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Karlsruhe Jugendamt Karlsruhe informiert über Rechte für Kinder in der Jugendhilfe

Viele Kinder und Jugendliche wissen nicht, welche Rechte sie in der Jugendhilfe haben und wie sie diese nutzen können. Deshalb hat das Karlsruher Jugendamt im Rahmen einer nationalen Imagekampagne die Broschüre "Deine Rechte in der Jugendhilfe", illustriert vom Karlsruher Künstler Marcus Dürr, vorgestellt. Die dazugehörige kleine Ausstellung sowie eine Spiel- und Tauschecke wurden am Dienstag im Rathaus West eröffnet.

Unter dem Motto "Das Jugendamt. Unterstüzung die ankommt" startete am Dienstag eine bis zum 8. Juni laufende nationale Imagekampagne, die über die Aufgaben und Leistungen der Jugendämter informieren soll. Zusammen mit der Jugendamtsleiterin, Susanne Heynen, der Leiterin des Kinderbüros, Frauke Zahradnik, und dem Grafiker Marcus Dürr, stellte Bürgermeister Martin Lenz die Broschüre "Deine Rechte in der Kinderhilfe" vor.

Unter Jugendhilfe versteht man Leistungen und Zuwendungen, die Einrichtungen wie das Jugendamt für Kinder und deren Familien erbringen. Allein in Karlsruhe gebe es jährlich 2.000 Hilfen zur Erziehung. Sollte ein Kind zum Beispiel unzufrieden mit einer Pflegefamilie oder dem Jugendamt sein, so hat es Rechte, die in der UN-Kinderrechtskonvention verankert sind. Die wichtigsten wurden in der Broschüre "Deine Rechte in der Jugendhilfe" von Mitarbeitern der städtischen Sozial- und Jugendbehörde zusammengefasst.

Kleine Austellung und Spiel- und Tauschecke im Rathaus West

Diese wurde in einer Auflage von 2.000 Stück gedruckt und durch die Mitarbeiter des Jugendamts und des sozialen Diensts verteilt. Sie kann im Kinderbüro der Stadt Karlsruhe (Kaiserstr. 99) bestellt werden. Im Erdgeschoss des Rathaus West gibt es außerdem parallel zur Ausstellung eine Spiel-und Tauschecke. Hier können Spielsachen, Bücher und Kassetten abgegeben, vor Ort genutzt und auch mitgenommen werden.

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Kommentare (3)
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  •   ratzfatz67
    (314 Beiträge)

    05.05.2011 09:49 Uhr
    Es ist auch hier
    das Gleiche wie so oft: Mehr Schein als Sein.
    Braucht man als Elternteil die Hilfe des Jugendamtes für das eigene Kind und bittet darum, wird sie zwar gewährt aber nur so lange man gleicher Meinung ist und nicht nachfragt. Und so lange man bereit ist, diese "Hilfe" zu finanzieren. Das ist meine Erfahrung. Es gibt sicher auch die andere Seite, nur habe ich diese leider nicht erfahren.
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  •   Nichtnaiv
    (230 Beiträge)

    05.05.2011 09:33 Uhr
    nicht nur Rechte...auch Pflichten
    Das ist wieder typisch Amt. Nur die Hälfte sagen und wenn es darauf ankommt sind sie nicht mehr da. Sorry, aber mir sind mittlerweile genügend Fälle bekannt, wo das Jufendamt SICH SCHÖN VOR SEINER AUFGABE GEDRÜCKT HAT. Abgesehen davon sollte in diesem Artikel auch erwähnt werden, dass eben in dieser Resolution auch die Pflichten der Jugendlichen/Kinder beinhaltet sind.
    Da das Jugendamt auch aus der Faktion Wattepackerei besteht, ist es kein Wunder, dass wir derzeit so Probleme haben...siehe Berlin U-Bahn.
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  •   landei
    (6123 Beiträge)

    04.05.2011 20:26 Uhr
    Vielleicht sollte
    man den Jugendlichen nicht immer nur ihre Rechte vorbeten sondern auch mal Werte, Überzeugungen und Pflichten.
    Und bevor jemand hetzt.
    Nein ich bin kein Feind von Jugendlichen, sondern seit Jahren ehrenamtlich im Jugendsport als Trainer tätig.
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