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Karlsruhe Havarie bei Maxau: Polizei rettet Matrose aus dem Rhein

Ein mit 1.226 Tonnen Melasse beladenes niederländisches Motorschiff hat sich am Montag gegen 8.30 Uhr bei der Einfahrt in den Hafen Maxau (Rheinkilometer 362) auf einer Untiefe festgefahren. Wie die Polizei mitteilt, brach aber weder Wasser ein, noch verlor das Schiff Ladung.

Nach den bisherigen Ermittlungen der Wasserschutzpolizei Karlsruhe und den vorläufigen Einschätzungen des Wasser- und Schifffahrtsamts liegt kein Fehlverhalten des Schiffsführers vor.

Havarie dauert noch bis Donnerstag

Der Besatzung ist es nicht gelungen, das Schiff wieder frei zu bekommen, so dass ein ebenfalls aus den Niederlanden stammendes Motorschiff versuchte zu helfen. Dies blieb jedoch ebenfalls ohne Erfolg. Hierbei kam es zu geringfügigen Beeinträchtigungen für die Schifffahrt. Der Verkehr wurde während der Arbeiten vor Ort durch die Wasserschutzpolizei Karlsruhe und das Wasser- und Schifffahrtsamt geregelt.

Nun muss das Tankmotorschiff geleichtert werden. Nach Polizeiinformationen wurde hierzu bereits ein Schiff geordert und die Havarie wird vorrausichtlich bis Donnerstag andauern. Dem Schiffsführer wurden zur Sicherung des Fahrzeuges und des Schiffsverkehrs Auflagen erteilt, die durch die Wasserschutzpolizei überwacht werden. Die Ein- und Ausfahrt zum Hafen Maxau bleibt bis auf weiteres eingeschränkt möglich.

Bei dem Versuch das Fahrzeug frei zu ziehen, fiel ein Matrose ohne Fremdverschulden über Bord. Dank der schnellen Hilfe durch Beamte der Wasserschutzpolizeistation Karlsruhe, die sich mit ihrem Boot ebenfalls im Bereich der Unglücksstelle befanden, konnte die Person sofort gerettet und aus dem vier Grad kalten Wasser geborgen werden. Der Matrose trug einen Rettungskragen und blieb unverletzt. Die Höhe des entstandenen Schadens kann derzeit noch nicht benannt werden.

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