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Offenburg Karlsruher Box-Profi Feigenbutz will WM-Kampf gegen de Carolis durch K.o. gewinnen

Vincent Feigenbutz will sich durch einen K.o.-Sieg in Offenburg zum jüngsten deutschen Profibox-Weltmeister krönen. «Ich will durch K.o. gewinnen, wenn es möglich ist», sagte der 20 Jahre alte Karlsruher am Donnerstag zwei Tage vor dem Titelkampf des Weltverbands WBA gegen den Italiener Giovanni de Carolis im Supermittelgewicht.

Vincent Feigenbutz
Feigenbutz möchte Samstag jüngster deutscher Profibox-Weltmeister werden. Foto: B. Wüstneck/Archiv |

Promoter Kalle Sauerland traut Feigenbutz zu, «Box-Geschichte» zu schreiben. Mit einem Sieg am Samstag würde die Nachwuchshoffnung nicht nur jüngster deutscher, sondern auch jüngster Champion in dieser Gewichtsklasse weltweit.

Feigenbutz präsentierte sich bei der Pressekonferenz cool und optimistisch. «Das ist wie ein normaler Kampf für mich. Ich blende alles um mich herum aus», versicherte er. Zudem kündigte der Supermittelgewichtler an, es besser machen zu wollen, als beim ersten Kräftemessen. Mitte Oktober hatte der gesundheitlich angeschlagene Karlsruher den routinierten Italiener nach einer wenig überzeugenden Leistung höchst umstritten nach Punkten geschlagen.

De Carolis verzichtete am Donnerstag ebenfalls auf Provokationen. «Ich freue mich auf meine zweite Chance», sagte der 31-Jährige. «Ich werde den vakanten Titel mit nach Italien nehmen.»

Bislang jüngster deutscher Profi-Weltmeister ist Graciano Rocchigiani, der erstmals mit 24 Jahren triumphierte. Der inzwischen 52 Jahre alte Berliner beendete seine Karriere 2003.

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Kommentare (4)
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  •   urraco
    (563 Beiträge)

    09.01.2016 02:05 Uhr
    Das guck
    ich mir doch glatt an. Mal sehen obs wieder übliche Beschiss ist.
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  •   freigeist
    (374 Beiträge)

    08.01.2016 15:48 Uhr
    sollte er gewinnen
    wird er sich hoffentlich Weltmeisterlich benehmen können und bei einer Niederlage natürlich ebenso.
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  •   Saturnknight
    (140 Beiträge)

    08.01.2016 15:34 Uhr
    kein Rundenlimit
    das beste wäre wohl, es würde geboxt werden wie früher. Da gab es noch kein Rundenlimit oder Punktrichter, da wurde geboxt bis einer k.o. ging. Ob das jetzt 5 Runden dauert oder 30 wäre egal. Aber so würde es keinen umstrittenen Punktsiege mehr geben.

    Klar ist dann die Gefahr, daß sich so was zieht. Der längste Boxkampf aller Zeiten (anno 1893) dauerte über 7 Stunden, und da keiner der beiden Boxer nach der 110. Runde mehr aufstehen konnte wurde der Kampf als unentschieden gewertet. Aber dennoch. bei einem klaren K.O. Sieg könnte keiner was von Punkeschiebung sagen.
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  •   bergdoerfler
    (1553 Beiträge)

    08.01.2016 13:39 Uhr
    nimmt er wieder das Maul zu voll?
    ...
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