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Karlsruhe Gesucht: Karlsruher Bundespolizisten nehmen mehrere Personen fest

In dieser Woche waren die Beamten der Karlsruher Bundespolizei gefordert: Wie sie in Pressemitteilungen berichtet, nahmen die Polizisten in den vergangenen drei Tagen mehrere Personen fest. Alle Festgenommenen waren zur Fahndung ausgeschrieben.

Ein aus Weißrussland stammender Mann wurde bereits am Mittwochnachmittag durch Beamte der  Bundespolizeiinspektion Karlsruhe vorläufig festgenommen. Der 40-Jährige benutzte zuvor einen Zug von Offenburg nach  Karlsruhe, ohne im Besitz einer Fahrkarte zu sein. Der Mann gab an, gerade aus Frankreich eingereist zu sein. Er führte kein  Ausweisdokument oder Aufenthaltstitel mit sich.

40-Jähriger wird in Abschiebegefängnis gebracht

Bei der Überprüfung der Fingerabdrücke stellten die Beamten fest, dass er vom  Ausländeramt Ilmenau zur Festnahme wegen Ausweisung/Abschiebung ausgeschrieben war. Das zuständige Ausländeramt beantragte daraufhin die Abschiebehaft beim Amtsgericht Karlsruhe.

Der Mann wurde gestern dem Haftrichter vorgeführt und im Anschluss in das Abschiebegefängnis Ingelheim  eingeliefert. Gegen den Mann wurde zudem ein Ermittlungsverfahren wegen  Erschleichen von Leistungen und unerlaubter Einreise eingeleitet.

Bundespolizei nimmt mutmaßlichen Serien-Dieb fest

Am Donnerstag kam es zu einem weiteren Einsatz für die Karlsruher Bundespolizisten. Ein von der Slowakei mit Auslieferungshaftbefehl gesuchter Mann, wurde am Donnerstagnachmittag in die Justizvollzugsanstalt Karlsruhe eingeliefert.    

Der 49-Jährige wurde bereits am Mittwoch durch Beamte der  Bundespolizei im Hauptbahnhof Karlsruhe festgenommen. Der Mann wurde in seinem Heimatland mit Haftbefehl gesucht, da er dringend tatverdächtig ist, im Mai 2010 mehrere Einbruchsdiebstähle begangen zu haben. Er wurde gestern dem Haftrichter beim Amtsgericht Karlsruhe vorgeführt.

Mann aus Bretten mit Haftbefehlen gesucht

Des Weiteren nahmen Zivilfahnder der Bundespolizeiinspektion Karlsruhe am Freitagmorgen einen 44-Jährigen fest, der mit zwei Haftbefehlen der Staatsanwaltschaft Karlsruhe gesucht wurde. Der aus Bretten stammende Mann wurde wegen Verstoßes gegen das Waffengesetzes und wegen Erschleichen von Leistungen zu einer Geldstrafe von insgesamt 1.400 Euro verurteilt.

Der Festgenommene konnte die Geldstrafen nicht bezahlen und wurde in die Justizvollzugsanstalt Karlsruhe eingeliefert. Dort muss er eine 140-tägige Ersatzfreiheitsstrafe absitzen.

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Kommentare (6)
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  •   Zensuropfer
    (811 Beiträge)

    05.02.2016 19:45 Uhr
    Verstoßes gegen das Waffengesetzes und wegen Erschleichen von Leistungen
    Der arme Brettener: Die Waffe hatte er bestimmt um sein Sicherheitsempfinden zu verbessern!

    140 Tagessätze von je 10 €!

    Da war bestimmt kein Geld mehr für die Fahrkarte mehr vorhanden und der Mann hatte wohl vergessen, dass hier nur Manche einen Freifahrschein haben!
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  •   DerGeaechtete
    (500 Beiträge)

    05.02.2016 15:01 Uhr
    "Hier ist dann alles so wie hier"
    Aha. Super Konzept. Aber wo denn eigentlich? Hier oder hier?
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  •   DerGeaechtete
    (500 Beiträge)

    05.02.2016 15:02 Uhr
    ging @ boegelberger
    ...
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  • unbekannt
    (216 Beiträge)

    05.02.2016 14:28 Uhr
    Ich hab da eine Idee
    Man könnte ja erstmal alle in ein Projekt stecken. Sozusagen "Deutschland light". Hier ist dann alles so wie hier und dann können alle erstmal Schnuppern ob das was für sie ist. Ich mein, ich höre so oft, scheiss Deutschland, alle doof. Kein Geld und Keiner Spricht mit mir ( ok, ich kann kein Deutsch ). Aber das wär doch was. Da können dann alle erstmal schauen obs ok ist. Dann kann dan im Endeffekt gar keiner mehr Meckern.
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  •   md47
    (838 Beiträge)

    05.02.2016 13:48 Uhr
    Man merkt das die Wahlen näher rücken
    soviel "Erfolgsmeldungen " wie nach den Ereignissen der Silvesternacht in Köln sämtlichen Medien berichten,hat man sonst in Monaten nicht gehört.
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  •   kuba
    (874 Beiträge)

    06.02.2016 12:39 Uhr
    Meckern, meckern über alles
    Gibt die Polizei die Ergebnisse an die Presse ist es nicht gut, gibt sie sie nicht weiter ist es nicht gut. Was soll das?
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