Spöck, Feuer in Calw, Spöck und Durmersheim: Flächenbrände beschäftigen die Feuerwehren

Das anhaltend trocken-warme Wetter begünstigt noch immer viele Flächenbrände in der Region. Auch am Donnerstag mussten die Feuerwehren ausrücken, um Feuer zu löschen. Die Polizei warnt derweil vor achtlos weggeworfenen Zigaretten, die ein solches Feuer auslösen können.

Der Brand einer Wiesenfläche in Durmersheim rief bereits am Mittwoch Feuerwehren und Polizei auf den Plan. Kurz nach 14 Uhr meldete eine Passantin Flammen entlang des Radweges der verlängerten Sophie-Scholl-Straße. Die Wehrleute konnten den Brand schnell löschen, berichtet die Polizei in einer Pressemeldung. Nach aktuellem Kenntnisstand gibt es keine Hinweise auf ein Fremdverschulden, sodass die Wehrleute eine Selbstentzündung für wahrscheinlich halten.

Kippen können Brände auslösen

Unklar ist noch die Brandursache eines Strohballenbrandes in der Region Calw. Dort waren zwei Ballen in Flammen aufgegangen. Derzeit schließt die Polizei ein Fremdverschulden, beispielsweise durch eine Zigarette nicht aus und warnt davor, die Kippen achtlos wegzuwerfen. Durch das anhaltend warme und trockene Wetter sei die Gefahr von Flächen- und Waldbränden besonders hoch. Die Regengüsse in den vergangenen Tagen mindern die Brandgefahr nur wenig.

Einen Flächenbrand in einer Größe von etwa drei Fußballfeldern bekämpften die Feuerwehren aus Stutensee am Donnerstagnachmittag in Spöck. Dort wurde gegen 15.52 ein Feuer gemeldet, das erst um 16.25 Uhr gelöscht war.

Bauern unterstützen die Feuerwehr

Klaus-Dieter Süß, Kommandant der Feuerwehr Stutensee im Interview mit ka-news: "Unterstützt wurden wir durch zwei Landwirte. Einmal mit einem Güllefass mit insgesamt 7.000 Liter Wasser und mit einem Pflug. Der Landwirt hat um das Feuer herum gepflügt, damit sich das Feuer nicht weiter ausbreiten kann."

Eine Verbindung zur vermeintlichen Brandstifter-Serie im Bereich Eggenstein-Leopoldshafen will Polizeisprecher Frank Ortruba nicht unbedingt herstellen: "Zur Brandursache kann man noch nichts sagen." Zudem sei dieser Brandherd vergleichsweise weit weg gewesen: Der vermeintliche Brandstifter war zuletzt entlang der B36 am Werk.

Nach dem Brand von 500 Heuballen auf einem Pferdehof in Pforzheim schließt die Polizei mittlerweile eine Selbstentzündung aus. Allein an den Heuballen sei ein Schaden von 7.000 Euro entstanden. Zudem muss der Pferdewirt nun für seine Tiere Futter einkaufen. Hier werden noch Zeugen gesucht, die verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben. Diese können sich unter 07231/186-3211 melden können.

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