infektionsschutzgesetz bezieht - vorgibt, dass nur Leute mit 2G rein dürfen, dann darf er von sich aus zwar sagen "ich gehe noch einen Schritt weiter und mache 2Gplus", aber der Betreiber darf nicht sagen "ich lassen jeden rein"
    Bewerten:  Lädt... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet melden antworten
  •   kommentar4711
    (3412 Beiträge)

    26.11.2021 07:44 Uhr
    ANTWORT AUF "ZWEIUNDVIERZIG"
    Das Hausrecht hebelt kein Gesetz und keine Verordnung aus.
    Bewerten:  Lädt... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet melden antworten
  •   UngueltigDannZuLang
    (426 Beiträge)

    25.11.2021 18:17 Uhr
    Die meisten sind nicht gemeint
    aber wieder mal sind die Duemmsten die Lautesten.
    Und sie glauben auch noch, sie sind im Recht und die letzten Defenseurs*euses (Gendern geht auch jenseits des Rheins) der Freiheit.
    Das Gegenteil ist der Fall.
    Ich warte nur noch auf den Tag, ab dem ich nicht mehr 'legal' ueber die Grenze fahren darf. Mit dem Rad ging, geht das immer.
    Bewerten:  Lädt... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet melden antworten
  •   RainerBu
    (1475 Beiträge)

    25.11.2021 12:57 Uhr
    Chaos
    halt täglich in die aktuelle Verordnung schaun.
    Hier gibts wohl ein Mißverständnis . Zum Glück war ich erst beim Friseur.
    Ab wann braucht Geimpfter auch noch Test usw.
    Klar wenn das nötig wird , wart ich lieber bis Frühling . Mit allem .
    Keiner hat doch Lust als Geimpfter noch für alles erstmal zur Teststation zu rennen.
    Weihnachtsmarkt ?? hieß es nicht mal draußen steckt man sich kaum an ? Wie passt das aber wiederrum zu 50 bis 70 000 Infektionen täglich ? Auch die Fachleute scheinen kaum Ahnung zu haben wo und wie die Leut das auffangen . Masken , Abstand und solche Zahlen ?? denke eher es ist durch Symptomlose im Sommer unter der Decke sehr verbreitet worden.
    Bewerten:  Lädt... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet melden antworten
  •   Nachteule
    (1009 Beiträge)

    25.11.2021 09:54 Uhr
    Mit PCR-Test zum Friseur - et darf jelacht werden !
    Auf der Infoseite der Bundesregierung ist zu lesen, dass der PCR-Test der „Goldstandard“ 😂 der Diagnostik sei. Und Gold ist bekanntlich teuer. So ist auf dieser Seite zu lesen, dass ein PCR-Test zwischen 60 und 200 Euro kostet. Der Haarschnitt kostet mich dagegen nur 22 Euro. Ich gehe davon aus, dass mir meine Krankenkasse keinen PCR-Test spendiert, weil ich zum Friseur will. Damit würde mich der Haarschnitt - 20 Minuten Arbeit - Schlappe 82 Euro kosten...🙈🙈🙈
    Ich frage mich, welche Traumtänzer denken sich einen solchen Irrsinn aus ?
    Bewerten:  Lädt... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet melden antworten
  •   Karlsrator
    (2755 Beiträge)

    25.11.2021 10:52 Uhr
    Niemand muss rumheulen, ...
    ... weil ein PCR-Test teuer ist. Ihre Krankenkasse "spendiert" Ihnen eine Impfung für lau, dann braucht's auch keinen PCR-Test. Jeder hat die Wahl, und wer nicht will, für den hält sich mein Mitleid nicht nur in Grenzen, sondern der geht mir inzwischen gehörig auf den Sack mit seinem Gelaber.
    Bewerten:  Lädt... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet melden antworten

Seite : 1 2 3 4 5 (5 Seiten)

Schreiben Sie Ihre Meinung
Fett Kursiv Link Zitat Sie dürfen noch Zeichen schreiben
Informiert bleiben:
ka-news-logo

Es gibt neue Nachrichten auf ka-news.de

Abbrechen