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Karlsruhe Im Nebel abgetaucht: Karlsruher Polizeiboot kollidiert mit Tanker und sinkt

Auf dem Rhein bei Karlsruhe ist am Montagabend bei starkem Nebel ein Polizeiboot mit einem Tankmotorschiff kollidiert und in der Folge gesunken. Das schwere Streifenboot der Wasserschutzpolizei-Station Karlsruhe war gegen 18.40 Uhr auf dem Rhein zu Tal unterwegs. Kurz vor dem Rheinstrandbad Rappenwört kam es bei wenig Sicht zu einer Kollision mit dem zu Berg fahrenden Tankmotorschiff, wodurch die Schiffshülle des Polizeibootes beschädigt wurde und starker Wassereinbruch zu verzeichnen war. Das teilte die Polizei Karlsruhe mit.

Das manövrierunfähige Polizeiboot trieb nach der Kollision auf dem Rhein talwärts. Der Besatzung eines entgegenkommenden zu Berg fahrenden Tankschubverbandes gelang es, das havarierte Polizeiboot längsseits zu nehmen und die aus drei Beamten bestehende Besatzung des Streifenbootes unverletzt in Sicherheit zu bringen.

Zeitpunkt der Bergung unklar

Um das zu diesem Zeitpunkt bereits großteils untergegangene Polizeiboot vor dem vollständigen Sinken zu bewahren, wurde das Heck des Bootes mit Tauen an dem Schubverband befestigt. Die Schifffahrt auf dem Rhein musste in der Folge für mehrere Stunden gesperrt werden. Zudem wurde festgestellt, dass aus dem havarierten Polizeiboot eine noch unbekannte Menge Dieselöl ausgelaufen war.

Noch in der Nacht gelang es der Polizei unter Federführung des Leiters der Wasserschutzpolizei-Station Karlsruhe und dem Wasser- und Schifffahrtsamt, das havarierte Streifenboot mit Unterstützung des Schubverbandes auf ein Buhnenfeld zu drücken und dort provisorisch abzulegen. Hilfe gab es dabei von der Feuerwehr Karlsruhe, die die Unglücksstelle ausgeleuchtet hat.

Suche nach der Unfallursache

Weitere Bergungsmaßnahmen sind derzeit in Vorbereitung. Hierzu ist es erforderlich, dass ein Bergekran vom Hafen Speyer zur Unfallstelle verlegt wird. Dies ist auf Grund des starken Nebels derzeit aber nicht möglich. Ob eine Bergung des Bootes noch am Dienstag erfolgen kann, ist zur Zeit nicht absehbar. An der Unfallörtlichkeit ist ein Begegnungs- und Überholverbot für die Schifffahrt eingerichtet. Das an der Kollision beteiligte Tankmotorschiff verblieb zunächst in der Nähe der Unfallstelle, setzte danach seine Fahrt auf polizeiliche Weisung aber bis zur Schleuse Iffezheim fort. Dort machte das Schiff für eine Begutachtung eines möglichen Schadens vorübergehend fest.

Die Ermittlungen zur Unfallursache hat aus Neutralitätsgründen die Wasserschutzpolizei-Station Germersheim übernommen. Aussagen zur Schadenshöhe sind erst möglich, wenn das Polizeiboot geborgen und in einer Werft begutachtet worden ist.

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Kommentare (67)
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  •   joka
    (9833 Beiträge)

    29.11.2011 17:21 Uhr
    währt...
    muss es heißen...
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  •  hat kein leider Bild
    unbekannt
    (11 Beiträge)

    29.11.2011 13:54 Uhr
    ...
    Bei sowas könnt ich echt kotzen. so ein dummes gelaber teilweise.. einfach nix im kopf die ... traurig sowas echt.. !..
    noch zu erwähnen das der Tanker nicht unschuldig dran war an diesem Unfall..
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  •   haku
    (4193 Beiträge)

    29.11.2011 14:02 Uhr
    Tanker nicht unschuldig?
    Wenn du dass so genau weisst, kannst Du uns sicher auch genau erzählen, was geschehen ist. Also, erleuchte uns!
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  •   Biker
    (852 Beiträge)

    29.11.2011 13:37 Uhr
    ......
    eigentlich kann man ja nur den Kopf schütteln was für Kommentare hier zum Teil abegegeben werden. Schlimmer als BILD-Niveau!

    Wo es Menschen gibt passieren Fehler. Und hier war vermutlich vll sogar die WAPO selber Schuld. Aber die Fahrrinne ist im Bereich Rappenwörth ganz schön tückisch. Dazu kommt noch der Nebel der niedrige WAsserstand und vll auch noch andere widrige Umstände. KLar der "Kleine" muss dem "Großen" ausweichen aber keiner von uns Kommentaschreibern war dabei als es passiert ist. Ein Boot/Schiff ist nun mal kein Auto mit 4 Rädern und somit um einiges schwieriger zu fahren. Gut dass "NUR" Staatseigentum beschädigt wurde und kein Menschenleben zu beklagen war. Aber daran denken manche hier wohl nicht.
    Übrigens ich weiß wovon ich rede da ich selbst im Besitz des Motorbootführerscheines bin und auch schon Nachts und bei (nicht so dichtem) Nebel dort unterwegs war.
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  •   Biker
    (852 Beiträge)

    29.11.2011 13:51 Uhr
    ............
    könnte ja auchg ein Motorproblen gewesen sein. Dann war das Boot der WAPO manövrierunfähig. Und dies ist bei Tag und guter Sicht schon eine gefährliche Sache.
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  •  hat kein leider Bild
    unbekannt
    (11 Beiträge)

    29.11.2011 14:04 Uhr
    ..
    kann durchaus auch sein ja.. und gestern war echt ne beschissene sicht udn dann noch das niedrigwasser..

    es sind nur menschen.. klar is es scheiße das es passiert is aber es is nun mal jetzt passiert.. sowas kommt vor. mir tut nur die besatzung ganz arg leid. ich möchte das gefühl nicht haben das die hatten als das schiff volllief.... ganz davon abgesehn das es für sie ja sicherlich auch berufliche konsequenzen haben wird..
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  •  hat kein leider Bild
    unbekannt
    (11 Beiträge)

    29.11.2011 13:50 Uhr
    Danke!
    Endlich mal ein gescheiter Kommentar! .. Endlich mal jemand der sich um die Menschen scherrt und nicht nur drum das esa "die doofe polizei war"
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  •   Antichrist
    (1608 Beiträge)

    29.11.2011 12:20 Uhr
    Kam ein Schiff
    im Nebel dicht, geseh´n ham´s die Bullen nicht. Das Nebelhorn war auch defekt, dru´m hat´s der Käpt´n nicht gecheckt. Zum Ausweichen war´s dann zu spät, im Anschluss es zum Grund hin geht. Jetzt ist das schöne Schiff hinüber, der Steuerzahler lächelt drüber. Bis man ihm sagt, er soll´s bezahlen, das kann er nuhr mit mehr Glühwein ertragen!
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  •   Gelbsocke
    (3960 Beiträge)

    29.11.2011 12:26 Uhr
    Auch
    nicht schlecht.
    :-)

    Aber zur Ehre der Kollegen, wenn bei jedem "versenktem" Streifenwagen ein Artikel käme dann wirds eng.
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  •   Antichrist
    (1608 Beiträge)

    29.11.2011 12:22 Uhr
    Wer den Schreibfehler findet,
    darf mich zum Glühwein einladen!
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