Karlsruhe Großes Wochenende für die Europäische Schule Karlsruhe: Fest, Spatenstich, Jubiläum

Weit mehr als 1.500 Besucher feierten gestern nach Angaben des Veranstalters den 50. Geburtstag der Europäischen Schule in Karlsruhe (ESK) beim Europafest Grundstein für das neue “European Dialogue Center“ gelegt Karlsruhe.

Vom Kleinkind bis zum 98-jährigen Jubiläumsgast Anna van den Berg-Thürer: Weit mehr als 1.500 Besucher erlebten beim Europafest am Samstag in der Europäischen Schule in Karlsruhe (ESK) den Höhepunkt der Jubiläumsfeierlichkeiten zum 50. ESK-Geburtstag mit.

Hochrangige Redner aus ganz Europa hatten bereits bei der Offiziellen Jubiläumsfeier in der Aula der Schule am Vormittag für ein internationales Stelldichein gesorgt. Karlsruhes neues Stadtoberhaupt, Dr. Frank Mentrup, gratulierte dem "Geburtstagskind", auch in Namen des Stadtrates, indem er die Einmaligkeit der Europäischen Schule herausstellte: "Die ESK ist ein ganz besonderes Juwel für Karlsruhe. Die Schüler erleben hier Europa und damit erleben auch wir Europa in Karlsruhe." Dies liege aber auch an Tom Høyem, der es geschafft habe, ein Stück des europäischen Geistes in die Stadt zu holen. Das Engagement des Karlsruher Schulleiters würdigte auch Kari Kivinen aus Finnland, Generalsekretär aller 14 Europäischen Schulen.

Dana Pavlicikova, die Stellvertretende Direktorin des ESK- Kindergartens und der Grundschule, wies auf den eigens erstellten Rückblick auf 50 Jahre ESK seit ihrer Eröffnung im Jahr 1962 hin. Auch politische Prominenz wie Landtagsabgeordneter Manfred Groh, Daniel Caspary, Mitglied des Europäischen Parlaments (MdEP), Johannes Jung, Vertretung des Landes Baden-Württemberg bei der Europäischen Union in Brüssel, Bundestagsabgeordneter Heinz Golombeck und zahlreiche Stadträte waren zur Jubiläumsfeier gekommen.

Spatenstich zum Jubiläum

Bevor sich die Jubiläumsgäste zum Spatenstich für das neue "European Dialogue Center" auf dem Schulgelände versammelten, überraschte Tom Høyem mit der blauen "Friedensherde" des Künstlers Rainer Bonk: Dabei stattete der ESK-Direktor 28 ausgewählte Jubiläumsgäste, stellvertretend für die EU-Mitgliedstaaten (inklusive des zu erwartenden Neumitglieds Kroatien), mit je einem blauen Kunstschaf in Originalgestalt und -größe aus und forderte die Runde damit auf, so für eine Grundsteinlegung der ganz besonderen Art zu sorgen.

"Das European Dialogue Center bauen wir mit finanzieller Unterstützung des Landes Baden-Württemberg, der Stadt Karlsruhe, des ITU und Sponsoren auf dem ESK-Gelände", erläuterte Tom Høyem. Beim anschließenden, von der Stadt Karlsruhe, der ESK und der Europa-Union Karlsruhe gemeinsam veranstalteten Europafest auf dem gesamten Schulgelände trotzten die Organisatoren mit einem abwechslungsreichen Bühnenprogramm aus Musik, Tanz und Kultur der wechselhaften Witterung. Während Hartmut Lorek, Vorsitzender der Europa-Union Karlsruhe, durch das Programm führte, stellten sich auf dem Festgelände Europäische Institute, Vereine und Unternehmen vor. Mit dem Treffen von mehr als 400 ehemaligen ESK-Schülern und -Lehrern aus der ganzen Welt sorgte die Europäische Schule für den krönenden Abschluss des Jubiläumstages. Künftig soll es jedes Jahr einen Ehemaligen-Tag geben. 

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