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Karlsruhe Forderung der Grünen

Die Grünen-Gemeinderatsfraktion fordert die Stadt Karlsruhe auf, sich an der bundesweiten Kampagne zur Freiersensibilisierung und gegen Zwangsprostitution des Netzwerks "Stoppt Zwangsprostitution" und des Deutschen Frauenrats zu engagieren. In Anbetracht der Befürchtungen vieler Frauen- und Menschenrechtsorganisationen in Bezug auf eine starke Zunahme von Menschenhandel und Zwangsprostitution anlässlich der Fußball-Weltmeisterschaft stellen die Grünen im Gemeinderat einen Antrag.

Im Zuge der Fußball-WM rechnen der Deutsche Frauenrat sowie andere Frauen- und Menschenrechtsorganisationen mit einer starken Zunahme der Prostitution im Umfeld der Austragungsorte. Denn erfahrungsgemäß steigt bei großen Sportveranstaltungen die Nachfrage nach sexuellen Dienstleistungen in der Umgebung der Wettkampfstätten sprunghaft an. Befürchtet wird, dass in diesem Zusammenhang auch der Menschenhandel und die Zwangsprostitution zunehmen werden.

Zwar ist Karlsruhe selbst nicht Austragungsort, trotzdem befürchten die Grünen, dass es auch in der Fächerstadt zu Problemen kommen könnte. Denn Karlsruhe ist nach Meinung des Stadtmarketings eine "Durchgangsstation" für Fans. Durch die Nähe zu den WM-Stadien in Stuttgart, Frankfurt und Kaiserslautern schaffe man es von Karlsruhe aus bei zwölf Vorrundenspielen "von der Hoteltür bis zum Stadioneingang in 60 Minuten", so das Stadtmarketing in einer Pressemitteilung.

"Vor diesem Hintergrund sehen wir auch Karlsruhe gefordert, sich in die Kampagnegegen Zwangsprostitution einzubringen", heißt es darum in einer Pressemitteilung der Grünen-Gemeinderatsfraktion.

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