Karlsruhe Hotel an Ettlinger Straße nach Bombendrohung vorübergehend geräumt

Eine Bombendrohung hat am frühen Montagabend für einen Großeinsatz von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste in der Ettlinger Straße gesorgt. Bei der Rezeption des Best Western Queens Hotels rief gegen 18 Uhr ein bislang unbekannter Mann an und drohte die Explosion einer Bombe in den Räumlichkeiten des Hotels an, heißt es in einem Polizeibericht. Das Hotel wurde vorübergehend geräumt und weiträumig abgesperrt. Betroffen war davon auch der Straßenbahnverkehr direkt vor dem Hotel. Nach einer Durchsuchung des Hotels, ohne etwas Verdächtiges zu finden, konnten die Gäste und die Angestellten gegen 21.30 Uhr das Hotel wieder betreten.

Nachdem die Bombendrohung einging, war die Hotelleitung - in Absprache mit der Polizei insbesondere zum Schutz der Gäste - von der Ernsthaftigkeit des Anrufes ausgegangen. "Bis 19.30 Uhr war das Hotel geräumt", sagte am Abend ein Polizeisprecher. Rund 50 Gäste waren zu diesem Zeitpunkt in dem Hotel anwesend. Aus Sicherheitsgründen errichteten die Ordnungskräfte rund um das Hotel eine Absperrung. Davon betroffen war auch der Fahrzeugverkehr auf der Ettlinger Straße sowie der Straßenbahnverkehr, der für rund 45 Minuten bis gegen 20.30 Uhr eingestellt werden musste. Ein vor Ort anwesender Verkehrsmeister der Verkehrsbetriebe Karlsruhe (VBK) leitete den Verkehr über die Rüppurrer Straße um, weshalb sich die Behinderungen im Tramverkehr in Grenzen hielten. Vorsorglich waren auch Feuerwehr und der Rettungsdienst in die Südstadt geeilt, mussten aber nicht tätig werden.

Nachdem zwei Polizeihundeführer mit Sprengstoffhunden das Hotel durchsucht hatten, ohne etwas Verdächtiges zu finden, konnten die Gäste und die Angestellten gegen 21.30 Uhr das Hotel wieder betreten. Die Gäste des Hotels waren während der polizeilichen Maßnahmen vorübergehend in einem anderen nahgelegenen Hotel untergebracht. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Identität des Anrufers aufgenommen, der nicht nur mit einem Strafverfahren, sondern auch mit der Einforderung der durch den Polizeieinsatz entstandenen Kosten rechnen muss. Über weitere Erkenntnisse zu dem Vorfall am gestrigen Abend wird ka-news im Lauf des Tages berichten.
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