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Stuttgart Gesicht zeigen für guten Journalismus: Zeitungen in Baden-Württemberg mit gemeinsamer Titelseite

Fast alle Tageszeitungen in Baden-Württemberg sind am Mittwoch mit der gleichen Titelseite erschienen. "Die beste Zeit für guten Journalismus ist jetzt", lautet die gemeinsame Schlagzeile. Der Verband Südwestdeutscher Zeitungsverleger (VSZV) will mit der außergewöhnlichen Aktion auf den Wert der Redaktionen vor Ort hinweisen: "Wer professionellen Journalismus vor Ort wertschätzt, der verteidigt die Meinungsfreiheit und damit eine der tragenden Säulen der Demokratie."

Der VSZV-Vorsitzende Valdo Lehari jr. erklärte: "Weltweit werden Pressefreiheit, Meinungsfreiheit und Religionsfreiheit angegriffen und auf verschiedenste Weise bedroht." Auf vielen sozialen Medienplattformen sei die Grenze zwischen Lüge und Wahrheit oft nicht mehr unterscheidbar. Daher sei es wichtig, verlässlichen Qualitätsjournalismus zu stärken.

Die Kampagne unter dem Motto "Journalismus zeigt Gesicht" bezieht viele Redakteurinnen und Redakteure der Zeitungen mit ein: Sie geben in Porträtanzeigen ihre eigenen Statements ab.

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  •   FG1961
    (310 Beiträge)

    07.11.2019 06:35 Uhr
    Durch die Verwendung des Wortes "Nazi-Diktatur"
    wurde die Kampagne unglaubwürdig.
    Das ist kein Qualitätsjournalismus.
    Es gilt weiterhin "Wes Brot ich ess, des Lied ich sing."
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  •   kritiker_2014
    (393 Beiträge)

    06.11.2019 22:36 Uhr
    Es gibt so gut wie keine unhabhängige Medien in Deutschland
    Entweder sind diese linkslastig oder rechtslastig ausgerichtet.Das ist nicht im Sinne von überparteilicher Berichterstattung.
    Deshalb lese ich zum großen Teil die Neue Züricher Zeitung.
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  •   stoersender
    (1374 Beiträge)

    06.11.2019 16:19 Uhr
    Ich verlass mich da lieber
    auf den Kommentarbereich von ka-news. Habe noch nirgendwo sonst derart kompetente Klima- und Verkehrsexperten kennengelernt.
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  •   DangerMouse
    (234 Beiträge)

    07.11.2019 00:28 Uhr
    Re: Ich verlass mich da lieber
    Wir beraten dich auch gerne bei Geldanlagen, Beziehungsproblemen und medizinischen Fragen aller Art!
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  •   Mondgesicht
    (2225 Beiträge)

    06.11.2019 11:39 Uhr
    Die Zeitungen
    bzw. Medien allgemein haben ihre Probleme zum Teil selbst zu verantworten. Der "Hurra-Journalismus", der Kanzlerin Merkel seit Jahren begleitet, ist leider das Gegenteil von dem, was Bürger von den Medien erwarten. Statt (wohlgemerkt: sachliche!) Kritik an der Regierung zu üben, wurden kritische Bürger an den Pranger gestellt. Damit sind die Medien ihrer Rolle als "vierte Gewalt" im Staat nicht gerecht geworden.
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  •   Avatar
    (367 Beiträge)

    06.11.2019 12:46 Uhr
    Mondgesicht
    Lesen Sie lieber Infos im Internet, wo jeder alles behaupten kann, ohne es beweisen zu müssen?
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  •   Mondgesicht
    (2225 Beiträge)

    06.11.2019 13:55 Uhr
    Nein,
    die Informationen im Internet (soweit es nicht die Seiten der seriösen Zeitungen sind) sind leider überwiegend qualitativ schlecht. Da gibt es z.B. regionale Internet-News-Seiten, die nahezu alle Berichte zu Kriminalität unterdrücken.

    Ich bevorzuge durchaus die Informationen aus seriösen journalistischen Quellen. Früher hat das auch gut funktioniert, weil es Meinungsvielfalt von konservativ über liberal bis links gab und die großen politischen Fragen immer mit unterschiedlichen Standpunkten unterlegt und kritisch diskutiert wurden.

    Zu Zeiten von Kohl oder Schröder wurden die Aktivitäten der Regierung von der Presse noch kritisch unter die Lupe genommen. Geschont wurde keiner, vor allem Kohl nicht. In den Merkel-Jahren dagegen schien die deutsche Presse wie ein Jubelchor der Kanzlerin. Das ging und geht mir gehörig gegen den Strich.
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  •   dipfele
    (5710 Beiträge)

    06.11.2019 15:43 Uhr
    Es geht um Lokalzeitungen....
    … und deren Berichterstattung. Es gibt ausser Merkel- Kritik oder- Lob ja wohl noch andere Themen. Z.B. das Geldverbrennen vor Ort mit der Kombi. Dadurch steht kein Geld für wichtige soziale Dinge, Kitas, Fahrdienste, sozialer Wohnungsbau, Öffi etc. zur Verfügung. Hier könnte der Bürger/in im kommunalen Bereich aber durchaus Einfluss nehmen. Nur das ist eben anstrengender, als nur alles auf die Merkel schieben. An Merkels Taten kritisieren schon Leute, die weiter oben angesiedelt sind.
    Was du aber nicht beachtest: Durch die Abhängigkeit der Tageszeitungen von Inserenten oder politischen Verfilzungen ist kritischer Journalismus eingeschränkt. Darüber solltest du dir mal Gedanken machen.
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  • unbekannt
    (87 Beiträge)

    06.11.2019 12:20 Uhr
    Komisch
    Hallo Mondgesicht.

    Komisch. In den Zeitungen, die ich lese, wurde Merkel überwiegend kritisiert. Vielleicht lesen sie ja einfach die falschen Zeitungen? Oder vielleicht auch gar keine?

    Immerhin haben sie ja hier die Möglichkeit, inmitten der gleichgeschalteten Meinungsdiktatur und inmitten des merkelhörigen Hurrajournalismus ihre ganz persönliche Wahrheit in die Welt hinaus zu posaunen. Besser stand es in Deutschland noch nie um die Meinungsfreiheit.

    Das ist ja auch ein Trost.
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  •   barheine
    (203 Beiträge)

    06.11.2019 11:25 Uhr
    Nichts ist so alt wie die Zeitung von heute.
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