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Karlsruhe In Karlsruhe unterwegs: Kampf gegen die Tigermücke startet wieder

Der Kampf gegen die Tigermücke im Südwesten geht wieder weiter. Die kommunale Aktionsgemeinschaft zur Bekämpfung der Schnakenplage (KABS) setzt dabei auch auf die Hilfe der Bevölkerung.

In Karlsruhe werde man zum Beispiel Flyer und sogenannte BTI-Tabletten für Regentonnen an die Haushalte verteilen, sagte der wissenschaftliche Leiter der KABS, Norbert Becker, am Montag. Das Bakterium BTI (Bacillus thuringiensis israelensis) tötet die Larven demnach noch vor dem Schlüpfen.

In Karlsruhe werden in den nächsten Wochen drei Teams der KABS unterwegs sein, um sich ein Bild von der Ausbreitung der Tigermücke zu machen. Zuvor hatte der SWR darüber berichtet. In besonders betroffenen Gebieten werden die Spezialisten auch von Haus zu Haus gehen, um die Brutstätten zu bekämpfen, sagte Becker. Außerdem sei geplant, an bestimmten Orten sterilisierte Männchen freizulassen. Diese könnten sich zwar mit den Weibchen paaren, was aber nicht zu Nachwuchs führe. 

Das Ziel der Aktionen sei die Ausrottung der Tiere, sagte Becker. Ende August wurde die Asiatische Tigermücke erstmals in Karlsruhe nachgewiesen. Das Verbreitungsgebiet ist laut KABS etwa 40 Hektar groß. Weitere Populationen gibt es in Freiburg, Heidelberg, Lörrach und Sinsheim. Das Insekt kann tropische Krankheiten wie Denguefieber übertragen.

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Kommentare (10)
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  •   betablocker
    (2477 Beiträge)

    17.04.2018 09:10 Uhr
    Was sagt
    PETA dazu?
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  •   Darth_Vader
    (742 Beiträge)

    17.04.2018 17:24 Uhr
    Peta sagt:
    Klingt komisch, is aber so!
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  •   andip
    (8775 Beiträge)

    17.04.2018 08:27 Uhr
    Na so was
    "Das Insekt kann tropische Krankheiten wie Denguefieber übertragen."
    Aber nur, wenn es vorher an jemanden gesaugt hat, der diese Krankheit bereits hat.
    Da es aber hierzulande niemanden mit Denguefieber oder ähnlichem gibt, worin besteht denn da die Gefahr, das man einen so aufwendigen Einsatz macht?
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  •   Mili
    (795 Beiträge)

    17.04.2018 10:44 Uhr
    Kannst Du das ausschließen ?
    Bei dem derzeitigen Zulauf an "neuen Mitbürgern" auch aus Regionen in denen das Denguefieber auftritt ?
    Gesundheit !
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  •   andip
    (8775 Beiträge)

    17.04.2018 12:01 Uhr
    Aus den Gegenden
    wo das Denguefieber heimisch ist, kommen keine Flüchtlinge hierher.
    Eine Übertragung kann höchstens von irgendwelchen Touristen erfolgen, die von da zurückkommen, aber das wäre sehr unwahrscheinlich.
    Die Sorge kann man sich sparen.
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  •   betablocker
    (2477 Beiträge)

    17.04.2018 14:54 Uhr
    Hm,
    Pakistan und mit Ausnahme des Staates Südafrika der gesamte südliche Kontinent unterhalb des Äquators. Also da wär ich vorsichtig...

    PS: Nicht dass ich das jetzt gewusst hätte, wiki sagts.
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  •   andip
    (8775 Beiträge)

    17.04.2018 15:29 Uhr
    Auch dann wohl nicht
    Die Inkubationszeit beträgt 3-14 Tage. (sagt auch wiki)
    Da sich die Betroffenen per Auto oder zu Fuss auf den Weg machen, wären sie längst erkrankt, bevor sie überhaupt in unsere Nähe kommen.
    Und das würde man merken.
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  •   Route66
    (1088 Beiträge)

    17.04.2018 17:43 Uhr
    In Norditalien wurde ein
    eingereister Inder mit Denguefieber von der Tigermücke gestochen und diese hat den Virus weiterverbreitet. Vor ein paar Monaten erkrankte daran u. A. ein kleines italienisches Mädchen. Die Italiener wissen um die Gefahr und tun alles um die Tigermücke auszurotten. Und das ist richtig so. Sie ist eine ernstzunehmende Gefahr.
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  •   Waterman
    (6073 Beiträge)

    17.04.2018 16:35 Uhr
    Die Mücke muss weg!
    Ich kenne einige Leute, die Dengue-Fieber hatten. Das ist kein Spaß.

    Außerdem fliegen und stechen die auch tagsüber.
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  •   Waterman
    (6073 Beiträge)

    17.04.2018 09:43 Uhr
    Wenn die Chance besteht,
    die Verbreitung dieses Tiers zu stoppen oder gar auszurotten, sollte und muss man dies machen.
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