Karlsruhe Forderung der Grünen Jugend

Grüne Jugend: Stadt soll auf Räumung verzichten (Foto: ka-news)
Die Grüne Jugend (GJ) Baden-Württemberg lehnt die für den kommenden Dienstag, 1. Februar, geplante Zwangsräumung des linken Wohn- und Kulturprojekts Ex-Steffi in der Karlsruher Schwarzwaldstraße (ka-news berichtete) entschieden ab. Für den Karlsruher Christian Brugger, Mitglied im Geschäftsführenden Landesvorstand der GJ, ist es absolut unverständlich, warum die "Ex-Steffi" vom Karlsruher Hauptbahnhof-Gelände verschwinden soll.

"Kein Investor hat Interesse gezeigt, den von derStadt geplanten 'Time Park' auf diesem Gelände zu bauen. Warum also lässt man diesen sonst ungenutzten Raum nicht den Menschen, die ihn seit Jahren kreativ und kulturell nutzen?" wundert sich Brugger in einer Pressemitteilung. Die GJ Baden-Württemberg fordert den Karlsruher Oberbürgermeister Fenrich daher zum Verzicht der Zwangsräumung und zu einem konstruktiven Dialog mit den Bewohnern der Ex-Steffi auf, um einegewaltfreie Lösung des Konflikts zu finden.

Es handele sich bei diesem Projekt nicht um einen "Schandfleck", sondern um eine Bereicherung für die Stadt Karlsruhe. Brugger: "Die Menschen dort führen ein selbständiges und unkommerzielles Leben. Solche Projekte sollten von Herr Fenrich nicht bekämpft sondern unterstützt werden".

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