Karlsruhe Ikea

Gibt es noch eine Chance für Ikea in Karlsruhe? (Foto: IKEA / Helmut Stettin)
Erst Anfang der Woche hatte das Karlsruher Verwaltungsgericht die Ansiedlung des Einrichtungshauses in Rastatt auf Eis gelegt (ka-news berichtete). Nun scheint sich für das schwedische Einrichtungshaus wieder ein Türchen in Karlsruhe zu öffnen, zumindest wenn es nach der SPD-Gemeinderatsfraktion geht.

Diese bat nun in einem Brief Bürgermeisterin Margret Mergen, eine mögliche Ansiedlung des Schweden in Karlsruhe noch einmal zu prüfen. Ikea war in Rastatt gescheitert, da das Einrichtungshaus neben Möbeln ebenso "zentrumsrelevante Waren" verkauft und daher nur eine große Verkaufsfläche in Innenstadtlage in Frage komme. Dies könne man dem Einrichtungshaus in Karlsruhe durchaus anbieten, so die SPD-Fraktion.

"Wir sind deshalb der Auffassung, dass die Stadt die Gespräche zur Ansiedlung der Firma in Karlsruhe wieder aufnehmen sollte", so die Fraktionsvorsitzende der SPD, Doris Baitinger in einer Pressemeldung. Die Zentrumsnähe sei auch in Karlsruhe zu berücksichtigen. Diese sei in Karlsruhe außer in der Innenstadt selbst, in Mühlburg und in Durlach auch bei der Autobahnausfahrt Karlsruhe-Durlach gegeben. Weitere Ansiedlungsmöglichkeiten gebe es in Karlsruhe nicht.

Es gibt konkrete Standortvorschläge

Die SPD schlage die Flächen an der Autobahnausfahrt Karlsruhe-Durlach, konkret zwischen Durlacher Allee, Ostring, Gerwigstraße und Weinweg vor. Hier sei genügend Potential enthalten.

Karlsruhe liebäugelte bereits 2005 mit dem schwedischen Einrichtungshaus. Hier machte der Karlsruher Gemeinderat allerdings einen Strich durch die Rechnung (ka-news berichtete). Mangels attraktiver Standortalternativen sowie zu wenig Arbeitsplätzen, die dadurch in Karlsruhe geschaffen würden, war die Ansiedlung damals abgelehnt worden.

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