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Karlsruhe Freiburger Missbrauchsfall: Staatsanwaltschaft Karlsruhe klagt an

Im Fall des jahrelang sexuell missbrauchten Jungen aus dem Raum Freiburg hat die Staatsanwaltschaft Karlsruhe Anklage gegen einen Mann aus Schleswig-Holstein erhoben. Das teilte die Behörde am Freitag mit.

Dem 43-Jährigen wird vorgeworfen, über das sogenannte Darknet beim Freund der Mutter des Neunjährigen angefragt zu haben, ob er das Kind missbrauchen und dann töten könne. Er sitzt bereits seit Anfang Oktober in Untersuchungshaft, nachdem er bei seiner Anreise in Karlsruhe festgenommen worden war.

Der Mutter des Jungen und ihrem Lebensgefährten wird vorgeworfen, das Kind seit 2015 gegen mehrere Tausend Euro für Sex im Internet angeboten haben. Außerdem soll sich das Paar selbst an dem Kind vergangen haben. Auch die Mutter und ihr Partner - ein verurteilter Sexualstraftäter - sitzen in Untersuchungshaft; ebenso wie fünf weitere Verdächtige.

Der Missbrauchsfall war erst im Januar öffentlich gemacht worden und gilt als einer der schwerwiegendsten Fälle, den die Behörden im Südwesten jemals bearbeitet haben.

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Kommentare (6)
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  •   Darth_Vader
    (779 Beiträge)

    10.02.2018 10:44 Uhr
    Männerzahnbürste?
    Wie sieht denn so eine Männerzahnbürste aus? Hat die einen Bart?
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  •   Nichtnaiv
    (226 Beiträge)

    09.02.2018 18:17 Uhr
    was gilt die Wette...
    ...dass aber das Jugendamt und Justiz Freiburg trotz bekannten typischen Fehlentscheidngen davon kommt?
    Es ist bekannt dass hier von den obig genannten Instutitionen schwer geschlampt wurde. Es ist auch bekannt, dass die Justiz Freiburg gerade im Bereich Familiengericht sehr oft fehl entscheidet. Das Jugendamt Freiburg ist schon vorher in Schlagzeilen geraten wegen Fehlentscheidungen bzw Handlungen. Und immer wieder werden diese Fälle dann unter den Teppich gekehrt.
    "Traue keinem Jugendamt oder Familienrichter..." Die Entäuschung ist sicher.
    Kenne einige Fälle, wo man den Kopf nur schütteln kann und jegliches Vertrauen in unsere Justiz und eben Jugendämter verliert.
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  •   silberahorn
    (9649 Beiträge)

    10.02.2018 07:14 Uhr
    Fehlentscheidungen
    sind eben nicht jus­ti­zi­a­bel. Der einzige Punkt, bei dem es Ärger geben könnte: wenn es zu fianziellen Einbußen beim Staat führt.
    Entscheidungen zum Kindeswohl sind auch oft davon abhängig, was als konstengünstiger gilt. Es reicht doch, wenn man einem bereits Verurteilten mitteilt, dass er sich nicht nähern darf. Jedenfalls aus Sicht von Behörden, die aber, falls es um Geld geht, alleinstehende und gleichzeitig arbeitslose Frauen gerne mal daraufhin kontrolllieren, ob nicht eine Männerzahnbürste im Bad auf einen in der Wohnung lebenden Partner hinweist.
    Wenn jemand gar kein behördliches Geld braucht, z.B. weil er Kinderbilder verkauft, dann fällt das so schnell sowieso nicht auf.
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  •   Darth_Vader
    (779 Beiträge)

    10.02.2018 10:45 Uhr
    Himmel...
    Wie sieht denn so eine Männerzahnbürste aus? Hat die einen Bart?
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  •   betablocker
    (3542 Beiträge)

    10.02.2018 12:45 Uhr
    Ich hätte
    jetzt fast gesagt, dass man aus der Farbe irgendwelche Ansatzpunkte ziehen kann, aber heutzutage...
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  •   silberahorn
    (9649 Beiträge)

    10.02.2018 11:30 Uhr
    Habe auch keine Ahnung
    wie so eine Zahnbürste aussieht.
    Ich könnte nur spekulieren, dass auf einer Bürste Dr. Best steht und auf der anderen Bürste steht kein Titel (wegen: wer mit 30 noch keinen Doktor geheiratet hat ... ). Auf der zweiten Bürste steht eventuell ein zusätzliches "i" , also Biest. Wer nur ein Gebiss hat, der braucht keine zwei Zahnbürsten.
    Der Gedanke hinter der Inspektion, was alles auf einen Partner hindeuten könnte, ist wahrscheinlich wie in alten Zeiten, dass Männer Geld verdienen und Frauen es ausgeben. zwinkern
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