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Karlsruhe Größter Schaden in der Straßenbahn-Geschichte

Auch drei Tage nach dem Brand von zwei Stadtbahn-Wagen im Albtalbahnhof ist die Brandursache noch unklar. Experten haben bisher offenbar keine Anzeichen für einen technischen Defekt gefunden. Die Polizei vermutet Brandstiftung. Der Sachschaden wird inzwischen auf etwa 8 Millionen Mark geschätzt. Das ist der größte Schaden in der Geschichte der Karlsruher Straßenbahnen.

Unterdessen hat die Polizei eine Ermittlungsgruppe eingesetzt. Auch der Brandsachverständige des Landeskriminalamtes setzte gestern seine Arbeit in dem Wrack der Straßenbahn fort. Neue Erkenntnisse brachten die Untersuchungen bisher allerdings nicht.

Auf Brandstiftung ließe unter anderem die Tatsache schließen, dass die Schäden in der Mitte des Zuges am schlimmsten seien. Dort gebe es jedoch keine Aggregate, die als Brandauslöser in Frage kämen, wie Dieter Ludwig, Direktor des Karlsruher Verkehrsverbandes (KVV), erklärte. Darüber hinaus sei die Bahn kurz vor dem Brand unverschlossen im Bahnhof gestanden, weil anschließend eine Putzkolonne erwartet wurde.

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